Der Völklinger Kreis e. V. – Bundesverband schwuler Führungskräfte – (Kurzform: VK), gegründet 1991 in Hamburg, mit Sitz in Berlin, setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld schwuler Führungskräfte ein.
Er ist ein Netzwerk auf beruflicher Ebene. Die rund 700 Mitglieder organisieren sich in 21 Regional- und 13 Fachgruppen. Dort wird ein berufsübergreifender Erfahrungsaustausch sowie gegenseitige Unterstützung im beruflichen Bereich gelebt. Der VK versteht sich als Forum für den Austausch zwischen schwulen Führungskräften. In den Fachgruppen bündelt der VK sein Fachwissen und macht es seinen Mitgliedern nutzbar. So ermöglicht er seinen Mitgliedern die Erweiterung der eigenen Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot.
Weitere Schwerpunkte der Arbeit des VK:
Politische und berufliche Lobbyarbeit zum Aufbau einer umfassenden Rechts- und Chancengleichheit von Schwulen im Berufsleben. Als unabhängiger, überparteilicher Berufsverband tritt der VK allen Benachteiligungen, insbesondere im Arbeits- und Geschäftsleben, entgegen und gewährt vor allem seinen Mitgliedern Unterstützung bei der Durchsetzung dieser Ziele. Dazu führt der VK Gespräche und Diskussionsveranstaltungen mit Unternehmen und Politikern zum Abbau von Diskriminierungen und zur Sensibilisierung für homosexuelle Menschen durch und unterhält Kontakte zu allen relevanten Parteien.
Verleihung des Max-Spohr-Preises an Unternehmen, die hervorragendes Diversity Management praktizieren. Die Preisträger bisher sind die Ford GmbH (2001), die Deutsche Bank AG (2002), die Deutsche Bahn (2004), die Volkswagen Financial Services (2006), die SAP AG (2008) sowie IBM und die Commerzbank (2010). Die Schirmherrschaft für die Verleihung übernahmen in der Vergangenheit die Bundesministerinnen der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (2001, 2002, 2010), Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (2004, 2006), sowie Brigitte Zypries (2008).
Aktive Mitwirkung im bundesweiten Aktionskreis Leistungsträger, einem Zusammenschluss von Berufsverbänden mit insgesamt rund 200.000 Mitgliedern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden gemeinsame politische Positionspapiere veröffentlicht, z. B. zur Bildungs- und Steuerpolitik.