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12.03.2019 - 14:11

Keinen Raum für Intoleranz

Völklinger Kreis positioniert sich eindeutig und unmissverständlich gegen jede Form von Extremismus. Mitglieder im VK übernehmen diese Verantwortung.

Der Völklinger Kreis (VK), Bundesverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, setzt ein starkes Signal für Diversität, Wertschätzung und Respekt im Arbeitsumfeld der Zukunft. Dazu verabschiedete der Regionalrat des VK, das Gremium, das über 40 Regional- und Fachgruppen des Berufsverbands vertritt, am vergangenen Samstag eine Resolution, die zum wertschätzenden Umgang aller Menschen in allen Berufsfeldern, in der LGBTIQ*-Community und in der Gesellschaft aufruft.

„In Zeiten einer sich sehr stark polarisierenden und zum Teil gespaltenen Gesellschaft, dem Aufkommen offen rechtsnationaler Tendenzen sowie homophober und anderer menschenverachtender Aktionen setzen wir uns bewusst für ein friedliches, respektvolles und den Anderen achtendes Miteinander aller Menschen ein“, erklärt dazu Matthias Weber, Vorsitzender des Vorstands des VK. „Mit der Resolution verpflichten wir alle Verbandsgremien und unsere Mitglieder, diese Ziele verantwortungsvoll zu übernehmen und zu leben“, führt Markus Erlenbruch, Sprecher des Regionalrats im VK aus. „Wir fordern darüber hinaus unsere Mitglieder auf, einem möglichen Backlash in der Gesellschaft entgegenzutreten. Der VK will Brücken bauen und steht für eine freie, wertschätzende und integrative Gesellschaft und damit für ein zukunftsfähiges Arbeitsumfeld.“

Mitglieder von Organisationen, die die Ziele des VK ganz oder teilweise in Frage stellen, müssen insbesondere durch ihr persönliches Handeln, Verhalten und Engagement sicherstellen, dass sie offen und eindeutig hinter den Zielen des Verbands stehen und sich glaubhaft von widerstreitenden Aussagen dieser Organisationen distanzieren. „Wir haben diese Resolution sehr weit gefasst“, erklärt Weber, „da wir uns gegen jedwede Homophobie und jedweden Extremismus wenden, diesen nicht allein an einer konkreten Organisation festmachen wollen.“ Erlenbruch über die Konsequenzen der Resolution: „Wir werden auf die Einhaltung dieser Resolution einen starken Fokus setzen und erarbeiten derzeit einen weitergehenden Ehrenkodex für unsere Mitglieder.“