Berlin

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Der Regionalgruppe Berlin gehören bereits mehr als 145 Mitglieder an...

Sie repräsentieren das gesamte Berufsspektrum, von Chemikern über Juristen, Soziologen, Betriebswirten, Unternehmensberatern bis hin zu Rechtsanwälten und Medizinern.

Die Branchen reichen von Versicherungen über Banken, Verbände, Industrie bis zu Hotellerie, Spedition und Bundesministerien.

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Für die Koordinierung der Aktivitäten stehen aktuell 5 Regionalkoordinatoren zur Verfügung.Wir versuchen, eine Balance zu schaffen zwischen den fachlichen Vortragsveranstaltungen und den zwanglosen jour fix sowie sonstigen kulturellen Aktivitäten. Anwesenheitspflicht besteht nicht und unser Angebot konkurriert mit der Attraktivität unserer Stadt. Nicht immer eine einfache Aufgabe. Mit der aktiven Mitarbeit vieler Mitglieder und Interessenten hat es die Regionalgruppe geschafft, ein interessantes und abwechslungsreiches Verbandsleben zu bieten. Ohne diese Mithilfe, die, wie auch andere Tätigkeiten ehrenamtlich erfolgt, würde es auch nicht funktionieren.

Für die unterschiedlichen Interessengebiete haben sich innerhalb der Regionalgruppe Interessierte zusammengefunden, die sich bei regelmäßigen Treffen fachlich austauschen. Da wir dies als Verknüpfungspunkte innerhalb des gesamten Netzwerkes sehen, bezeichnen wir diese als „Kreise“. Sie sind zusätzlich zu den überregional agierenden Fachgruppen tätig.

Aktiv sind wir in den Bereichen Gesundheit, Medizin und Soziales sowie bei Diversity, Finanzen, Politik, Human Resources, Vertrieb und Veranstaltungen. Weitere Einzelheiten sind unter den beruflichen Aktivitäten zu finden.

Noch Fragen, Wünsche und Anregungen?

... dann sind dies die richtigen Ansprechpartner:

Unsere Regionalkoordinatoren sowie

Unsere Leiter der Kreise

Unsere regelmäßigen Veranstaltungen im Überblick

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, die das gegenseitige Kennenlernen regional und bundesweit bewusst fördern und den Mitgliedern den Aufbau ihres persönlichen Netzwerkes unkompliziert ermöglichen.

Kurzfristige Änderungen von Terminen oder Veranstaltungsorte teilen wir i.d.R. mittels eMail mit.

Turnusmäßige Veranstaltungen (Beginn jeweils 20.00 Uhr)

Jour fixe zum Aufbau und zur Pflege von Kontakten2. Mittwoch und 3. Donnerstag im Monat
Grüner Salon Veranstaltungen4. Mittwoch im Monat

Einzelheiten zur aktuellen Veranstaltung im Rahmen des Grünen Salons und auch zu den jour-fix Abenden werden Ihnen gern von den Regionalkoordinatoren mitgeteilt. 

Brunch (Beginn um 11.00 Uhr)

Brunch für Mitglieder, Interessenten und Partner/FreundeLetzter Sonntag eines Monats

Termine für Anwärter und Mitgliedschaften (Beginn jeweils 20.00 Uhr)

Grundsätzlich werden die jeweils in Frage Kommenden separat eingeladen. Die Mitglieder der Regionalgruppe nehmen an diesen Veranstaltungen ebenfalls teil.

Weitere Veranstaltungen

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Darüber hinaus sind wir auf dem jährlich stattfindenden schwul-lesbischen Strassenfest im Bezirk Schöneberg-Tempelhof vertreten. Ferner treffen wir uns mit Mitgliedern anderer Verbände während des Sommerfestes und beschließen das Jahr mit einem traditionellen Weihnachtsessen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit den "Knoten"-Mitgliedern bestimmter Berufs-/Interessentengruppen regional in Berlin und/oder mit den Mitgliedern der unterschiedlichen bundesweit operierenden Fachgruppen zu treffen und sich entsprechend beruflich auszutauschen. 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, dann schreiben uns.

Interessiert, Mitglied in unserer Regionalgruppe zu werden, dann erfahren Sie hier mehr.

Warum Mitglied werden?

©2008 laverrue, San Francisco, USA

Als Berufsverband für Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Dienst und Kultur bekennen wir uns zu unserer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verantwortung auch außerhalb des Arbeitslebens.

Dem Völklinger Kreis gehören Menschen an, die im Einklang mit ihrem Schwulsein ambitionierte Ziele in ihrer beruflichen und privaten Entwicklung verfolgen.

Unsere Mitglieder haben seit Bestehen der Regionalgruppe Berlin nach und nach ein sehr vielfältiges Netzwerk aufgebaut. Neben den beiden regelmäßigen monatlichen Treffen haben inzwischen auch andere Highlights, wie z.B. der Neujahrsempfang oder zahlreiche Fachvorträge und Gesprächsrunden, ihren festen Platz.

Wir verstehen uns nicht nur als Ansprechpartner sondern auch als Interessenvertreter für schwule Führungskräfte in Berlin.

Das "Du" als Anrede ist keine Unhöflichkeit, sondern im Völklinger Kreis e.V. üblich.

Unsere Regionalkoordinatoren und Interessentenbetreuer stehen gern für weitere Fragen zur Verfügung.

Wie Mitglied werden?

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Wer sich über eine Mitgliedschaft in der Regionalgruppe Berlin informieren möchte oder direkt an eine Mitgliedschaft interessiert ist, sollte Kontakt zu einem unserer Interessentenbetreuer aufnehmen.

Der Kandidat wird dann zu einem der regelmäßig stattfindenden Interessententreffen eingeladen, auf denen grundlegende Informationen über den Verband gegeben werden und er weitergehende Fragen stellen kann. Natürlich versuchen wir uns auch hierbei ein erstes Bild über den Kandidaten zu machen.

Sofern Eignung und Interesse des Kandidaten vorhanden sind, kann er als Interessent an den Veranstaltungen der Regionalgruppe Berlin teilnehmen. In dieser Zeit stehen ihm die Interessentenbetreuer als direkte Ansprechpartner weiterhin zur Seite. Selbstverständlich kann der Kandidat auch bereits an Treffen der Fach- und Projektgruppen teilnehmen.

