Willkommen beim Völklinger Kreis!

Als Berufsverband für schwule Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur ist der Völklinger Kreis - Bundesverband schwuler Führungskräfte - das führende Netzwerk homosexueller Manager, Unternehmer und Freiberufler in Deutschland. Unser Ziel: Das Erreichen der Gleichberechtigung von Schwulen am Arbeitsplatz und im gesamten Berufsleben.

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Wenig Hoffnung auf schnelle Gleichstellung von Schwulen und Lesben in NRW – wenn Schwarz/Gelb bleibt

Bei Fortführung der jetzigen Koalition stehen die Chancen auf Gleichstellung von Schwulen und Lesben in NRW schlecht. Auf der Podiumsdiskussion am der Düsseldorfer Regionalgruppe des Völklinger Kreis e.V. – Bundesverband schwuler Führungskräfte am 17. März zur Landtagswahl in NRW konnte der CDU-Landtagsabgeodnete Marc Ratajczak den 65 Anwesenden wenig Hoffnung machen, dass seine Partei schon so weit sei, die seiner Ansicht nach berechtigte Forderung nach Gleichstellung umzusetzen. Es gelte weiterhin, „dicke Bretter zu bohren“.

„Schade, dass die CDU in NRW die durch die Urteile des Europäischen Gerichtshofes und des Bundesverfassungsgerichtes klare Rechtslage noch immer nicht zur Kenntnis genommen hat“, kommentiert Bernd Schachtsiek, Vorsitzender des Völklinger Kreises.

Eike Block (Bündnis 90/Die Grünen), Niko Böckly (FDP), Dirk Jehle (SPD) und Frank Laubenburg (Linke) verwiesen auf die klare Beschlusslage ihrer Parteien. Sie unterstütz-ten die Forderungen des Völklinger Kreises nach vollständiger Gleichstellung im Beamten- und Steuerrecht, bei den Versorgungswerken und der Ergänzung des Schutzgedankens des Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes um „sexuelle Identität“.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass die Aufklärungsarbeit für Akzeptanz und Toleranz und gegen Homophobie schon in der Schule begonnen werden und dann in den Betrieben fortgesetzt werden muss. Die Vorteile von Diversity-Management müssten auch dem Mittelstand und den öffentlichen Arbeitgebern vermittelt werden. Die Parteiver-treter begrüßten das enorme Engagement des Völklinger Kreises, dieses Ziel zu erreichen.


15.03.10 VK bei SWR2: "Schwule Führungskräfte" mit Albert Kehrer u.a.

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Homophobie im Fußball bekämpfen: DFB-Präsident Zwanziger bei schwulen Führungskräften

Berlin - Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, hat die schwierige Situation von Homosexuellen im Fußball herausgestellt. Auf dem Neujahrsempfang des Völklinger Kreises – Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) in Berlin sagte Zwanziger am Montagabend:

„Auch wir im Sport kennen die Problematik, dass Menschen mit homosexuellen Lebensweisen aus Scheu und Angst vor diskriminierenden Anfeindungen vielfach großen Belastungs- und Drucksituationen ausgesetzt sind. Deshalb ist es unser Ziel, dieses Problem zu thematisieren, auf breiter Basis die Bewusstseinsbildung zu fördern und ein Klima zu schaffen für ein faires und respektvolles Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen. „Homophobie im Fußball“ war – zugegebener Maßen – lange Zeit ein Thema, mit dem sich unzureichend beschäftigt wurde.“ Zwanziger wies auf die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen hin, deren Aktionen der DFB unterstützt.

Bernd Schachtsiek, Vorsitzender des VK, versprach dem Spitzenfunktionär breite Unterstützung beim Kampf gegen Homophobie im Sport. „Wir bieten dem DFB unsere Zusammenarbeit an. Wir wissen, dass das ein schwieriges Thema ist, vor allem, weil es von so vielen Vorurteilen und Nichtwissen geprägt ist. Das betrifft nicht nur den Profifußball und seine Fans, sondern auch die Aktiven auf allen Ebenen, insbesondere im Jugendbereich. Der VK setzt sich als deutschlandweit einziger Berufsverband für schwule Führungskräfte seit langer Zeit für Förderung von Vielfalt in allen Lebens- und Berufsbereichen ein.“, sagte Schachtsiek vor mehreren Hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

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