KZ Sachsenhausen

Seit einigen Jahren legen wir anlässlich der Gedenkveranstaltung für schwule NS-Opfer im KZ Sachsenhausen sowohl bei der kleinen Feier als auch bei der zentralen Veranstaltung einen Kranz nieder. Wir wollen damit nicht nur an die schreckliche Vergangenheit erinnern, sondern dies insbesondere auch als Mahnung für unsere Zukunft in Deutschland verstehen.

Vieles ist dem Augenschein nach zwar einfacher geworden und die Toleranz – nicht nur in den großen Städten – gegenüber unserer Lebensweise ist sichtbarer geworden. Dennoch: Es gibt immer wieder Tendenzen, die uns ein anderes Bild und damit Anfeindungen zeigen – sei es z.B. in den Aussagen von Schülern oder im Bereich der Werteskalen einer Teilmenge unserer ausländischen Mitbürger [vgl. MANEO und andere].

Die Forderung

„Akzeptanz statt Toleranz“

hat unverändert Gültigkeit.

Kranzniederlegung, 20.04.2008

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