Innerhalb einer Frist von i.d.R. höchstens sechs Monaten muss sich der Interessent für oder gegen eine Mitgliedschaft entscheiden. Im Rahmen des anschließenden Aufnahmeverfahren sprechen die Regionalkoordinatoren oder auch die Fachgruppenleiter eine Empfehlung aus, auf deren Grundlage dann der Vorstand über den Antrag entscheidet.

Kriterien für die Aufnahme sind im wesentlichen Personal-, Budget-, Projektverantwortung oder Selbständigkeit.

Bei Fragen zur Mitgliedschaft, zum Aufnahmeverfahren und zum nächsten Interessententreffen helfen unsere Interessentenbetreuer gern weiter.

berufliche Aktivitäten

  • Der Kreis der „Ehrbaren Kaufmänner“ beschäftigt sich mit den Aspekten der Nachhaltigkeit und Ethik ... mehr ...
  • Die Lösung der Energie- und Umweltfragen hat ... mehr ...
  • Ein Netzwerk lebt von dem sich kennen ... mehr ...
  • Aufgefallen ist uns, dass für Themen aus Medizin, Pflege und Sozialem ... mehr ...
  • Schwule Führungskräfte aus der Hotel-, Freizeit- und Tourismusbranche ... mehr ...
  • Wir sind eine privat organisierte Gesprächs- und Essensrunde und tauschen uns zum Thema Immobilien aus. ... mehr ...
  • Als schwule Führungskraft im Bereich Marketing und Vertrieb ... mehr ...
  • Marketing und Vertrieb sind in der Pharmaindustrie ... mehr ...
  • Das eigene Unternehmen als schwule Führungskraft aufzubauen und weiter zu entwickeln ... mehr ...
  • Informationen zu den Gruppen "Internationale Zusammenarbeit", "Kultur" und "Freizeit (Wandern, Radfahren)" werden kurzfristig noch folgen.

 Weitere Aktivitäten sind herzlichst willkommen. Spreche deshalb uns, die Regionalkoordinatoren, bitte an, damit Deine Idee/Dein Wunsch umgesetzt wird.

Der ehrbare Kaufmann

„Mein Sohn, sei mit Lust bei den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass man bei Nacht ruhig schlafen kann“ schrieb schon Thomas Mann in den Buddenbrooks. 

Der Kreis der „Ehrbaren Kaufmänner“ im VK beschäftigt sich mit den Aspekten der Nachhaltigkeit und Ethik im wirtschaftlichen Handeln. Unserer Gespräche befassen sich mit den Fragestellungen, wie wir das alte Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“ in unsere eigenen Tätigkeitsfelder im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens übersetzen können. Dabei geht es weniger um abstrakt philosophische Erörterungen, sondern vielmehr um die pragmatischen Aspekte und praktisch gelebte Werte:

Was zeichnet ein ehrbares kaufmännisches Handeln heutzutage aus? 

Wie kann ich das im meinen eigenen Branchen und Arbeitsfeldern umsetzen? 

Wie können wir unser kaufmännisches Know How auch innerhalb des VK zur Verfügung stellen?

Wir treffen uns in einem Kreis mit 8 – 12 Personen alle 4 – 8 Wochen, jeweils nach Vereinbarung. Die Moderatoren stehen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

Energie und Umwelt

Die Lösung der Energie- und Umweltfragen hat sich als eine der gesellschaftlichen Schlüsselaufgaben dieses Jahrhunderts heraus kristallisiert. Unser selbst initiierter und organisierter Gesprächskreis, bestehend aus schwulen Führungskräften aus der Energie-,  Umwelt- sowie benachbarter Branchen wie Verkehr und Immobilien nimmt sich in lockeren Essens-Runden, ergänzt um Impuls-Inputs, Besichtigungen/Exkursionen und andere Aktivitäten dieses Themas an.

Klimaexperten, Immobilienexperten für Gebäudebewirtschaftung, Verkehrsplaner, Techniker, Ingenieure und Rechtsanwälte sind einige der vertretenen Berufsgruppen. Sehr gerne entwickeln wir uns interdisziplinär weiter, weil gerade solche Runden mit unterschiedlichen Sichtweisen sehr bereichernd sind.

Die Moderatoren dieses privat organisierten Gesprächskreises stehen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

Freizeit

Ein Netzwerk lebt von dem sich kennen. Deshalb ist es auch für einen Berufsverband angemessen, sich zu Tätigkeiten zu treffen, bei denen man fern ab vom Beruf zunächst zusammen kommt und etwas gemeinsam unternimmt, denn daraus entstehen oft und gerne nähere Kontakte.

Deshalb bietet die Regionalgruppe Berlin des VK an, dass man sich zu Freizeitaktivitäten trifft, die das Kennenlernen vereinfachen.

Ich organisiere (hoffentlich bald wieder mit anderen) jeweils am letzten Samstag im Monat Radwanderungen oder auch Fußwanderungen oder wenn jemand dazu eine Idee hat auch anderes, wie Billard oder Bowling oder was weiß ich.

Wer daran interessiert ist, sollte sich entsprechend eintragen bzw. bei mir melden, denn nur dann kann und wird er auch eingeladen.

Ich freue mich auf vielfältige Beteiligung!

Kennenlernen

Ein Netzwerk lebt von dem sich kennen. Deshalb ist es auch für einen Berufsverband angemessen, sich zu Tätigkeiten zu treffen, bei denen man fern ab vom Beruf zunächst zusammen kommt und etwas gemeinsam unternimmt, denn daraus entstehen oft und gerne nähere Kontakte.

Deshalb bietet die Regionalgruppe Berlin des VK an, dass man sich zu Aktivitäten trifft, die das Kennenlernen vereinfachen.

Hierzu treffen wir uns jeweils am letzten Samstag im Monat zu den unterschiedlichsten Aktivitäten.

Wer daran interessiert ist, sollte sich bei uns, den Regionalkoordinatoren melden, denn nur dann kann und wird er auch eingeladen.

Gesundheit, Medizin und Soziales

Aufgefallen ist uns, dass für Themen aus Medizin, Pflege und Sozialem die Möglichkeiten für den gemeinsamen fachlichen Austausch noch nicht ausgeschöpft sind. Da aus diesen Berufssparten leider relativ wenige Mitglieder beim Völklinger Kreis sind, hatten wir die Idee, gut zu einander passende Persönlichkeiten aus medizinischen und sozialen Berufen an einen Tisch zu bringen und einen Gesprächskreis aufzubauen.

Wir haben als Anregung ein paar erste Ideen und Ziele entwickelt, die mit dem Wachstum dieses Kreises gerne erneuert und vertieft werden sollen.

