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Hamburg, März 2009

Wenn Du meinst, die Abkürzung TEU steht ausschließlich nur für die Tausender-Bezeichnung unseres Geldes im kaufmännischen Bereich, dann konntest Du auf unserer Fachgruppen-Tagung in Hamburg (13.-15.03.2009) neues erfahren.

Die Größenklasse TEU beschreibt die Norm für Containerschiffe und hat sich als Maßeinheit zur einheitlichen Zählung von Containern durchgesetzt. TEU bedeutet Twenty Feet Equivalent Unit (FEU steht für Forty Feet Equivalent Unit).

Und damit ist auch schon der Schwerpunkt unserer Tagung bekannt: Risiken bei Schiffsfinanzierungen und deren Fonds-Vertrieb. Verstärkt durch hochkarätige externe Referenten aus dem Kreditbereich eines deutschen Schiffsfinanzierers sowie Vertriebsprofis für die Einwerbung der Eigenmittel mittels Fondsanlagen wurden den Teilnehmern Begriffe, wie Werft- und Finanzierungsrisiko, Refund-Garantiebank, Charterer-Risiko, Eisklasse, Bulk Carrier, Tonnagesteuer u.a. erläutert, Verständnisfragen beantwortet und auch aus dem „Nähkästchen“ geplaudert. Beleuchtet wurde ausgiebig der Zukunftsmarkt für Schiffsfondsfinanzierungen unter Berücksichtigung der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation. Abgerundet wurde das Ganze durch - auch für den Nicht-Profi - anschauliche Beispiele.

Des weiteren diskutierten wir mit einem Steueranwalt das seit 01.01.2009 geltende neue Erbschaftssteuerrecht. Hierbei stand nicht nur das „Privatvermögen“ im Vordergrund, sondern auch die Ausführungen zum „unternehmerischen Vermögen“. Viele Detailpunkte dürften für die Teilnehmer unter Anwendung ihrer persönlichen Situation „AHA-Erlebnisse“ ausgelöst haben.

Natürlich hatten wir auch Bezugspunkte zur aktuellen Finanzmarktkrise in unserer Tagung.

In einer sehr anschaulichen Art und Weise wurde uns die Aufwands- und Ertragsdarstellung sowie das Risikomanagement bei der Kaufentscheidung von geschlossenen Zweitmarktfonds für Lebensversicherungen vermittelt. Hierbei zeigte sich deutlich, dass die ursprünglichen Annahmen in dem jetzigen wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr zutreffen und auch schon erste Reaktionen der Initiatoren von Fonds passierten.

Verständlich, dass wir beim zweiten Thema „Herausforderungen für die Finanzkommunikation von Banken“ in den sehr intensiven Diskussionen nicht „das Ei des Kolumbus“ präsentieren konnten. Zu unterschiedlich sind doch die Ansatzpunkte der Marktakteure (Bank, Aufsichtsbehörde, Wirtschaft) und zu vielfältig die Aufgabenstellungen, wie z.B. Vermeidung nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen, Anforderungen an die internationalen Aufsichtsbehörden, Auswirkungen der Refinanzierungen am Finanzmarkt, Zukunft der Finanzdienstleistungsinstitute und wie soll und kann der volkswirtschaftliche Schaden ausgeglichen werden.

Mit der Festlegung des nächsten Tagungsortes (Berlin, 21.- 23.08.2009) sowie unserer nächsten Auslandstagung (Kopenhagen, Mai 2010) ging der offizielle Teil des Wochenende zu Ende. Themenmässig werden wir uns in Berlin mit der Unternehmensgesellschaft, mit GenoTrade, der Umkehrhypothek, der Gegenüberstellung von Insolvenz versus Chapter 11-Verfahren, dem Cross-Border-Leasing sowie dem Mitarbeiterbeteiligungsgesetz befassen. Für Kopenhagen sind auf jeden Fall angedacht der Besuch der alten Börse (Renaissancebau von 1640) sowie die dänische Zentralbank.

Versüßt wurden die beiden arbeitsreichen, intensiven Tagungstage durch die uns mit offenen Armen empfangende RG Hamburg. Nicht nur, dass Sie uns bereits im Vorfeld die Organisation der Tagungsräumlichkeiten abgenommen hat, sie kümmerte sich auch um die Ausgestaltung des Begrüssungsabend am Freitag. In dem 1868 erbauten Literaturhaus trafen dann die 14 Tagungsteilnehmer auf die gleiche Anzahl Mitglieder und Interessenten der RG Hamburg. Wir, die Teilnehmer dieser Tagung, sagen DANKE – es war großartig!

Werbung in eigener Sache:

Solltest Du nun Lust bekommen haben, bei einer Finanz-Tagung dabei zu sein oder gern selbst etwas vorstellen/referieren möchtest, reicht eine kurze eMail an die Fachgruppenleiter.