Finanzen

Wer und was sind wir?

Die Fachgruppe setzt sich zusammen aus Angestellten und Unternehmern in verschiedensten Branchen, die das Thema "Finanzen" gemeinsam haben: Finanzdienstleister, Steuerberater, Bänker, Versicherungskaufleute, Wirtschaftsprüfer, aber auch Rechtsanwälte und Gewerbetreibende.

Sie versteht sich dabei als Kompetenzzentrum für Fragen der Finanzwelt. Die sachliche Darstellung verschiedenster Finanzinstrumente, aber auch Problemstellungen und eine gemeinsame Erarbeitung und Präsentation ihrer Lösungen ist Teil des Fachgruppenauftrages. Da es sich bei Finanzen bekanntermassen immer um eine heikle Angelegenheit handelt, ist ferner verabredet, dass alles, was innerhalb der Fachgruppe diskutiert und nicht ausdrücklich zur Veröffentlichung freigegeben wurde, einem Schweigegebot unterliegt. So lassen sich auch Entwicklungen, die noch nicht spruchreif sind, diskutieren - mit der angenehmen Folge, dass dieses Wissen bei den eigenen Berufs- und Geschäftsplanungen frühzeitig berücksichtigt werden kann, wenngleich auch ohne Gewähr, dass diese Entwicklungen auch tatsächlich eintreffen.

Ausdrücklich nicht erwünscht ist Werbung oder Akquise innerhalb der Fachgruppe ebensowenig wie die Bewertung einzelner Produkte oder Institute - das würde auch die sehr gute Arbeitsatmosphäre stören.

Aktuell engagieren sich 40 Mitgliedern, die von einem dreiköpfigen Team mit regionaler Zuständigkeit geleitet werden.

Interessiert mitzumachen? Dann melden Sie sich bei den Leitern der Fachgruppe.
Der Flyer über die Fachgruppe kann hier abgerufen werden.

Ansprechpartner

Sprechen Sie uns an - wir helfen auch gern über die Grenzen des VK hinweg:

  • Rolf Seide, regionaler Ansprechpartner für Nord/Ost (PLZ 0, 1, 2, 3, 98 und 99)
  • Andreas Wahl-Ulm, regionaler Ansprechpartner für West/Mitte (PLZ 4, 5 und 6)
  • Stefan Lösel, regionaler Ansprechpartner für Süd (PLZ 7,8 und 9)

Aktuelle Infos

Aktuell haben die obersten Finanzbehörden der Länder eine Allgemeinverfügung erlassen. Dies berichtet die Zeitschrift Siedlung und Eigenheim in der Juli 2007 Ausgabe. Artikel nachstehend.

durchgeführte Veranstaltungen

Köln, Februar 2003

Schwerpunkt unserer Kölner Tagung am Wochenende vom 14. bis 16.02.03 war die Vorbereitung der VK-Wirtschaftstage für Mai 2003. In Arbeitsgruppen wurden Themenfelder erarbeitet und für Vorträge aufbereitet. Hauptaugenmerk lag hierbei auf Rechnungswesen und Controlling (Business-, Liquiditätsplan, Controlling-Instrumente und –Strukturen) sowie der „due-diligence“-Prüfung bei Betriebsnachfolge, Management-Buy-In und Management-Buy-Out zur Ermittlung der Unternehmensbewertung.

Am Sonntag wurde die möglichen Auswirkungen der EU-Vermittlerrichtlinie diskutiert und die Frage erörtert, wie sich die Fachgruppe als „Center of Competence“ in den Verband einbringen kann und muss.

Berlin, Juni 2003

18 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich zur Tagung vom 20.06. bis 22.06.03 in Berlin eingefunden.

Fachreferenten aus den Unternehmen Schufa Holding e.V., Wiesbaden, Standard & Poors, Frankfurt/M. sowie der Notar Thomas Renner, Erfurt, ergänzten den eigenen Referentenkreis aus der FG.

Die SCHUFA stellte sich als neuer Partner der Versicherungswirtschaft vor. Zusätzlich erhielten wir einen näheren Einblick in die Verfahrensweise der SCHUFA. Aber auch das Verfahren und die Vorgehensweise im Bezug auf Ratings von Kommunen wurde sehr anschaulich vermittelt.

Viele Fragen zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zeigten das große Interesse der Teilnehmer.

Bevor wir uns mit der Vorbereitung der VK-Wirtschaftstage beschäftigten stand die Bekämpfung von Terrorismus und Geldwäsche durch deutsche Kreditinstitute (Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung) sowie aktuelle Entwicklungen im finanzwirtschaftlichen Bereich auf dem Programm.

Frankfurt, November 2003

In der Bankenmetropole Deutschlands, Frankfurt/Main, traf sich am Wochenende 28.11. bis 30.11.2003 die Fachgruppe Finanzen. Angelockt durch die Themenvielfalt von Steuern bis hin zur Geldwäsche und Terrorismus trafen sich 15 Teilnehmer, der mittlerweile auf 42 Mitglieder angewachsenen Fachgruppe.

Das Get Together, hochdeutsch: „Begrüßungsabend“, fand unter Mitwirkung der RG Frankfurt und Wiesbaden in der Hochschule für Bankwirtschaft statt. Dank gilt hier insbesondere den Organisatoren, die diesen Abend gleichzeitig mit ihrem und dem Gay Bankers network veranstalteten Diversity-Themenabend: „Schwulsein am Arbeitsplatz“ verbanden. Namentlich erwähne ich an Stelle der vielen Helfer für dieses Event unsere Frankfurter VK’ler Jean-Luc V. und Johannes W.