Der Schwerpunkt sollte hier auf dem persönlichen Erfahrungsaustausch liegen. Es soll den Teilnehmern Raum gegeben werden, ihre Erfahrungen und Anliegen einzubringen, z.B.: Wie kann ich die Wirtschaftlichkeit meiner Praxis/meines Unternehmens weiterentwickeln? Welche innovativen Modelle gibt es für meine Branche? Wer sind die passenden Ansprechpartner für meine Anliegen? Wie kann ich mein Netzwerk nachhaltig erweitern?

Abhängig von der Teilnehmerzahl sind Tischrunden mit bis zu 14 Teilnehmern angedacht und werden persönlich eingeladen. Dies soll einen konzentrierten und vertraulichen Austausch zu den angespochenen Themen sichern.

Weiterhin sollen auch bei einzelnen Treffen externe Gäste eingeladen werden. Dies soll vor allem dazu dienen, von Außen neue Impulse zu erhalten sowie andere Meinungen und Ansichten zu hören.

Neugierig geworden? Eine Nachricht an unsere Ansprechpartner und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Gesprächskreis Hotel/Tourismus

Schwule Führungskräfte aus der Hotel-, Freizeit- und Tourismusbranche haben sich zu einem privaten Gesprächskreis zusammengefunden, der sich 5 mal im Jahr trifft.

Wir tauschen uns über Fragen aus, die uns als schwule Führungskräfte betreffen:

  • Wie entwickelt sich diese Branche? 
  • Welche zukünftigen Trends sind absehbar und wie kann ich mich darauf einstellen? 
  • Was sind die Erfolgskriterien erfolgreicher Unternehmen in unserer Branche und was kann ich aus diesen Erfahrungen für mein eigenes Unternehmen mitnehmen? 
  • Wie schaffe ich Miteinanderbindung, auch wenn in unserer Branche häufig nicht die höchsten Gehälter gezahlt werden? 
  • Welche innovativen Konzepte für Hotels, Reise- und Freizeit-Unternehmen gibt es?

Neben diesen fachlichen Aspekten steht für uns die Fortentwicklung eines verbindlichen Kreises von Führungskräften im Vordergrund, wo auch das gemeinsame Genießen zum Beispiel in der Form des Austestens ungewöhnlicher Locations nicht zu kurz kommen soll.

Unsere Ansprechpartner stehen gern zur Verfügung.

Immobilien

Wir sind eine privat organisierte Gesprächs- und Essensrunde und tauschen uns zum Thema Immobilien aus.

Das betrifft das gesamte Spektrum von An- und Verkauf, über die Architektur, Projektentwicklung, Planung und Bau bis hin zur Verwaltung von Immobilien.

Unser Kreis besteht aus Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern des Völklinger Kreises und trifft sich 4 bis 5 Mal im Jahr in Berlin.

Wir tauschen uns im vertraulichen Rahmen über Informationen aus, auch Kooperationen sind aus diesem Kreis entstanden. Gerne verbinden wir unsere Treffen mit der Besichtigung eines Immobilienprojektes.

Unsere Ansprechpartner stehen gern zur Verfügung.

Marketing und Vertrieb

Als schwule Führungskraft im Bereich Marketing und Vertrieb tätig zu sein – viele reizt eine solche Aufgabe, da hier unterschiedlichste Kompetenzen wie analytische, strategische und kommunikative Fähigkeit vorhanden und entsprechend der Markt- und Technolgienentwicklungen weiter entwickelt werden müssen.

Wir treffen uns in privatem Rahmen einmal im Quartal meist zu einem Abendessen, verbunden mit einem fachlichen Input, aber auch teilweise schon mit entspanntem Workshop-Charakter. So entwickeln wir gemeinsam Ideen gerne auch Konzepte zu bestimmten Themen, der jeder von uns auf seine Art als „Benefit“ mit nach Hause nehmen mag.

Unser Kreis ist noch stark im Aufbau befindlich. Für weitere Fragen stehen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Führungskräfte im pharmazeutischen Marketing und Vertrieb

Marketing und Vertrieb sind in der Pharmaindustrie aufgrund ständiger Medikamenten-Entwicklungen und entsprechender Marktveränderungen einer hohen Dynamik ausgesetzt. Die rasch wechselnden politischen Zielvorgaben tun ihr Übriges dazu.

Wie kann ich mich als schwule Führungskraft in einem solchen Markt- und entsprechenden Arbeitsmarktumfeld beruflich weiterentwickeln? Wie kann ich mich in einer vertraulichen Runde über Insider-Informationen zur Marktentwicklung austauschen? Wie können wir uns frühzeitig bei absehbaren Marktveränderungen, die sich auf den eigenen Arbeitsplatz auswirken könnten, austauschen, reagieren und uns gegenseitig unterstützen? Wie bauen andere und ich Ihr Mitarbeiterteam auf?

Das sind nur einige Fragen, mit denen sich unser selbst organisierter Gesprächskreis beschäftigt, meist verbunden mit einem gemeinsamen Essen und/oder anderen Aktivitäten in gemeinsamer Runde. 

Für weitere Fragen stehen die beiden Moderatoren des Kreises gerne zur Verfügung.

Unternehmer-Gesprächskreis

Das eigene Unternehmen als schwule Führungskraft aufzubauen und weiter zu entwickeln ist der gemeinsame Nenner unserer privat organisierten Gesprächs- und Essensrunde.

Wir tauschen uns über Fragen aus, die uns als Unternehmer gemeinsam betreffen:

  • Wie baue ich mein Personal auf, kann motivieren und Mitarbeiter binden?
  • Wie entwickele ich meinen eigenen Stil als schwuler Unternehmer?
  • Welche wirtschaftlichen Entwicklungen gibt es und wie kann ich mein Unternehmen darauf einstellen?
  • Welche innovativen Konzepte zum Unternehmensaufbau und den Prozessabläufen gibt es und welche Erfahrungen haben andere Unternehmer damit gemacht?

Das sind nur einige Fragen, über die wir uns in dieser Runde austauschen.

Gemeinsames Netzwerken bis hin zu gemeinsamen Projekten gehören mit dazu.

Wir treffen uns einmal im Quartal zu einem gemeinsamen Abendessen, verbunden mit entsprechenden Kurzinputs und anschließendem Austausch.

Unsere Ansprechpartner stehen gern zur Verfügung.

