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Entscheidung der Bremischen Bürgerschaft zur "Ehe für alle"

Der Völklinger Kreis in Bremen begrüßt, die deutliche Entscheidung der Bremischen Bürgerschaft zum Gemeinschaftsantrag von SPD, Grünen und Linken "Ehe für alle", die letzten systematischen Diskriminierungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch den Staat zu beenden.

"Ehe für alle!" Antrag (Entschließung) der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und DIE LINKE vom 21. Juli 2015 (Neufassung der Drucksache 19/25 vom 15. Juli 2015) (Drucksache 19/31)


Robert Dadanski, Regionalkoordinator Völklinger Kreis Bremen dazu:

Ergänzend zum Antrag gilt: Eine Partnerschaft ist zwar eine private Angelegenheit, hat jedoch wichtige Auswirkungen auf die Berufssphäre. Die sachlich unbegründete rechtliche Zweitklassigkeit der eingetragenen Lebenspartnerschaft hat für Berufstätige große Nachteile, wenn sie vom Arbeitgeber ins Ausland abgeordnet werden oder dort selbst unternehmerisch tätig sind. In wirtschaftlich wichtigen Ländern wie den USA, China und dem arabischem Raum sehen sich die Lebenspartner dieser Arbeitnehmer schweren Diskriminierungen ausgesetzt. In den USA werden Lebenspartnerschaften nicht als Ehe anerkannt, von Aufenthalts- bis Arbeitsrecht werden die Partner wie Fremde behandelt – verheirateten homosexuellen Paaren z. B. aus den Niederlanden oder Spanien stehen hingegen die gleichen Rechte zu wie deutschen heterosexuellen Paaren. In China und afrikanischen Ländern sind die Arbeitnehmer automatisch durch die Angabe ihres Familienstandes als schwul oder lesbisch geoutet – eine Tatsache, die dort strafrechtlich verfolgt werden könnte.


Völklinger Kreis in Bremen
 

Robert Martin Dadanski Georg-Christoph von Heusinger
Regionalkoordinator

 Regionalkoordinator

 

 

 

 

 

VK Jahresempfang in Bremen 2015 - "Bremen: Durch Vielfalt stark!"


vlnr: Gerog-Christoph von Heusinger, Regionalkoordinator VK Bremen, Torsten v. Beyme-Wittenbecher, Mitglied VK Bundesvorstand, René Behr, Vorsitzender des Vorstandes, Dr. Carsten Sieling, Präsident des Sentas, Bürgermeister, Robert Martin Dadanski, Regionalkoordinator VK Bremen, Lutz Müller, Polizeipräsiden Polizei Bremen

Bernd Schachtsiek zum Bremer Jahresempfang 

Bernd Schachtsiek (Leiter FG Politik)„Wir freuen uns sehr, dass du kommst.“ Das war eine motivierende Reaktion auf meine Zusage, zum Jahresempfang nach Bremen zu kommen. Ich war neugierig, den gerade erst gewählten, neuen Bürgermeister von Bremen kennen zu lernen und freute mich sehr darauf, die Freunde aus Bremen wieder zu sehen.

In dieser Stimmung komme ich in Bremen und nach kurzer Taxifahrt im Gerhard Marcks Haus an. Für alle diejenigen, die dieses Ausstellungsgebäude noch nie gesehen haben der Tipp, auf jeden Fall beim nächsten Besuch in Bremen dort vorbeizuschauen. Ein schön gestaltetes Haus mit interessanten Objekten und Ausstellungen, sehr einladend auch für ein Get-together. Noch sind die Bremer mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt, aber es ist schon eine erwartungsvolle, aufgeschlossener Atmosphäre zu spüren, die viel für die Veranstaltung erwarten lässt. Der Wein- und Sektsponsor serviert die ersten Getränke und nach und nach treffen die geladenen Gäste ein. Zu meiner Freude kommen auch viele aus den benachbarten Regionalgruppen, einige sogar von weit her.

Außerdem treffe ich viele Bremer wieder, die unsere Ziele unterstützen oder vergleichbare Ziele verfolgen. Schnell sind alle in Gespräche vertieft und ich bekomme Gelegenheit, den Polizeipräsidenten, Lutz Müller, und seinen für die schwullesbischen Belange zuständigen Mitarbeiter kennenzulernen. Beide sind zum ersten Mal in diesem Kreis, beeindruckt und beeindruckend, denn sie wissen, wovon sie reden. Soviel Aufgeschlossenheit und Sachkenntnis wünsche ich mir von allen im Polizeidienst.

Mit leichter Verspätung, weil von einem anderen Termin kommend, erscheint der Ehrengast, der neue Bürgermeister und Präsident des Senates der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Carsten Sieling, quasi Ministerpräsident. Die Reden können beginnen. Für die Gastgeber begrüßt Robert Dadanski, einer der RK in Bremen, und schlägt mit seinen launigen Worten gleich einen familiären Ton an. René Behr, unser Vorsitzende, schlägt den Bogen zum Bundesverband und stellt unsere vielfältigen Aktionen und Initiativen vor. Die Gäste sind beeindruckt und wir VKler schon ein bisschen stolz.