So eingestimmt auf die Tagung ging es am nächsten Tag erstmal hoch über die Dächer von Frankfurt – die Besichtigung des höchsten Bürogebäudes Europas stand auf dem Programm. Die Commerzbank gab uns die Gelegenheit ihr Gebäude zu besichtigen. Wie klein erscheinen doch die Probleme auf der Welt, wenn man sie nur mit dem nötigen Abstand zur Oberfläche sieht.

Nach etwas über eine Stunde widmete sich die Gruppe der Terrorismusbekämpfung und dem Geldwäschegesetz in den Tagungsräumen der Saalbau Gallus. Mit einem sehr interessanten Einblick in die Entwicklung seit dem 11. September 2001 und der Auswirkungen nicht nur im reinen Finanzbereich verstanden es die beiden Berliner Stephan F. und Hartmut F. die Chancen, aber auch die möglichen Gefahren des „Gläsernen Bürgers“ nach Orson Welles aufzuzeigen.

Horst M., RG Frankfurt, widmete sich danach dem unterschiedlichen politischen Diskussionsstand zur Gemeindewirtschaftssteuer. Auch wenn er hier verständlicherweise die Gemeindesicht in den Vordergrund stelle, zeigte er in der Diskussion insbesondere mit unseren Selbständigen, die hiervon möglicherweise bereits im nächsten Jahr davon betroffen sind, auch Verständnis für deren Situation. Vergleichsrechnungen nahmen letztlich die Angst der zusätzlichen Belastung. Wie es letztlich kommen wird, werden erst die Ergebnisse des Vermittlungsausschusses zeigen – 14 Tage weitere Unsicherheit.

In einem Beduinenzelt, auf Sand sitzend in Schneiderpose – so fand das gemeinsame Dinner im „Herzen Afrikas“ statt. Gastgeber und Teilnehmer teilten sich von großen Platten das Essen; das Esswerkzeug – unsere Finger (idealerweise die der rechten Hand). Gemeinsam ging es dann noch zur Erkundung der qm-Standauslastung einzelner Wirtschaftsbetriebe in der Community – wir können unseren Finanzbackground eben nicht leugnen.

In einer ruhigen Ecke des Café Schirn wurde am nächsten Morgen die Tagung fortgesetzt. Thema, neben der Vielzahl von Kalorienzunahmemöglichkeiten, ideeler und wirtschaftlicher Verein: andiskutiert, erste Lösungen und Möglichkeiten wurden erörtert. Schnell waren wir uns einig: Damit wir, als Verband, auch unseren Königsweg finden, muss/sollte dies weiter vertieft werden.

Ein herzliches Dank unseren Gastgebern, die unkompliziert und zahlreich bei der Bettenbörse mitgemacht haben. Eine wirkliche Hilfe und auch eine Gelegenheit, die Fachgruppe in den jeweiligen Regionalgruppen stärker bekannt zu machen.

In der Bankenmetropole Deutschlands, Frankfurt/Main, traf sich am Wochenende 28.11. bis 30.11.2003 die Fachgruppe Finanzen. Angelockt durch die Themenvielfalt von Steuern bis hin zur Geldwäsche und Terrorismus trafen sich 15 Teilnehmer, der mittlerweile auf 42 Mitglieder angewachsenen Fachgruppe.

Das Get Together, hochdeutsch: „Begrüßungsabend“, fand unter Mitwirkung der RG Frankfurt und Wiesbaden in der Hochschule für Bankwirtschaft statt. Dank gilt hier insbesondere den Organisatoren, die diesen Abend gleichzeitig mit ihrem und dem Gay Bankers network veranstalteten Diversity-Themenabend: „Schwulsein am Arbeitsplatz“ verbanden. Namentlich erwähne ich an Stelle der vielen Helfer für dieses Event unsere Frankfurter VK’ler Jean-Luc V. und Johannes W.

So eingestimmt auf die Tagung ging es am nächsten Tag erstmal hoch über die Dächer von Frankfurt – die Besichtigung des höchsten Bürogebäudes Europas stand auf dem Programm. Die Commerzbank gab uns die Gelegenheit ihr Gebäude zu besichtigen. Wie klein erscheinen doch die Probleme auf der Welt, wenn man sie nur mit dem nötigen Abstand zur Oberfläche sieht.

Nach etwas über eine Stunde widmete sich die Gruppe der Terrorismusbekämpfung und dem Geldwäschegesetz in den Tagungsräumen der Saalbau Gallus. Mit einem sehr interessanten Einblick in die Entwicklung seit dem 11. September 2001 und der Auswirkungen nicht nur im reinen Finanzbereich verstanden es die beiden Berliner Stephan F. und Hartmut F. die Chancen, aber auch die möglichen Gefahren des „Gläsernen Bürgers“ nach Orson Welles aufzuzeigen.

Horst M., RG Frankfurt, widmete sich danach dem unterschiedlichen politischen Diskussionsstand zur Gemeindewirtschaftssteuer. Auch wenn er hier verständlicherweise die Gemeindesicht in den Vordergrund stelle, zeigte er in der Diskussion insbesondere mit unseren Selbständigen, die hiervon möglicherweise bereits im nächsten Jahr davon betroffen sind, auch Verständnis für deren Situation. Vergleichsrechnungen nahmen letztlich die Angst der zusätzlichen Belastung. Wie es letztlich kommen wird, werden erst die Ergebnisse des Vermittlungsausschusses zeigen – 14 Tage weitere Unsicherheit.

In einem Beduinenzelt, auf Sand sitzend in Schneiderpose – so fand das gemeinsame Dinner im „Herzen Afrikas“ statt. Gastgeber und Teilnehmer teilten sich von großen Platten das Essen; das Esswerkzeug – unsere Finger (idealerweise die der rechten Hand). Gemeinsam ging es dann noch zur Erkundung der qm-Standauslastung einzelner Wirtschaftsbetriebe in der Community – wir können unseren Finanzbackground eben nicht leugnen.