Kultur

Der Kulturkreis hat sich zum Ziel gesetzt, etwa 8 Veranstaltungen pro Jahr anzubieten. Inhaltlich sollen die Bereiche Kleinkunst / Bühne, besondere Kunstveranstaltungen und etwa zwei Ausflüge abgedeckt werden. Der Kulturkreis wirbt die Angebote verbandsintern per email an, reserviert und erwirbt die Karten etc. und gibt diese vor Ort an die Teilnehmer weiter.

Veranstaltungen

Bereits zum zehnten Jahresempfang lud der Verband Vertreter aus der Wirtschaft, Politik, Kirche, Kultur und Gay Community ein. Fast 300 Gäste kamen und nutzten die Ihnen von uns angebotene Plattform des unkonventionellen Netzwerkens im festlichen Rahmen.

Nach der Rede des Vorstandsvorsitzenden des VK, Bernd Schachtsiek, überbrachte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Frau Dr. Martina Köppen, persönlich ein Grußwort. Herr Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG, war der Gastredner des Abends .

Andreas Sturmowski, Dr. Martina Köppen, Bernd Schachtsiek (v.L.n.R.)
Bilder von Michel Kaufmann, Berlin

19. April 2009

Seit einigen Jahren legen wir anlässlich der Gedenkveranstaltung für schwule NS-Opfer im KZ Sachsenhausen sowohl bei der kleinen Feier als auch bei der zentralen Veranstaltung einen Kranz nieder. Wir wollen damit nicht nur an die schreckliche Vergangenheit erinnern, sondern dies insbesondere auch als Mahnung für unsere Zukunft in Deutschland verstehen. 

Die Forderung 

„Akzeptanz statt Toleranz“

hat unverändert Gültigkeit.

Gerade an solchen Orten ist es wichtig, dass wir uns zeigen und nicht in der Versenkung bleiben.

Traditionell haben wir auch dieses Jahr die Möglichkeit des vom Regenbogenfonds der schwulen Wirte e.V. organisierten Stadtfestes genutzt, den Verband in seiner ganzen Breite der Öffentlichkeit zu präsentieren, Fragen zu beantworten und Interessierte für uns zu gewinnen.

Tatkräftige Hilfe aus dem Kreis der Mitglieder und Interessenten machten es möglich, am Samstag 12 Stunden und am Sonntag 10 Stunden für Alle da zu sein. Ferner nutzten wir die Chance mit den in der Nachbarschaft stehenden Gruppierungen der befreundeten Unternehmensnetzwerke von Commerzbank AG (arco), Deutsche Bank AG (Rainbow Group) und SAP AG sowie dem lesbischen Pendant zu uns, den Wirtschaftsweibern e.V., unsere bestehenden Kontakte auszubauen und zu vertiefen. Auch wurden bereits Termine für gemeinsame Veranstaltungen ins Auge gefasst.

18. Juli 2009

Warten auf die Gäste
Zuhören am See
Leibliches Wohl

Einige Facts vorab: 50 feste Anmeldungen, 3 voraussichtlich Kommende, 10 Absagen und tatsächlich Anwesende 47. Warmes, vielleicht etwas zu kühles Wetter, kein Platzregen, böiger Wind, später quasi Windstille und immer wieder Sonnenschein. 5 fleißige Helfer für den Einkauf, dem Auf- und Abbau sowie ein gut gelaunter Hausherr, der extra Zelte für uns aufgebaut hat, damit wir möglichen Wetterkapriolen begegnen konnten. Viel zu schlemmen, gut kalkulierte Getränkeauswahl. Kerzen, Lampions und ein Grill. Wildschweine, die im Wald blieben, und Hunde, die Enten schwimmend jagten. Keine weiße Frau, dafür um 01.00 Uhr nachts letzte Vertreibung der Waldgeister. 

Dies Alles konnten unsere Besucher im Jagdschloss Grunewald am letzten Samstag, dem 18.07.2009, erleben und genießen. 

In lockerer Atmosphäre tauschte man Berufliches, Politisches und Wirtschaftliches aus, sprach und diskutierte über den Verband, erfuhr etwas mehr über die Aufgaben eines Schlossbereichsleiters und lernte ein Arbeitsgebiet kennen, dass aus der Entfernung betrachtet, eher ans repräsentieren und hofieren erinnert, als an die eigentlichen Managementaufgaben zum Führen eines Wirtschaftsbetriebes. 

Danken möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich den fleißigen Helfern (Jörg, Jurgen, Klaus, Willem), die tatkräftig das Ambiente für einen gelungenen Abend schafften und auch am nächsten Morgen putzten, spülten und die Sachen verluden und verstauten. Dank auch für das geliehene Auto von Dietmar. Nur durch diese Unterstützung ist es uns möglich, eine solche Veranstaltung auch unter Kostengesichtspunkten attraktiv für jeden zu gestalten. 

Rolf Seide 

Regionalkoordinator 

VK - Völklinger Kreis e.V. 

Regionalgruppe Berlin

28. Oktober 2009

Patientenverfügungen sind Ausdruck der Selbstbestimmung eines Menschen, und sie formulieren dessen Wünsche und Werte für eine medizinische Behandlung, wenn er sich nicht mehr äußern kann und wenn die behandelnden Ärzte nach Informationen für eine individuelle Behandlung suchen.

Das Gesetz ist mittlerweile in Kraft getreten. Dennoch gibt es noch viele Fragen und Probleme, die mit der Formulierung und der Umsetzung einer solchen Verfügung verbunden sind.

Thomas Purz stand im Anschluss an dem sehr informativen Vortrag den Fragen und Anmerkungen der über 25 Teilnehmern ausführlich Rede und Antwort. Weit über 1 1/2 Std. dauerte allein dieser Teil des Abends. 

Im Internet sind Publikationen zu dem Thema zu erhalten:

Titel "Patientenverfügung" beim Bundesministerium der Justiz: www.bmj.bund.de/publikationen

Titel "Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung" bei Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: www.justiz.bayern.de

Der Vortrag kann über den nachstehenden Link aufgerufen werden.

Vortrag von Thomas Purz, 28.10.2009

25. November 2009

Thomas Herpich, freier Dozent für Softskills, hielt über sein Lieblingsthema Kreativität einen interaktiven Vortrag im Grünen Salon. Dabei ging es um die wichtige Rolle des kreativen Denkens im wirtschaftlichen Handeln.

  • Was können wir tun, damit die Kreativität wieder aus dem Schattendasein der Wirtschaft heraustreten kann?
  • Was für ein Leben könnten wir führen, um der Kreativität mehr Raum zu geben?
  • Wie können wir das profitorientierte Handeln in eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zurückführen?

