Max-Spohr-Preis

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung EY wurden im Jahr 2016 mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet. Zum neunten Mal seit 2001 wurden damit in den Kategorien öffentliche Arbeitgeber und Wirtschaftsunternehmen Preisträger für ihr vorbildliches Diversity Management ausgezeichnet. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei einem vorurteilsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfeld für die lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Beschäftigten (LSBTI).

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer festlichen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, im Dortmunder Rathaus statt. Gastgeber waren die letzten Preisträger Daimler und die Stadt Dortmund.

Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner beim Preisträger EY, erklärt:
„Ein vorurteilsfreies, offenes und für wirklich alle Mitarbeiter durchlässiges Arbeitsumfeld ist ein Gewinn für alle. Menschlich wie wirtschaftlich. Schließlich liegen die Vorteile einer LSBTI-freundlichen Unternehmenskultur auf der Hand. Wie man es auch dreht und wendet: Es gibt absolut keinen Grund, sich nicht zu engagieren.“

BVG-Bereichsleiter Torsten Mareck ergänzt:

„Diversity ist für die BVG sehr viel mehr als ein Schlagwort – es ist unser Alltag. Bei uns sind alle Menschen willkommen, ganz gleich wie sie aussehen, woher sie kommen, wen oder wie sie lieben. Das gilt für unsere jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste, das gilt aber auch für die ca. 14.000 Menschen, die bei uns arbeiten und unsere Stadt rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr in Bewegung halten. Und wir sind – zugegeben – schon ein bisschen stolz darauf, sagen zu können: Unsere BVG ist bunt wie unsere Stadt.“

Der Max-Spohr-Preis, 2001 vom VK gestiftet, zeichnet Arbeitgeber aus, die ein umfassendes Diversity-Managment umsetzen und auf vorbildliche Weise Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle fördern.

Die Liste der bisherigen Preisträger spiegelt die Anerkennung wider, die dieser deutschlandweit einzigartige Preis unter Personalverantwortlichen heute genießt: Bisher wurden die Landeshauptstadt München, Deutsche Telekom, Commerzbank, IBM, SAP, Volkswagen Financial Services, Deutsche Bank, Deutsche Bahn und Ford-Werke mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet.

Diese Arbeitgeber teilen folgende Überzeugung: Die Vielfalt ihrer Mitarbeiter_innen in Bezug auf Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Religion und sexuelle Orientierung ist ein Vorteil, den es bewusst wahrzunehmen und aktiv zu nutzen gilt.