In einer ruhigen Ecke des Café Schirn wurde am nächsten Morgen die Tagung fortgesetzt. Thema, neben der Vielzahl von Kalorienzunahmemöglichkeiten, ideeler und wirtschaftlicher Verein: andiskutiert, erste Lösungen und Möglichkeiten wurden erörtert. Schnell waren wir uns einig: Damit wir, als Verband, auch unseren Königsweg finden, muss/sollte dies weiter vertieft werden.

Ein herzliches Dank unseren Gastgebern, die unkompliziert und zahlreich bei der Bettenbörse mitgemacht haben. Eine wirkliche Hilfe und auch eine Gelegenheit, die Fachgruppe in den jeweiligen Regionalgruppen stärker bekannt zu machen.

Berlin, Juni 2004

Die Tagung der FG Finanzen vom 18.06. - 20.06.2004 in Berlin stand am Samstag vorrangig im Zeichen des Versicherungsgeschäftes.

Beleuchtet wurde die aktuelle Krisenlage der Lebensversicherer und deren Auswirkungen, gefolgt von den Möglichkeiten der Sachversicherung von Kunstwerken und dem Thema Dread Disease. Externe Referenten verschiedener Versicherungsgesellschaften standen uns hierzu Rede und Antwort.

Anhand des Beispiels Bürgel wurde uns erklärt, wie ein Inkasso-Institut und eine Wirtschaftsauskunftei arbeitet.

Sonntags wurde die „Betriebliche Altersvorsorge“ sowie die finanziellen Aspekte der Lebenspartnerschaften behandelt.

Am Freitag, den 01. April (und dieses war kein Aprilscherz), hat die RG  Hannover die Fachgruppe Finanzen zur Frühjahrstagung 2005 begrüßt. Trotz Ferienende und somit kein Vergnügen auf der Straße oder in der Bahn haben aus ganz Deutschland die Mitglieder wieder der Weg zur Tagung gefunden.

In kritischer Arbeitsdiskussion wurden die Themen Bilanzrechtsformgesetz und Bilanzkontrollgesetz, Datenschutz, EU-Vermittlerrichtlinie, Wirtschaftlicher Zweckbetrieb bearbeitet. Abgeschlossen waren die Themen am Sonntag nach dem Arbeitsfrühstück.

Hannover, April 2005

Zürich, September 2005

Erstmalig traf sich die FG im Ausland. Organisiert von einem Mitglied des Schweizer Partnerverbandes Network fand am Wochenende, 02.09. – 04.09.05, in Zürich die Tagung statt. Neben 12 VK’lern konnten wir 4 Networker zu den Themen

 

  • Die Auswirkungen eines WWU-Beitritts der Schweiz: Die Sicht der Auslandsbanken
  • Vermögensverwaltung und Nachlassplanung nach Schweizer Steuerrecht - ein Überflug
  • EU-Zinsbesteuerung
  • Basel II aus Sicht der schweizerischen Seite

begrüssen.

Rundum eine gelungene Auftaktveranstaltung im Ausland, die durch weitere Kooperationen mit dem Partnerverband Network fortgesetzt wird.

Stuttgart, März 2006

Am Wochenende vom 03.03. bis 05.03.06 führte die FG Finanzen in Stuttgart ihre Frühjahrstagung in 2006 durch. Neben FG-Mitgliedern hatten sich auch ausserhalb der Fachgruppe tätigen Mitglieder und Interessenten des Verbandes angemeldet.

Themenschwerpunkt war die Existenzgründung und Existenzsicherung. Die Vorträge umfassten

  • die Fördermöglichkeiten in Baden-Württemberg mit der L-Bank, der MBG und der Bürgschaftsbank
  • den Gesamtüberblick über die Fördermöglichkeiten in Deutschland
  • die jeweiligen Betragsgrenzen ausgewählter Förderkredite und -zuschüsse
  • die Ansprechpartner inkl. der Internetadressen sämtlicher öffentlicher Förderinstitute
  • die 30 Fragen vor der Existenzgründung
  • den Bankkredit (Kommunikation und Verhalten)
  • die Möglichkeiten des Controlling (Contolling light)
  • die Gründungsplanung mit Excel
  • die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes.

Durch den intensiven Austausch der Teilnehmer mit den jeweiligen Referenten konnte jeder wertvolle Informationen zusätzlich erhalten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein professionelles Stimmtraining mit Lockerungsübungen der Artikulationsorgane und des Körpers. Wer hierzu weitere Informationen benötigt, wendet sich direkt an Ralf Hüttinger.

Herzlichen Dank an Günter, Ralf und Rolf für ihren Einsatz!

Wiesbaden, November 2006

Ein überaus erfolgreiches Tagungswochenende in Wiesbaden (17. – 19.11.06) liegt hinter uns.

Zuerst aber ein herzliches und großes Dankeschön für die guten organisatorischen Vorarbeiten durch Horst, der im übrigen auch für die parallel stattgefundene FG-Tagung Human Resources auf diesem Gebiet verantwortlich zeichnete.

Erstmals haben diese beiden Fachgruppen ihre Tagung parallel durchgeführt und Vorträge/Präsentationen gemeinsam erlebt. Der fachliche Austausch über das eigene Aufgabengebiet hinaus wurde dadurch gefördert und bot auch den Teilnehmern die Möglichkeit unkompliziert mit dem jeweils anderen Fachgebiet einen regen Meinungsaustausch zu pflegen. Die Referenten kamen, mit Ausnahme einer einzigen Externen, aus den beiden Fachgruppen.