Durch die Einbindung der über 20 Zuhörer in eine Einzelarbeit, Beispielen und Fragestellungen wurde jeder selbst in die Lage versetzt, auf diese Fragen mögliche Antworten zu geben.

Thomas Herpich verstand, die Teilnehmer zu begeistern und neue, aber auch alte Gedanken zu beleben. In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Teilnehmer untereinander und mit dem Referenten intensiv weit bis nach Mitternacht noch aus.

Was ist bereits durchgeführt worden?

Diese Seite soll Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, welche Themen/Vorträge in der RG Berlin durchgeführt wurden. 

Entgegen den Vorjahren, bei denen wir die Veranstaltungen separat dargestellt haben, nutzen wir die technischen Möglichkeiten direkt auf unser Berliner Archiv zu zugreifen.

Sollten Sie Interesse bekommen haben, ebenfalls über ein Thema zu sprechen bzw. zu referieren, freuen wir, die Regionalkoordinatoren, uns über Ihre Nachricht!

Seit einigen Jahren legen wir anlässlich der Gedenkveranstaltung für schwule NS-Opfer im KZ Sachsenhausen sowohl bei der kleinen Feier als auch bei der zentralen Veranstaltung einen Kranz nieder. Wir wollen damit nicht nur an die schreckliche Vergangenheit erinnern, sondern dies insbesondere auch als Mahnung für unsere Zukunft in Deutschland verstehen.

Vieles ist dem Augenschein nach zwar einfacher geworden und die Toleranz – nicht nur in den großen Städten – gegenüber unserer Lebensweise ist sichtbarer geworden. Dennoch: Es gibt immer wieder Tendenzen, die uns ein anderes Bild und damit Anfeindungen zeigen – sei es z.B. in den Aussagen von Schülern oder im Bereich der Werteskalen einer Teilmenge unserer ausländischen Mitbürger [vgl. MANEO und andere].

Die Forderung

„Akzeptanz statt Toleranz“

hat unverändert Gültigkeit. 

Kranzniederlegung, 20.04.2008

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des 16. schwul-lesbischen Strassenfestes am Nollendorfplatz in Schöneberg. Organisiert vom Regenbogenfonds e.V., der Vereinigung der schwulen Wirte, sind wir, als Regionalgruppe Berlin, seit über 10 Jahren jedes Jahr dabei.

Dank der tatkräftigen Unterstützung durch eine Vielzahl von VK’lern und Interessenten war unser 6 Meter lange Stand innerhalb kürzester Zeit aufgebaut und eingerichtet. Zudem war durch die weitere Unterstützung sichergestellt, dass wir immer mindestens zwei Berliner Mitglieder während des gesamten Strassenfestes (Samstag ab 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr und Sonntag ab 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr) am Stand hatten; unser 2-Stunden-Rhythmus für den Standdienst hat sich auch diesmal bewährt.

Wie in den Vorjahren konnten wir politische Persönlichkeiten (u.a. den Regierenden Bürgermeister Wowereit) am Stand begrüssen und zudem mit einer Vielzahl von Besuchern (nicht nur schwules Publikum) Gespräche führen und Fragen beantworten. Auf Themen, wie Diversity, Lebenspartnerschaften und Benachteiligungen lag eindeutig der Schwerpunkt. Aber auch der Mehrwert des VK für Mitglieder wurde hinterfragt.

Wir nutzen das Strassenfest – und nicht den erst eine Woche später stattfindenden Berliner CSD -  intensiv, den VK in der Öffentlichkeit zu präsentieren und für ihn zu werben. 

18. bis 20. Juli 2008

Gegenseitige Besuche und Gespräche sind ein probates Mittel freundschaftliche Kontakte aufzubauen und zu vertiefen. Dies gilt auf der politischen Ebene ebenso wie auf der Ebene von Städte- oder Vereinspartnerschaften oder auch für Regionalgruppen innerhalb des VK. Nur wenn wir uns gegenseitig kennen und verstehen ist ein gemeinsames eintreten für die Ziele des VK und der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes möglich.

Nach einem Antrittsbesuch der Berliner auf Einladung der Münsteraner/Osnabrücker 2007 in Münster folgte nunmehr die RG Münster/Osnabrück von Freitag, dem 18.07., bis Sonntag, dem 20.07.2008, der Einladung nach Berlin.

Berlin konnte zwar nicht so ein tolles Sommerwetter, wie seinerzeit in Münster präsentieren, dafür aber ein überaus vollgepacktes Programm für die 13 angereisten Mitglieder/Partner/Interessenten der RG Münster/Osnabrück.

Den Auftakt arrangierte die RG Berlin zu Beginn am Freitagnachmittag mit dem Besuch des Bundeskanzleramtes, an dem aufgrund der vorgegebenen Kontingentbeschränkung leider nur die angereisten Gäste teilnehmen konnten. Nach der sehr interessanten Führung wurden im Anschluss erste Erkenntnisse bei einem Getränk im Zollpackhof ausgetauscht. Am Abend wurde dann mit dem Abendessen in der Schöneberger Weltlaterne ein Altberliner Glanzlicht präsentiert. 

Samstagmittag entführte uns VK-Mitglied Michael S. zu einem dreieinhalbstündigen Spaziergang. Schwerpunkt war die schwul-lesbische Geschichte der Stadt. Mit viel Hintergrundwissen führte Michael S. vom Denkmal für die homosexuellen Opfer während der NS-Zeit zum Ort des Instituts für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld über den Invalidenfriedhof bis hin zu diversen Stolpersteinen. 

Mit einem Galerie-Besuch sowie der Möglichkeit, die Geschäftswelt zu erkunden, wurde anschließend der Nachmittag verbracht. 

Das Ziel, Berlin einmal von einer ungewöhnlichen Seite darzustellen und darüber mit den Münsteraner/Osnabrücker Gästen ins Gespräch zu kommen, wurde in den Abendstunden mit Hilfe einer dreistündigen Spezial-Busfahrt, u.a. durch die Stadtbezirke Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain und Wedding, angegangen. In dem Party-Bus der BVG, der durch die offene Sitzordnung einen ungezwungenen Austausch ermöglichte, wurde bei einem Abendessen manches vertiefende Gespräch geführt. Nach dem offiziellen Ende gegen 23.00 Uhr stand für viele noch ein – teilweise – individuelles Abendprogramm auf dem Plan. Berlin bietet hier einfach sehr viele Möglichkeiten.

