Wird sexuelle Orientierung im Rahmen des Diversity Managements nicht thematisiert, zögern Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen deutlich häufiger, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Das ergibt die aktuelle VK-Studie zum Entwicklungsstand von Diversity Management in Deutschland. Das Verstecken eines so grundlegenden Identitätsmerkmals wie der sexuellen Orientierung und die Angst vor Diskriminierung schränken die Motivation und Leistungsfähigkeit der betroffenen MitarbeiterInnen ein und schaden auch dem Arbeitgeber.
In der Studie kommen zehn Prozent der Unterzeichner der Charta der Vielfalt mit über 1.000 Beschäftigten zu Wort. Ein Vergleich der Egebnisse mit Vorläuferstudien zeigt, dass das deutsche Diversity Management heute breitere Zustimmung findet. Eindeutig ist jedoch auch, dass noch viel zu tun bleibt, bis der große Nutzen von Vielfalt in der Arbeitswelt breit etabliert ist.
Sie können die Studienergebnisse über mail(at)vk-online.de anfordern.