Nach dem Begrüssungsabend im Ratskeller, an dem auch Mitglieder der RG Mainz/Wiesbaden teilnahmen, ging es am nächsten Morgen mit den Präsentationstechniken, souverän vorgestellt von Guido und Josef, in die Tagungsarbeit. In zwei Stunden wurden Präsentationsaufbau, wie z.b. logische Kette, aber auch Grundlagen, wie Farbgebung oder Besonderheiten bei der Nutzung von Beamern vermittelt. Hierzu gehörte auch die Nutzung der Tasten „B“ und „W“ im Präsentationsmodus.

Andrea, im übrigen unsere einzige weibliche Referentin, erläuterte uns und auch der FG Human Resources anhand der vier Grundfarben Rot, Blau, Gelb und Grün die Typologie der Menschen nach H.C. Jung. Ergänzt wurde dies durch einen von Viktor ausdrücklich bewusst kurz gehaltenen Vortrag über die Physiognomie. Dieser letzte Vortrag löste jedoch bei zwei Mitgliedern der FG HR Emotionen aus, die zu einem weiteren Gesprächsbedarf innerhalb dieser FG führte. Dies geschuldet haben wir den Vortrag von Horst über die noch im Besprechungsstadium befindliche Unternehmenssteuerreform 2008 für uns ausfallen lassen.

Wir behandelten in der Zwischenzeit die elektronische Betriebsprüfung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen; Günter führte uns sehr eingehend in diese sehr umfassende Materie mit ihren vielen Fallstricken und aber auch noch offenen Fragestellungen ein.

Fortgesetzt wurde die 2-Tages Tagung mit den Vorträgen von Rolf über die automatisierte Kontenabfrage durch das Finanzamt und die Grundzüge und Besonderheiten bei der Directors & Officer Versicherung.

Zum Abschluss wurde die Grobplanung für das kommende Jahr besprochen; herausgestellt werden sollte hier die angedachte Auslandstagung in Wien im Mai.

Abschließend ist zu wünschen, dass dieser erste Versuch eines stärken Austauschs zweier Fachgruppen, fortgesetzt wird. Haben doch die zwei Tage gezeigt, dass Synergien genutzt und der fachliche Austausch so unterschiedlicher Gebiete Vorteile für beide Seiten hatte.

Hannover, Mai 2007

Am Wochenende vom 18.05. bis 20.05.2007 hat sich die Fachgruppe Finanzen zu ihrer Tagung in Hannover getroffen.

Themenschwerpunkt waren die aktuellen Vorschriften und Erlasse/Gesetze für die Finanzwirtschaft. Geprägt war dieses Wochenende von Diskussionen über das Für und Wider einzelner Vorschriften bzw. Themenkreise, aber auch von der Erkenntnis, dass die EU viel stärker die deutsche Gesetzgebung beeinflusst, als bislang angenommen wird bzw. bekannt ist.

Folgende Themen wurden behandelt:

  • aktuelle Entwicklungen im Bezug auf das neue Erbschaftssteuerrecht sowie Stand der Unternehmenssteuerreform
  • die Fallstricke der Limited und die Gegenüberstellung zur GmbH
  • die europäische Aktiengesellschaft in der Rechtsform der SE
  • SEPA (EU-gemeinsamer Rechtsrahmen für Zahlungsverkehrstransaktionen)
  • IFRS (International Financial Reporting Standards)
  • MiFID (regulatorische Grundlagen für die Märkte der Finanzdienstleistungen)
  • Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie

 

Ein herzliches Dankeschön an die Referenten Eckhard Löhr, Jörg Schirmer, Andreas Wahl-Ulm und Rolf Seide sowie dem Organisator vor Ort, Uwe Didwischus.

Leipzig, November 2007

Am Wochenende 02.11. bis 04.11.2007 traf sich die Fachgruppe Finanzen in Leipzig. Ausgesucht hatten wir uns den Tagungsort aufgrund seiner aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Möglichkeit, der dortigen Regionalgruppe Einblick in unsere Fachgruppenarbeit zu geben. Vorweggenommen: Wir haben Erfolg gehabt – Dank auch unserer Referenten.

Nach dem Begrüssungsabend im typischen Leipziger Stil (Barthels Hof) am Freitag begann die eigentliche Tagung am Samstag und wurde bis zum Sonntagmittag fortgesetzt. 

Unterbrochen wurden die durchweg interessanten Vorträge durch eine Besichtigungsfahrt zu diversen AfA-Objekte mit Erläuterungen der ursprünglichen Zustände, der baudenkmalrechtlichen Vorschriften, deren Umsetzung und die daraus resultierende Ergebnisse. 

Dies wurde ermöglicht durch unseren Gastreferenten, Stephan Praus, geschäftsführender Gesellschafter der LEWO Unternehmensgruppe.

Stephan Praus berichtete ebenfalls über die Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsobjekten in Ostdeutschland am Beispiel von Leipzig und die steuerlichen Auswirkungen für Investoren.

Bernhard Peine führte uns ein in das Thema Forderungsmanagement und seine Besonderheiten.

Andreas Wahl-Ulm hielt die beiden Vorträge zur Thematik MiFID/Vermittlerrichtlinie sowie zum Versicherungsvertragsgesetz.

Abgerundet wurde die Tagung durch die Informationen zum Stand des laufenden Verfahrens zur Erbschaftssteuer und der Überarbeitung eines hierzu vorliegenden Positionspapieres, dass dem Vorstand zur weiteren Verwendung zugesandt wurde.

Wie schon bei den vorherigen Tagungen entwickelte sich ein sehr intensiver Gedankenaustausch mit den jeweiligen Referenten. Dadurch wurden auch für Nicht-Fachleute in dem jeweiligen Gebiet Hintergründe deutlicher und ein Jeder konnte noch zusätzlich etwas für sich mitnehmen.

Unsere nächste Tagung findet am Wochenende vom 16.05. bis 18.05.2008 in Wien statt. Schwerpunkt der Fachvorträge werden die Aspekte der österreichischen Gegebenheiten berücksichtigen (Anlagegeschäft, Versicherungs- und Arbeitsmarkt).

