Die Preisträger

2008 – SAP AG

von links nach rechts:

Prof. Hans-Olaf Henkel (Gastredner, 1.v.l.), Torsten Kluge (Vorstand, 5.v.l.), Albrecht Kehrer (Vorstand, 4.v.r.), Dr. Natalie Lotzmann (Head of Health & Diversity bei SAP, 3.v.r.), Prof. Reinhold Roski (Jury-Sprecher, 2.v.r.), Ulrich Meier (Moderator, 1.v.r.), Vertreter des GLBT-Firmennetzwerkes HomoSAPiens

Die SAP AG ist der neue Preisträger 2008. Die Vielfalt der Mitarbeiter wird bei SAP als Potenzial verstanden und spielt in der Personalauswahl und -entwicklung eine entscheidende Rolle. Betroffene der einzelnen Kerndimensionen werden individuell gefördert und Arbeitsteams werden gezielt heterogen zusammengesetzt. Seit Juli 2008 sind neu entwickelte Gender Transition Guidelines für alle SAP Mitarbeiter und SAP Manager in Kraft. Diese sollen Diskriminierung gegen einzelne verhindern, die explizit auf Gender, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung zielt. Diese Guidelines wurden in Zusammenarbeit vom Mitarbeiternetzwerk HomoSAPiens mit dem Global Diversity Office und Global Communications offiziell entwickelt.

2006 – Volkswagen Bank GmbH

von links nach rechts:

Torsten Kluge (Vorstand VK), Huibert van Rossum (Vorstand VK), Barbara Rupprecht (Diversity Managerin Volkswagenbank GmbH), Prof. Dr. Reinhold Roski (Laudator), Jörg Melsbach (damaliger Geschäftsführer VK)

Systematisch hat die VW Bank (heute Volkswagen Financial Services AG) Diversity-Management in einem jahrelangen Prozess in allen relevanten Bereichen implementiert, wobei das Thema in der Geschäftsleitung und im Fachreferat Diversity-Management verankert ist. In Workshops, an denen 99 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen, werden Werte und Leitlinien erarbeitet und vermittelt. Der Öffentlichkeit gegenüber werden die Diversity-Maßnahmen der Volkswagen Financial Services AG auf einer Internetseite, in allen Stellenanzeigen und durch die Veröffentlichung der Konzernleitlinien herausgestellt. Vorbildlich ist zudem, dass es offen schwul oder lesbisch lebende Führungskräfte bei der Volkswagen Financial Services AG gibt.

2004 – Deutsche Bahn AG

von links nach rechts:

Prof. Dr. Klaus Streeck (Laudator), Birgit Reinhard (Diversitybeauftragte Dt. Bahn), Dr. Norbert Bensel (Personalvorstand Dt. Bahn), Birgit Gantz-Rathmann (Bereichsleiterin Soziales Dt. Bahn), Klaus R. Weinrich (VK-Vorstandsvorsitzender 1998-2004)

Die Deutsche Bahn AG wurde aufgrund ihres besonderen Engagements um die Erziehung zu Toleranz und Wertschätzung in der Berufsausbildung ausgezeichnet. In vielen unterschiedlichen Bereichen des Konzerns werden in Broschüren und mit Aktionen, durch Gesprächsangebote und in der Öffentlichkeitsarbeit junge Menschen dazu ermutigt, als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Deutschen Bahn Vielfalt zu erkennen und durch gegenseitige Achtung ein Vorbild in ihrer Altersgruppe und darüber hinaus zu sein.

2002 – Deutsche Bank AG

von links nach rechts:

Prof. Franz-Josef Wetz (Philosoph), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin a. D.), Heinz Fischer (Bereichspersonalvorstand Dt. Bank), Klaus R. Weinrich (VK-Vorstandsvorsitzender 1998-2004), Lea Rosh (Medienunternehmerin)

Die Gründe für die Verleihung des Max-Spohr- Preises an die Deutsche Bank AG sind vielfältig, stellt sich das Unternehmen doch mit nachhaltigem institutionellem Engagement den Herausforderungen des Diversity-Managements. Dies schließt unter anderem die weitgehende soziale Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften innerhalb des Unternehmens ein sowie einen entsprechenden firmeninternen Verhaltenskodex und besondere Betriebsvereinbarungen. Die Einrichtung und Förderung vernetzter Teams, die sich hauptberuflich mit den Diversity-Belangen der Deutschen Bank beschäftigen, arbeiten als Informations- und Schiedsstelle.


2001 – Ford Werke AG

von links nach rechts:

Bettina Böttinger (Moderatorin) und Klaus Weinrich (VK-Vorstandsvorsitzender 1998-2004) überreichen den Max-Spohr-Managementpreis an Wilma Borghoff (Diversity Managerin Ford Deutschland)


Die Ford Werke GmbH war der erste Preisträger des Max-Spohr-Preises. Ausgezeichnet wurde Ford unter anderem dafür, dass die Gleichstellung sämtlicher partnerschaftlicher Lebensformen und sexueller Identitäten weit über gesetzliche Notwendigkeiten hinausgeht. Vorbildlich ist auch, dass die Tätigkeiten von unternehmensinternen GLBT-Netzwerken wie Ford Globe in ihrer Arbeit ausdrücklich und auch fnanziell gefördert werden. Im Personalmarketing wird aktiv mit Diversity-Grundsätzen geworben, schwule und lesbische Zielgruppenstrategien sind Teilaspekte des Marketings.