Von den Anstrengungen des Vortages konnten sich unsere Gäste am Sonntagmorgen auf de m Schiff bei einer Brückenfahrt ausruhen. Leider hat keiner der Teilnehmer die von uns unterquerten Brücken und Uferverbindungen gezählt, so dass der ausgelobte Preis vorerst in Berlin bleibt. Damit war der offizielle Teil des Besuches beendet. Der Nachmittag wurde dann nach individuellem Geschmack verbracht, bevor es abends zurück nach Münster/Osnabrück ging.

In drei Tagen die Vielfalt einer Stadt zu zeigen, die Viele bereits von Einzelreisen bereits glauben zu kennen, hat die RG Berlin vor eine Herausforderung gestellt. Ob wir dieser gerecht wurden, steht uns als Gastgeber zu beurteilen nicht zu. Auf jeden Fall hat es uns riesigen Spaß bereitet, dies Wochenende vorzubereiten und mit unseren Gästen zu erleben. 

Aus unserer Sicht ist ein sehr schönes, erlebnisreiches und unterhaltsames Wochenende vorbei. 

Wir würden uns freuen, wenn der in der Vergangenheit viel stärker im Vordergrund stehende Besuch der Regionalgruppen untereinander wieder fester Teil unseres Verbandsleben wird. Denn hier bietet sich die Chance, dass Mitglieder, aber auch Interessenten, über die Regionalgrenzen hinweg ihr persönliches Netzwerk aufbauen und festigen können.

Abschließend bedanken wir, die Regionalkoordinatoren, uns zudem bei den Berliner Mitgliedern und Interessenten, die uns bei der Durchführung des Wochenendes tatkräftig unterstützt haben.

Die vollständige Bilderserie ist im internen Mitgliederbereich abrufbar.

Grüner Salon fährt ins Grüne!

Was für ein glücklicher Anlass!  Am 20. September 2008, hat sich die Regionalgruppe Berlin entschieden, an einem sonnigen Herbstsamstag in den Spreewald und in die Lausitz zu fahren. Unser Glück war, das Stefan Heinz, den viele von uns kennen, als den Herrn des Jagdschlosses Grunewald, uns eingeladen hatte, um sein neues Tätigkeitsfeld kennen zu lernen.

Stefan hatte der Regionalgruppe vorgeschlagen mit ihm einen Tag in seinen neuen zu "Jagdgebieten" zu verbringen und seine Museen zu besuchen. Wir versammelten uns in der Fuggerstrasse und fuhren dann mit unseren Autos nach Lübbenau, wo wir von Stefan schon erwartet wurden.

Beim großen Spreewaldhafen trafen wir Steffen Franke, ein sehr angenehmer kräftiger junger Mann, der uns den ganzen Morgen begleitete und unseren liebevoll ausgestatteten Kahn (mit Plaids!) sehr gewandt durch die romantischen Wasserwege des Spreewalds stach. Stefan ist Vorstandsvorsitzender der Kahnfährgenossenschaft Lübbenau & Umgebung und kennt das Gebiet wie kein Anderer. Er erzählte vieles über die Probleme der Abwanderung und die täglichen Sorgen der Menschen im Spreewald. Wir waren durchaus überrascht von der unglaublichen Schönheit und Ruhe des Spreewaldes. In Ledel zeigte Stefan Heinz uns "sein" Spreewälder Freilichtmuseum; unterstützt wurde er dabei von einer extra für uns in Tracht gekleideten Sorbin. Neben dem kargen bäuerlichen Leben lernten wir auch den Unterschied zwischen Sorben und Wenden kennen. Später haben wir dann sehr deftig und angenehm in einem am Wasser liegenden Restaurant zu Mittag gegessen.

Nach ca. 4 Stunden wurden wir zu den IBA-Terassen (Internationale Bauausstellung) in Großräschen geführt. Mit detaillierten Ausführungen erläuterte Stefan uns die neue Lausitzer Seenlandschaft und die Auswirkungen auf die gesamte Region. Das Ausstellungszentrum liegt unmittelbar am Rand der ehemalige Braunkohlengrube Meuro. Durch den Tagebau sind faszinierende Landschaften entstanden, die langsam mit Wasser (u.a. auch aus dem Erzgebirge) gefüllt werden. Sensationell und beeindruckend!

Anschließend ging es zur Renaissancefestung und zum Schloss Senftenberg. Hier ist Stefan ebenfalls Hausherr. Wir bekamen Einblicke in die Geschichte der Lausitzer Braunkohle sowie der Entwicklung von Senftenberg, das ab 1860 zum Verwaltungszentrum des gesamten ostdeutschen Braunkohlebergbaus wurde. Für einige unserer Reiseteilnehmer schlug das Herz höher, als es in den nachgebauten Bergwerksstollen ging; dunkle Ecken und enge Gänge ließen die seinerzeitige anstrengende Arbeit teilweise in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Fazit: Ein Treffen im Rahmen des Grünen Salons außerhalb vom Cum Laude kann durchaus erfolgreich und angenehm stattfinden! 

Jan Boeles, RG Berlin

Was ist bereits durchgeführt worden?

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Diese Seite soll Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, welche Themen/Vorträge in der RG Berlin durchgeführt wurden.
Sollten Sie Interesse bekommen haben, ebenfalls über ein Thema zu sprechen bzw. zu referieren, freuen wir, die Regionalkoordinatoren, uns über Ihre Nachricht!

Koranische Früchten, 28.02.2007

Thomas, Referent  für das "Zentrum Moderner Orient" mit dem Schwerpunkt Islam in Pakistan und homosexuelle Jugendliche im Islam, berichtete von den "koranischen Früchtchen" und von seiner "Missionsreise" zum Islamistenkongress nach Pakistan. Unterlegt wurde der auf reges Interesse gestossene Abend durch Fotos sowie Musikbeispiele.

G8 - Gipfel, 30.05.2007

Gemeinsam mit der Rainbow Gruppe des Auswärtigen Amtes haben wir diesen äußerst interessanten Mittwochabend durchgeführt.
Legationsrat Scheer gab uns erfolgreich Antworten auf die nachstehenden Fragen:
Viele reden vom G8 Gipfel, sehr wenige wissen, worum es sich handelt. Welche Rolle spielt Deutschland, auch vor dem Hintergrund der Funktion "Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007"? Welche Interessen werden vertreten?
In der anschließenden Diskussion beantwortete er weitere Fragen, die sich aus den regen Wortbeiträgen der Teilnehmer ergaben.