Wien, Mai 2008

Als Fachgruppenleiter und deutscher Organisator dieser Tagung gleich Vorweg: Ohne die tatkräftige Unterstützung durch den österreichischen Partnerverband agpro und insbesondere dessen Präsidenten, Manfred Wondrak, hätten wir diese Tagung nicht so durchführen können. Nur ein herzliches Dankeschön ist viel zu wenig, für das was wir geboten bekamen. Das Mindeste was wir zudem machen konnten: wir haben agpro nach Deutschland eingeladen.

Drei abwechslungsreiche Tage standen uns vom 16. bis 18.05.2008 bevor. Die hohe Teilnehmerzahl für diese Auslandstagung – im übrigen die Zweite nach Zürich – deutete auf den richtigen Mix der Themenauswahl hin trotz des deutlich im Vordergrund stehenden Bezuges zum österreichischen Finanzbereich. Da uns bereits am Freitagmittag der erste Referent zur Verfügung stand, reiste die überwiegende Anzahl der Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet bereits am Donnerstagabend an. Viel Zeit für individuelle Besichtigungstouren oder anderweitiger Exkursionen blieb dennoch nicht.

Mit dem Wiener Architekten Prof. Dr. Gerd Endmayr starteten wir bereits am Freitag um 13.00 Uhr; Thema: „Investitionen in österreichischen Immobilien und deren steuerliche Auswirkung“. Anschaulich und informativ verstand es der Professor uns trotz der trockenen Materie von denkmalgeschützten Bauten, Investitionen und Erneuerungen sowie dem Spagat zwischen Bauherrenwünschen und Architektenvorstellungen 4 Std. in seinen Bann zu ziehen.

Am Samstag setzten wir die Tagung hochkarätig fort. Univ.-Ass. MMag Dr. Christoph Urtz aus dem Fachbereich Öffentliches Recht – Finanzrecht der Universität Salzburg klärte uns zum Thema „Veranlagen in Österreich“, über das Bankgeheimnis und das österreichische Stiftungsrecht auf. Ergänzt wurde das letzte Thema beleuchtet durch einen Überblick zum deutschen Stiftungsrecht, gehalten von dem Verfasser dieser Zeilen, sowie durch die konkrete Fragestellung zur Arcus-Stiftung mit Sitz in Köln von Andreas Wahl-Ulm.

Mag. Josef Pfannenstill, Vorstand der Versiko AG und in Personalunion Geschäftsführer der Ökoworld Lux S.A., schaffte es, den Teilnehmern nachhaltiges Asset-Management näher zu bringen. Die sehr rege Diskussion drehte sich um die ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien.

Nachdem Freiberufler diesmal als Teilnehmer an der Tagung nicht teilnahmen, beschränkte Stephan Umann von der Standard Life Versicherung seinen ursprünglich über die deutschen Versorgungswerke konzipierten Vortrag auf die betriebliche Altersvorsorge.

Mit den drei weiteren Themen „Abgeltungssteuer“, „Subprime-Krise = Finanzkrise oder doch  Wirtschaftskrise?“ (Referent Rolf Seide) sowie „Österreich als Einwanderungsland“ (Referent Andreas Wahl-Ulm) und der Abschlussdiskussion mit den Teilnehmern sowie der Information über die kommenden Tagungen in Köln (10. bis 12.10.2008) und Hamburg (13. bis 15.03.2009) endete am Sonntagmittag die Tagung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Referenten. Betonen möchte ich ausdrücklich, dass sämtliche Referenten kostenlos für uns referierten. Gerade dadurch werden wir in die Lage versetzt, die Tagungspauschale selbst für eine solch hochkarätige Veranstaltung extrem niedrig halten zu können und den Mitgliedern einen echten Mehrwert gegenüber anderweitigen externen Tagungen zu bieten. 

Mein Fazit: Wir, als Fachgruppe, haben es mal wieder geschafft über den eigenen Tellerrand hinüber zu schauen, andere Blickwinkel aufzunehmen und durch die Zusammenarbeit mit der agpro neue interessante Kontakte zu schließen. Die lebhaften Diskussionen und der Gedankenaustausch untereinander zu Themen, die nicht unser tägliches Brot sind, zeigen zudem die Bereitschaft der Teilnehmer, unsere Tagungen auch als Medium der Fort- und Weiterbildung zu nutzen.

Berlin, 19.05.2008

Rolf Seide

Köln, Oktober 2008

Gemeinsam mit der Fachgruppe Forschung und Technik trafen wir uns am Wochenende 10. bis 12.10.2008 in Köln.

Unter den beiden Hauptüberschriften "Forschung und Technik anschaulich gemacht – Geschichte, Zerstörung und Wiederaufbau von Köln – Erläuterungen der Auswirkungen auf den Staatshaushalt mit Auswirkungen bis in die Moderne" sowie "Angewandte Forschung und Technik -Molekularküche – die Küche der Avantgarde: was passiert auf molekularer Ebene?" verbrachten wir ein anschauliches, sehr interessantes Wochenende in Köln.

Mit Unterstützung von dritter Seite, Fr. Scarpati und Dr. Busse, erhielten wir Samstag und Sonntag jeweils in den Morgenstunden Einblick in die Geschichte der Stadt Köln und deren finanzielle Ausstattung von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Einhelliger Kommentar: kurzweilig und sehr interessant, auch wenn wir durch unsere Diskussionen und Anmerkungen die jeweils Vortragenden auch von ihrem Konzept abbrachten.