Der Bürgermeister stellt gleich zu Beginn seiner Rede klar, dass dies einer seiner ersten offiziellen Termine ist und dass es ihm ein Herzensanliegen war, diesen auch wahrzunehmen.

Er stellt nicht nur das bereits Erreichte in Bremen son dern auch weitere Projekte vor. Seine Rede ist sehr persönlich gefärbt, auch er weiß, wovon er spricht, liest nicht ab, sehr glaubwürdig, ein Bürgermeister zum Anfassen.

Aus früheren Gesprächen in Bremen, auch mit Vertretern der Oppositionsparteien, weiß ich, wie offen die Bremer sind und dass alle Parteien unsere Ziele unterstützen. Das hat sich sogar in der Landesverfassung niedergeschlagen.

Nach dem Bürgermeister spricht der Polizeipräsident. Er leugnet nicht, dass es in der Polizei noch einiges zu verbessern gilt, macht aber deutlich, wieviel in Bremen schon erreicht wurde und dass er hinter allen Projekten und Zielen steht. Vorbildlicher Top-Down-Ansatz. Sein Mitarbeiter bestätigt anschließend im persönlichen Gespräch, dass er sich immer auf seine Unterstützung verlassen kann. Der Abend endet aber noch nicht mit den anschließenden Gesprächen und dem Buffet. Die Bremer veranstalten uns zu Ehren noch ein großes Straßenfest (oder haben die VKler aus gutem Grund diesen Tag gewählt?). So ziehen wir in vielen kleineren Gruppen noch durch die warme Sommernacht. Ein wundervoller Ausklang eines Jahresempfangs, der auch inhaltlich sehr motiviert hat. 

Bernd Schachtsiek
Fachgruppenleiter Politik

Bericht erschien zuerst im Verbandsmagazin VK-news 3-15 (September 2015)


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Quellen Bilder: 
© VK Jahresempfang in Bremen 2015: Winnie Schmitz  
http://www.schmitz-photo.de/

 



Jahresempfang 2012 in Bremen

Am 07.09.2012 fand der Jahresempfang der Regionalgruppe Bremen im Gerhard-Marcks-Haus statt. Ca. 70 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten gerne der Einladung. In einem tollen Ambiente, begrüßten der Hausherr Direktor Dr. Arie Hartog und der Regionalkoordinator der Regionalgruppe Bremen Dr. Jörg Pingel ihre Gäste.

Im Anschluss erlebten die Teilnehmer spannende und interessante Vorträge. Es sprachen die Staatsrätin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen Frau Carmen Emigholz zum Thema "Kultur und Toleranz" und unser Bundesvorsitzender Bernd Schachtsiek zum Thema " Stärke durch Vielfalt". Diese gelungene Veranstaltung fand ihren Abschluss in einem gemütlichen Ausklang bei interessanten und vertiefenden Gesprächen und einer musikalischen Untermalung durch Studentinnen der Musikhochschule für Künste Bremen.

Wir sagen Danke an alle diejenigen, die diese Veranstaltung durch ihr tatkräftige Unterstützung, ihr Engagement und ihre Teilnahme erst möglich gemacht haben. Allen voran natürlich den Sponsoren , der Firma "neusta team" und "Pero und Partner".

 

 

Podiumsdiskussion zur Bürgerschaftswahl 2011

SCHWULE FÜR BREMEN!  -  BREMEN FÜR SCHWULE?

Am Donnerstag, dem 05. Mai 2011 trafen sich auf Einladung der Regionalgruppe Bremen im Gerhard-Marcks-Haus Mitglieder, Freunde und Interessenten des Völklinger Kreis e.V zu einer Podiumsdiskussion anlässlich der Bürgerschaftswahl 2011.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unser Mitglied Georg von Heusinger und dem Hausherrn und Gastgeber Direktor Dr. Arie Hartog, erhielten die Wahlkandidaten von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, FDP und DIE LINKE Gelegenheit ihre Politik zur Gleichstellung von Homosexuellen zu erläutern. 

Zu Themen wie z.B.  Lebenspartnerschaftsgesetz: Gleiche Pflichten, weniger Rechte?! Antidiskriminierungspolitik? Wie setzt Bremen sich für seine Schwulen ein?

Globaler Einsatz für Diversity?..... konnten die rund 40 Gäste den Kandidaten Ihre Fragen stellen.

In der Rolle des Moderators führte unser Bundesvorsitzender Bernd Schachtsiek professionell die Diskussion an.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die Gäste noch Gelegenheit, den Abend bei einem Sektempfang mit netten Gesprächen ausklingen zu lassen.