Besuch bei der RG Münster / Osnabrück, 08.06. - 10.06.2007

Netzwerken einmal anders!
Auf Einladung der RG Münster/Osnabrück besuchten wir die erlebenswerte Stadt Münster und die dortige Regionalgruppe. Drei Tage mit vielen Erlebnissen und Eindrücken liegen hinter uns. Das erlebenswerte Münster hat seinen Namen verdient. Aber nicht nur die Stadt sondern auch die Mitglieder der Regionalgruppe Münster/Osnabrück haben einen liebenswerten Eindruck bei uns hinterlassen. Wir, die kleine Gruppe aus Berlin, haben es hautnah erlebt.

15. Lesbisch-schwules Stadtfest 2007

Das 15. Lesbisch-schwule Strassenfest im Schöneberger Kiez ist zu Ende. Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter uns.
Wir konnten mit unserem Stand, im übrigen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Wirtschaftsweibern e.V. sowie der Rainbow Gruppe der Deutsche Bank AG gelegen, sehr vielen Interessierten und Wissbegierigen ihre Fragen beantworten sowie eine große Menge neuer Adressen sammeln. Dank an das Standdienstteam, das mit 22 Personen von Samstag, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 22.00 Uhr, in wechselnder Besetzung dies alles sicherstellte. Auch ein großes Dankeschön an die vielen Helfer zum Auf- und Abbau des Standes.
Politischer Höhepunkt war natürlich der Besuch vom Regierenden Bürgermeister, Klaus Wowereit, dem Oberbürgermeister von Oslo, Erling Lae, dem Neuseeländischen Minister Chris Carter sowie weiteren Persönlichkeiten an unserem Stand. Nicht dass wir dies gern selbst gemacht hätten, erklärte der Regierende seinen Gästen sofort, wer wir sind, welche Aufgaben wir wahrnehmen und wofür wir stehen. Ferner erläuterte er ihnen, dass wir den Geschäftsstellensitz nunmehr nach Berlin verlegt haben.

Eindrücke vom 15. Stadtfest 2007 - zum vergrößern anklicken

 

1. Netzwerktreffen am 24.09.2008

Vier Jahre hat es gedauert, aber dank der Hartnäckigkeit des Völklinger Kreises e.V. haben sich am 24. September 2008 erstmals verschiedene Vertreter der schwullesbischen Community Berlin und Brandenburgs zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch getroffen. 

Der Initiator, Rolf Seide, Regionalkoordinator der Berliner Gruppe des Völklinger Kreises e.V., begrüßte immerhin 22 Vertreter/innen von 11 verschiedenen Verbänden, Organisationen und Gruppen zu diesem Treffen. Er gab in seiner Eröffnungsrede dabei seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Abend Keimzelle eines Organisations und Verbands übergreifendes Netzwerkes werden würde, indem die Anwesenden 

  • die Gelegenheit nutzen, Kontakte zu knüpfen und damit auch ein persönliches Netzwerk aufbauen 
  • eine Plattform schaffen, um gemeinsam konkrete Ziele bzw. Aufgaben – z.B. an die Vorgehensweise im Zusammenhang mit der in letzter Zeit verstärkt beobachteten Gewalt gegen Homosexuelle oder im politischen Sinne auch an die Formulierung von Wahlprüfsteine - festzulegen und 
  • sich darauf verständigen, weitere Treffen durchzuführen, auf denen eine Basis für weitere Aktivitäten und Aktionen geschaffen werden kann.

Ein derartiges Netzwerk scheint zur Zeit um so nötiger zu sein, da es immer mehr in Vergessenheit gerät, welche intensive Zusammenarbeit vieler Gruppen es bedurfte, um die Freiheit zu erreichen, welche heute von Schwulen und Lesben als selbstverständlich angesehen wird. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Ungewissheit laufen wir alle Gefahr, dass die Freiheiten, die wir momentan haben, nach und nach wieder eingeschränkt werden.

Nach diesem Einstieg stellten alle Anwesenden unter Angabe von maximal drei Hauptaufgaben/-ziele ihre Gruppe bzw. Organisation oder ihren Verband kurz vor. Damit wurde ein besserer Überblick über die Unterschiede und auch Gemeinsamkeiten der vertretenen Organisationen, Gruppen und Verbände geschaffen.

Die folgenden zwei Stunden waren dem gegenseitigen Kennenlernen und Gedankenaustausch hinsichtlich möglicher gemeinsamer Ziele und Vorhaben vorbehalten. In der anschließenden Abschlußrunde sahen die Teilnehmer/innen des Abends durchaus die Vorteile möglicher gemeinsamer Aktionen, nicht nur nach dem Motto "getrennt marschieren, vereint schlagen".

Deshalb votierten Alle geschlossen für ein erneutes Treffen in drei bis vier Monaten. Ziel ist die diesmal nicht vertretenen Gruppen und Verbände hierzu zu gewinnen, um eine noch breitere Basis zu schaffen. Gemeinsam sollten wir es schaffen, Organisationen, Verbände und Politik auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene eng zu verknüpfen.

Rolf Seide rief abschließend noch zur Unterstützung von elledorado e.V., dem lesbisch-schwulen Förderkreis Berlins auf. elledorado e.V unterstützt Projekte, die lesbische, schwule und transidente Lebenswelten positiv darstellen, sichtbarer machen und somit Ausgrenzung entgegenwirken. Dabei stehen vor allem innovative "Graswurzel"-Projekte, denen zur Verwirklichung eine Finanzspritze fehlt, im Mittelpunkt der Förderung von elledorado e.V. Die Teilnehmer/innen spendeten daraufhin spontan 112,50 EURO für den guten Zweck.

In der Gewissheit eines Wiedersehens trennten sich zufrieden die Teilnehmer/innen der Auftaktveranstaltung "Alle in einem Boot".

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Dr. Frank Bugenhagen zur Verfügung gestellt.

Bernd hat für den Völklinger Kreis am Sonntag, dem 22.04.2007, anlässlich des 62. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen zur Erinnerung an die Homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus an der dortigen Gedenkveranstaltung teilgenommen und ein Blumengesteck niedergelegt.
Sie möchten mehr erfahren?  Die spezielle Webseite der Gedenkstätte beschäftigt sich mit dem Schicksal der Häftlinge mit dem Rosa Winkel.

 
 

Neujahrsempfang 2007

Am Mittwoch, den 24. Januar 2007, fand unser 8. Neujahrsempfang in den Räumen des Cum Laude, Berlin-Mitte, statt.