Am Samstagnachmittag konnten wir den Kölner VK'ler Karl-Heinz Koch im wahrsten Sinne des Wortes bewundern. Nicht nur, dass er sich hobbymäßig mit der Molekularküche beschäftigt, er war auch virtuos in der Lage, dies uns Laien näher zu bringen. Ergänzt um praktische Beispiele verstanden wir, was es bedeutet, sich dieser experimentellen Küche zu widmen - und nicht nur was und wie kalkuliert werden muss.

Hamburg, März 2009

Wenn Du meinst, die Abkürzung TEU steht ausschließlich nur für die Tausender-Bezeichnung unseres Geldes im kaufmännischen Bereich, dann konntest Du auf unserer Fachgruppen-Tagung in Hamburg neues erfahren.

Die Größenklasse TEU beschreibt die Norm für Containerschiffe und hat sich als Maßeinheit zur einheitlichen Zählung von Containern durchgesetzt. TEU bedeutet Twenty Feet Equivalent Unit (FEU steht für Forty Feet Equivalent Unit). 

Und damit ist auch schon der Schwerpunkt unserer Tagung bekannt: Risiken bei Schiffsfinanzierungen und deren Fonds-Vertrieb. Verstärkt durch hochkarätige externe Referenten aus dem Kreditbereich eines deutschen Schiffsfinanzierers sowie Vertriebsprofis für die Einwerbung der Eigenmittel mittels Fondsanlagen wurden den Teilnehmern Begriffe, wie Werft- und Finanzierungsrisiko, Refund-Garantiebank, Charterer-Risiko, Eisklasse, Bulk Carrier, Tonnagesteuer u.a. erläutert, Verständnisfragen beantwortet und auch aus dem „Nähkästchen“ geplaudert. Beleuchtet wurde ausgiebig der Zukunftsmarkt für Schiffsfondsfinanzierungen unter Berücksichtigung der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation. Abgerundet wurde das Ganze durch - auch für den Nicht-Profi - anschauliche Beispiele.

Des weiteren diskutierten wir mit einem Steueranwalt das seit 01.01.2009 geltende neue Erbschaftssteuerrecht. Hierbei stand nicht nur das „Privatvermögen“ im Vordergrund, sondern auch die Ausführungen zum „unternehmerischen Vermögen“. Viele Detailpunkte dürften für die Teilnehmer unter Anwendung ihrer persönlichen Situation „AHA-Erlebnisse“ ausgelöst haben.

Natürlich hatten wir auch Bezugspunkte zur aktuellen Finanzmarktkrise in unserer Tagung.

In einer sehr anschaulichen Art und Weise wurde uns die Aufwands- und Ertragsdarstellung sowie das Risikomanagement bei der Kaufentscheidung von geschlossenen Zweitmarktfonds für Lebensversicherungen vermittelt. Hierbei zeigte sich deutlich, dass die ursprünglichen Annahmen in dem jetzigen wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr zutreffen und auch schon erste Reaktionen der Initiatoren von Fonds passierten.

Verständlich, dass wir beim zweiten Thema „Herausforderungen für die Finanzkommunikation von Banken“ in den sehr intensiven Diskussionen nicht „das Ei des Kolumbus“ präsentieren konnten. Zu unterschiedlich sind doch die Ansatzpunkte der Marktakteure (Bank, Aufsichtsbehörde, Wirtschaft) und zu vielfältig die Aufgabenstellungen, wie z.B. Vermeidung nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen, Anforderungen an die internationalen Aufsichtsbehörden, Auswirkungen der Refinanzierungen am Finanzmarkt, Zukunft der Finanzdienstleistungsinstitute und wie soll und kann der volkswirtschaftliche Schaden ausgeglichen werden.

Mit der Festlegung des nächsten Tagungsortes (Berlin, 21.- 23.08.2009) sowie unserer nächsten Auslandstagung (Kopenhagen, Mai 2010) ging der offizielle Teil des Wochenende zu Ende. Themenmässig werden wir uns in Berlin mit der Unternehmensgesellschaft, mit GenoTrade, der Umkehrhypothek, der Gegenüberstellung von Insolvenz versus Chapter 11-Verfahren, dem Cross-Border-Leasing sowie dem Mitarbeiterbeteiligungsgesetz befassen. Für Kopenhagen sind auf jeden Fall angedacht der Besuch der alten Börse (Renaissancebau von 1640) sowie die dänische Zentralbank.

Versüßt wurden die beiden arbeitsreichen, intensiven Tagungstage durch die uns mit offenen Armen empfangende RG Hamburg. Nicht nur, dass Sie uns bereits im Vorfeld die Organisation der Tagungsräumlichkeiten abgenommen hat, sie kümmerte sich auch um die Ausgestaltung des Begrüssungsabend am Freitag. In dem 1868 erbauten Literaturhaus trafen dann die 14 Tagungsteilnehmer auf die gleiche Anzahl Mitglieder und Interessenten der RG Hamburg. Wir, die Teilnehmer dieser Tagung, sagen DANKE – es war großartig!

Werbung in eigener Sache:

Solltest Du nun Lust bekommen haben, bei einer Finanz-Tagung dabei zu sein oder gern selbst etwas vorstellen/referieren möchtest, reicht eine kurze eMail an finanzen@vk-online.de. 

Berlin, August 2009

Forderungsmanagement und Insolvenzrecht

Unter diesem hochaktuellen Motto stand die am Wochenende vom 21. bis 23.08.2009 stattgefundene Tagung der Fachgruppe Finanzen in Berlin. 

Über 20 Teilnehmer, sowohl aus dem Verband als auch Externe, verfolgten mit Spannung, Interesse und sehr reger Teilnahme bei den Diskussionen den Worten der Referentinnen Melanie Ballweg und Heike Sharma von EOS Deutschland, der Rechtsanwältin Susanne Eigenseher von Mauser Schanze Rechtsanwälte sowie des Referenten Rolf Michalak von Bürgel Wirtschaftsinformationen. 

Ging es zu Beginn um die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation insbesondere in Deutschland behandelte die Tagung anschließend die für die Teilnehmer wichtigen Fragestellungen zur Effektivität und Effizienz im Forderungsmanagement. Konkrete Anregungen und Tipps konnten aufgenommen und in der weiteren Diskussion hinterfragt werden. 

Der Tag setzte sich mit dem Insolvenzrecht, dem Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie den Details zum Verbraucherinsolvenzverfahren fort. Rückforderungsmöglichkeiten, Anmeldevorschriften, Insolvenzmanagement, GmbH-Bestattung, Unterschiede Verbraucher- zum Regelinsolvenzverfahren, Restschuldbefreiung und Früherkennung sind nur einige Themengebiete, mit denen die Teilnehmer konfrontiert wurden. Bei all der Themenkomplexität verstanden es die Vortragenden Jeden mitzunehmen, Besonderheiten verständlich rüberzubringen und auch in der Diskussion Praxisfälle aus dem Zuhörerkreis zu beleuchten. 

Unser VK’ler und FG-Mitglied Bernhard Peine berichtete im Anschluß aus Sicht des Praktikers anhand von differenzierten Vorgehensweisen im Forderungsmanagement und stand für den Erfahrungsaustausch Rede und Antwort.  

Wenngleich ich nicht jeden Tag mit Insolvenzen zu tun habe (Gott sei Dank!) und auch das Forderungsmangement für mich kein Fremdwort ist, so konnte ich doch während dieser Tagung mein Wissen vertiefen sowie Anregungen und Ideen mitnehmen. Ich freue mich jetzt schon auf die bereits angekündigte Folgeveranstaltung, in der wir noch intensiver in das Forderungsmanagement einsteigen wollen.

Rolf Seide

Fachgruppenleiter Finanzen

Mannheim, Februar 2010

Forderungsmanagement und Insolvenzrecht

Wie bereits bei unserer letzten Tagung in Berlin angekündigt, fand am Wochenende vom 26. bis 28.02.2010 die Folgeveranstaltung der Fachgruppe Finanzen in Mannheim statt. 

Die Teilnehmer, sowohl aus dem Verband als auch Externe, verfolgten mit Spannung, Interesse und sehr reger Teilnahme bei den Diskussionen den Worten der Referentinnen Melanie Ballweg und Heike Sharma von EOS Deutschland und der Rechtsanwältin Susanne Eigenseher von Mauser Schanze Rechtsanwälte. 

Ging es zu Beginn um die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation insbesondere in Deutschland behandelte die Tagung anschließend die für die Teilnehmer wichtigen Fragestellungen zur Effektivität und Effizienz im Forderungsmanagement. Konkrete Anregungen und Tipps konnten aufgenommen und in der weiteren Diskussion hinterfragt werden. 

Der Tag setzte sich mit dem Insolvenzrecht, dem Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie den Details zum Verbraucherinsolvenzverfahren fort. Rückforderungsmöglichkeiten, Anmeldevorschriften, Insolvenzmanagement, GmbH-Bestattung, Unterschiede Verbraucher- zum Regelinsolvenzverfahren, Restschuldbefreiung und Früherkennung sind nur einige Themengebiete, mit denen die Teilnehmer konfrontiert wurden. Bei all der Themenkomplexität verstanden es die Vortragenden Jeden mitzunehmen, Besonderheiten verständlich rüberzubringen und auch in der Diskussion Praxisfälle aus dem Zuhörerkreis zu beleuchten. 

Am Folgetag nahm die Diskussion über die Inflationsgefahr im Euroraum sowie über die finanziellen/politischen Konsequenzen, wenn Griechenland und/oder Spanien aus dem Euro ausscheren würden/könnten, einen breiten Raum ein. 

Frankfurt, Januar 2011

Wechselkursschwankungen sowie Auf- und Abwertungen von Währungen

Was steckt hinter dem Begriff „Währungskrieg“, der uns in den letzten Wochen immer wieder begegnete? Was heißt das für die Währungs- und Wirtschaftssysteme und was bedeutet das für mich persönlich? Darf ich mich getrost zurücklehnen oder muss ich bei meinen geschäftlichen Entscheidungen bzw. bei meiner privaten Situation etwas berücksichtigen? 

Nur einige Fragen, auf die wir während unserer Tagung vom 14.01. bis zum 16.01.2011 in Frankfurt Antworten gegeben haben. Fachkundig unterstützt wurden wir hierbei u. a. durch Herrn Prof. Dr. Paul G. Schmidt, Leiter des Economics Department der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH, sowie durch die Herren Dr. Heinz-Jürgen Büchner, Düsseldorf, und Stefan Adams, Berlin. Wir freuen uns, so hochkarätige Referenten für diese Tagung gewonnen zu haben und bedanken uns recht herzlich für ihren Einsatz sowie dem sehr intensiven Gedankenaustausch mit dem Teilnehmerkreis.

Im Detail haben wir die volkswirtschaftlichen Auswirkungen beleuchtet, uns die Auswirkungen auf die Rohstoffpreise angeschaut und vergessen haben wir auch nicht, was bei persönlichen Anlageentscheidungen berücksichtigt werden musste. Daneben gab es einen kleinen Exkurs in die Geschichte der Währung sowie über die Möglichkeiten der Exportfinanzierung. Die Tagungsordnung kann im Detail der abrufbaren PDF-Datei entnommen werden.

Köln, August 2011

Altersvorsorge

Einer Anregung unseres Mitgliedes Hermann-Josef Bröerken folgend, hat die FG Finanzen am letzten August-Wochenende das Thema "Altersversorgung" in den Mittelpunkt ihrer 2x im Jahr stattfindenden Tagung gestellt.