Mit rd. 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Gay Community ist dies die größte jährliche Veranstaltung, die von der Regionalgruppe organisiert wird. Wir bieten den Teilnehmern eine unkonventionelle Plattform in einem festlichen Rahmen auf der sie sich informell austauschen können.

Unser Vorstandssprecher Dr. Thomas Norpoth hielt die Grundsatzrede und begrüsste anschließend die Gastrednerin

Frau Staatssekretärin für Soziales, Dr. Petra Leuschner

Das Schwule Museum e.V., Berlin, konnte am Rande des Jahresempfanges Hinweise auf seine Aktivitäten geben und um Spenden für die Dauerausstellung des Museums bitten.
Insgesamt kamen Spenden in Höhe von € 667,00 zusammen. Auch wir, als Völklinger Kreis e.V., bedanken uns bei unseren Gästen, die dieses Ergebnis erst ermöglicht haben.

Was ist bereits durchgeführt worden?

© TEDDY TOUR BERLIN

Diese Seite soll Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, welche Themen/Vorträge in der RG Berlin durchgeführt wurden.
Sollten Sie Interesse bekommen haben, ebenfalls über ein Thema zu sprechen bzw. zu referieren, freuen wir, die Regionalkoordinatoren, uns über Ihre Nachricht!

Alexander-Technik und Management, 22.02.2006

Steven ging in seinem Vortrag mit praktischer Vorführung zur Alexander-Technik den Fragen nach

  • macht das Sinn und wie paßt es zusammen?
  • welche Auswirkungen hat das Anwenden der A.T. auf die Arbeit von Führungskräften?
  • welche Besonderheiten hat die Technik zu bieten?

Die Praxis als Architekt und Brückenbauer, 22.03.2006

Henry führte uns in die Welt der Brücken-Architektur ein und berichtete aus seiner umfangreichen Praxiserfahrung. Wer sich schon immer gefragt hat, wie solche Bauwerke halten, erhielt an diesem Abend die umfassende Antwort.

Melancholie - Genie und Wahnsinn in der Kunst, 20.04.2006

Dank Claus haben wir mit 19 Personen unter sachkundiger Führung die Ausstellung in der "Neue Nationalgalerie" besucht. Interessante Einblicke und Gegenüberstellungen, ausgewählt durch die kompetente Museumsführerin, machten Lust auf mehr. Deshalb blieben wir nach dieser mehr als 1-stündigen Führung noch länger und nutzten die Gelegenheit, weitere Exponate anzuschauen. Mit einem netten Essen wurde der Abend beendet.

Großflughafen Schönefeld, 26.04.2006

Stefan und Simon hielten einen Vortrag zur Flugsituation in Berlin.
Simon erläuterte die Auswirkungen des neuen Flughafens Schönefeld auf den Berliner Flugverkehr. Die Punkte "low budget Flugverkehr" und das vom Bundesverwaltungsgericht ausgesprochene Nachtflugverbot wurden zudem beleuchtet.
Stefan erklärte zudem das Reiseportal des VK, das ausschließlich den Mitgliedern des Verbandes zur Verfügung steht.

HIV in der Arbeitswelt, 24.05.2006

Neben einem Überblick über die aktuellen Therapieformen, dem Stand der Forschung sowie der Epidemiologie und der Infektionswege führten Dr. Friedhelm Krey und Malte Schmidt von der Entwicklungspartnerschaft "link up" den Umgang mit HIV in der Arbeitswelt anhand anschaulicher Beispiele vor.
Aufgrund des Unwissens und der unterschwelligen Ängste auf Arbeitgeberseite verstecken Menschen mit HIV (und nicht nur die Homosexuellen) ihre Krankheit im Berufsleben. Die Erfahrung zeigt, dass ein offener Umgang der Krankheit im Gespräch mit Kollegen und Vorgesetzten meistens zum Arbeitsplatzverlust führt.

GWOT - Global War on Terror, 28.06.2006

Frau Professor Dr. Margit Mayer vom John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin hielt einen Vortrag zu den innenpolitischen Auswirkungen des GWOT (Global War on Terror) in den Vereinigten Staaten. Frau Professor Dr. Mayer trug zu den zahlreichen Gesetzesänderungen der Bush-Administration vor und beleuchtete auch das Thema der Schwulen-Ehe.
Ein aktuelles Thema auch angesichts des Urteils des Supreme Court zur Unzulässigkeit der Militärtribunale und der "Schlappe" vor dem Obersten Gerichtshof im Bezug auf die Schwulen-Ehe in den USA.
Im Anschluß an den Vortrag entspann sich eine hitzige Diskussion der -trotz des heißen sommerlichen Wetters zahlreich erschienenden- Teilnehmer untereinander und mit Frau Professor Mayer.
Für den Vortrag ein herzlicher Dank an Frau Professor Mayer und für die Teilnahme an der Diskussion.
Die vita und die Veröffentlichungen der Frau Professor Dr. Mayer sind auf der homepage der FU zu finden.

Ausgrabungen in Diepensee - Tätigkeit einer Archäologin, 27.09.2006

Frau Lisa Kirsch vom Brandenburgischen Amt für Denkmalpflege referierte über ihre Tätigkeit als Archäologin in Diepensee im Zusammenhang mit dem Flughafenausbau.
Sie zeigte uns auch einige Objekte zur Ansicht. Am nächsten Tag stand im Berliner Kurier ein großer Artikel über die Ausgrabungen. Die dort gezeigten Gegenstände kannten wir bereits. Was ist das wichtigste Ausgrabunggerät der Archäologen? Der Bagger.
Noch einmal vielen Dank an Frau Kirsch und an Herrn Rechtsanwalt Seiffert für die Unterstützung.

Sozialversicherungspflicht, 22.11.2006

Wir haben Herrn Rainer Bastian von der Firma BASTIAN SV-CHECK für einen Vortrag gewinnen können.
Thema: "Sozialversicherungspflicht für mitarbeitende Familienangehörige und Gesellschafter-Geschäftsführer - habe ich ein Recht auf Leistungen und wie kann ich mich von der Sozialversicherungspflicht befreien lassen?"
Herr Bastian beleuchtete dieses Thema auch von unserer Seite aus und beantwortete die Frage nach der Rechtsstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in Bezug auf die Sozialversicherungspflicht.

Die Siegessäule verweist in ihrem Artikel vom 17.12.2003 auf den Bereich Diversity und hat hierzu Antworten von Vertretern des Völklinger Kreis erhalten.