Unterstützt durch weitere VK'ler, einem Interessenten und einem externen Referenten wurde die Ruhestandsplanung, die betriebliche Altersversorgung und deren Besonderheiten auch im Rahmen der buchhalterischen Notwendigkeiten sowie die Umkehrhypothek detailliert beleuchtet. Zwischenfragen, Beispiele, ausführliche Diskussionen, unterschiedliche Präsentationstechniken, aber auch das bis ins letzte Detail stimmige Umfeld einschl. dem Tagungshotel BARCELÓ vermittelten ein entspanntes, informatives Wochenende, das durch zwei Abendveranstaltungen noch optimal ergänzt wurde.

Florian Baumgartner stellte seinen Beitrag unter die Überschrift "Ruhestandsplanung im Spannungsfeld zwischen Inflation und Deflation". Er unterschied dabei zwischen Altersvorsorge und Ruhestandsplanung mit besonderer Betrachtung auf die schwulen Bedürfnisse, begründete dabei seine aktuelle Einschätzung zu Inflation und Deflation, die natürlich Auswirkungen hat auf das mögliche Einkommen im Ruhestand, erläuterte das magische Dreieck Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit und untermauerte sein Thema mit Fallbeispielen und Lösungsmöglichkeiten. 

Dr. Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nutzte die Gelegenheit, den Routenplaner für die Geldanlage vorzustellen. Dabei ging er auch sehr detailliert auf die Umkehrhypothek, die auch unter den Begriffen Immobilienrente, Zustifterrente und Reverse Mortgage bekannt ist, ein. In seinen Erläuterungen vermittelte er die Idee, die Grundlage dieses noch in Deutschland relativ unbekannten Produktes ist, und zeigte Vor- und Nachteile auf. Abgerundet wurde dies mit Beispielen und Hinweisen für wen dieses Produkt geeignet ist und welche Alternativen es gibt.

Rainer Schinzel vermittelte uns zuerst einen historischen Überblick über die Entwicklung der Altersvorsorge in Deutschland, dem 3-Säulen-Prinzip, um dann auf die Besonderheiten der betrieblichen Altersversorgung einzugehen. Themen, wie gesetzliche Vorschriften, Durchführungsverordnung, die 5 Formen der betrieblichen Altersversorgung und Unverfallbarkeit sowie Insolvenzsicherheit, aber auch unternehmerische Ziele waren Schwerpunkte seines Vortrages.

Jörg Schirmer ergänzte diesen Teil mit der Übersicht zur steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Beiträgen zur betrieblichen Altersvorsorge. Wir erhielten Einblick in eine für den Laien komplizierte und auf den ersten Blick sehr trockene Materie, die durch eine sehr ausführliche Ausarbeitung (unterteilt nach Alt- und Neuverträgen) unterlegt wurde.

Abgeschlossen wurde die Tagung mit einer Diskussion über die aktuelle Entwicklung im Rahmen der Finanzmarktkrise und den Auswirkungen auf die Wechselkurse, insbesondere dem Schweizer Franken. Grundlage war hier die Ankündigung der Schweizer Regierung, dass sie eine Minus-Zins-Anleihe herausgegeben haben, die innerhalb weniger Stunden am Markt platziert war.

Die im Anschluss der jeweiligen Referate/Präsentationen stattgefundenen Diskussionen, aber auch die Zwischenfragen stärken uns, den bereits seit längerer Zeit eingeschlagenen Weg, die finanzbezogenen Bedürfnisse vorrangig unserer VK'ler und aktuelles Finanzgeschehen in den Mittelpunkt unserer Tagungen zu stellen. Wir fordern daher immer im Anschluß unserer Tagung die Teilnehmer auf, uns Themen für die nächste Veranstaltung zu nennen.. Aktuell liegen uns die Stichworte "Selbstständigkeit", "Bilanzmodernisierungsgesetz" und "Steuern" vor. Aber auch jeder von Euch kann uns seine Wünsche benennen. Wir, die FG-Leiter, verstehen uns, als Koordinatoren, die versuchen, die Themen dann qualitativ hochwertig besetzen zu lassen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden Eure Fachgruppenleiter Finanzen 

Stefan Lösel 

Rolf Seide 

Andreas Wahl-Ulm

Zürich, Mai 2012

Aspekte des Risikomanagements

Vom 11. bis 13. Mai 2012 tagten wir gemeinsam mit dem Schweizer Partnerverband NETWORK und der VK-Fachgruppe Forschung und Technik in Zürich. Unter dem Motto "Looking for the Pink Swan ..." standen die vielfältigen Aspekte des Risikomanagements auf der Tagesordnung.

Unsere Referenten und Programm:

Prof. Dr. Hans Herrmann, ETH Zürich

Institut für Baustoffe

www.hans-herrmann.ethz.ch

Thema: Das Risiko bei seltenen Ereignissen und in gekoppelten Systemen.

Selbstorganisierte Kritizität und Stabilität gekoppelter Netzwerke samt Beispielen.

Prof. Dr. Dirk Helbing, ETH Zürich

Lehrstuhl für Soziologie,

Schwerpunkt Modellierung und Simulation

www.soms.ethz.ch/people/dhelbing

Thema: Neue Risiken einer stark vernetzten Welt und wie man sie managt.

Prof. Dr. Dietmar Maringer, Univ. Basel

Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum,

Abteilung Quantitative Methoden

wwz.unibas.ch/personen/profil/person/maringer/

Thema: High-Speed-Trading.

Rolf Seide, Bankkaufmann, und

Andreas Wahl-Ulm, Manager Process Quality und Spezialist Risikomanagement (DVA)

Thema: Risikomanagement in der Finanzwirtschaft (Banken, Versicherungen)

FG_Tagung_ZH_120512.pdf

Bericht von der Tagung