ÜBER UNS

Der Berufsverband VK e. V. ist das Netzwerk für Vielfalt und Karriere.

ÜBER UNS

Der Berufsverband VK e. V. ist das Netzwerk
für Vielfalt und Karriere.

­Wer wir sind

Der Berufsverband VK e. V. setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld ein. Unsere Historie ist schwul. Unsere DNA ist schwul. Wir waren immer Teil der LGBT-Bewegung, aus der die LGBTiQ Bewegung wurde. Wir reduzieren uns und unsere Mitglieder nicht auf ihre sexuelle Orientierung. Alle Menschen, die die Ziele des VK teilen, sind willkommen – ganz unabhängig von ihrer sexuellen Identität oder sexuellen Orientierung.
Nach einem verbandsweiten, umfangreichen Projekt und Prozess, nach Diskussionen, Workshops und Zukunftswerkstätten beschloss die Mitgliederversammlung im Oktober 2024 eine Reihe von Änderungen in unserer Satzung, die dem Verband nicht nur neue Impulse und Richtungen gaben, sondern auch einen neuen Namen. Aus dem Völklinger Kreis e. V. wurde so der Berufsverband VK e. V. – Netzwerk für Vielfalt und Karriere. Diese Änderungen sind seit Anfang 2025 auch offiziell bestätigt.

Wir sind ein anerkannter Berufsverband. Unser Netzwerk bietet Orientierung in einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt. Technologien, Organisationsformen, Internationalität und neue Arbeitsmodelle verändern sich rasant. Der VK will an diesen Entwicklungen teilnehmen und teilhaben, sie mitgestalten und an ihnen wachsen – sie aber auch kritisch hinterfragen.

Wir sind ein Netzwerk für Vielfalt und Karriere.
Netzwerke schaffen Verbindungen und Verknüpfungen. Sie ermöglichen Erfahrungsaustausch. Sie bringen Menschen und Themen zusammen, die sich ohne Netzwerke nur mühsam oder gar nicht finden würden. Netzwerke vergrößern Räume verkleinern Distanzen. Netzwerke erweitern Spielräume, Horizonte und Gestaltungsmöglichkeiten. Netzwerke erlauben Diskurs, ermöglichen breitere, differenzierte Diskussionen und Meinungsbildungen. Wir sind ein Verband, der Räume, Formate und Angebote schafft, in denen Impulse, Kraft und Energie aus der LGBTiQ+-Community entstehen. Das Netzwerk des VK will die persönliche Entwicklung der Mitglieder in den Fokus rücken. Es soll Plattform und Podium für Veranstaltungen und Maßnahmen sein – ebenso wie für den Erfahrungsaustausch auf vielfältigen persönlichen Ebenen. Netzwerke bedeuten Solidarität und Rückhalt. Sei es in schwierigen beruflichen Phasen oder problematischen Kontexten im Arbeitsumfeld. Wirksamkeit und Rückhalt sind in Gruppen stärker, größer, spürbarer und sichtbarer. Der VK steht klar und laut für die Solidarität mit anderen Gruppen der LGBTiQ+-Community, die in Gefahr stehen, marginalisiert zu werden. Der VK kann, will und wird mit seinen Erfahrungen aus mehr als 30 Jahren allen LGBTiQ+-Gruppen solidarischer Partner sein. Das Netzwerk als soziales Ökosystem kann und soll Heimathafen sein. Ein Ort des Vertrauens. Ein Ort, um nach Rat zu fragen. Ein Ort des Austauschs. Ein Ort für Freundschaften. Ein Ort, an dem ich uneingeschränkt authentisch sein kann.

Unser Engagement in Wirtschaft und Gesellschaft
Wir schauen über unseren eigenen beruflichen Tellerrand hinaus. Für ein ganzheitliches Diversity Management in der Arbeitswelt. Für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender im Arbeitsleben. Wir engagieren uns dafür mit berufspolitischen Vorschlägen, Pressearbeit und Aktionen, aber auch mit konkreten Projekten in der Praxis. Regelmäßig geben wir unsere Studie zum Diversity Management in Deutschland heraus, zeichnen mit dem Max-Spohr-Preis besondere Leistungen aus und werben mit der Veranstaltungsreihe DiverseCity für Vielfalt in der Arbeitswelt. Und wir unterstützen ausgewählte Projekte über unseren Förderverein.

Aktivitäten des Berufsverbandes auf Bundesebene
Der Vorstand auf Bundesebene vertritt den VK nach außen – durch Pressearbeit und Aktionen, durch Kontakte zu Politik, Wirtschaftsverbänden und der schwul-lesbischen Community im Bund. Der Bundesverband verantwortlich für die bundesweiten Projekte des Verbandes: unsere Studie zum Diversity Management, die Veranstaltungsreihe DiverseCity für Vielfalt in der Arbeitswelt und den Max-Spohr-Preis für besondere
Leistungen in diesem Bereich. Politisch engagieren wir uns für eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt. Auch die Ehe für alle und die internationale Situation von Homosexuellen und Transgender sind Themen für uns, denn sie betreffen unmittelbar auch die Arbeitswelt. Der Völklinger Kreis ist aktives Mitglied in der ULA – der Vereinigung deutscher Führungskräfteverbände. Die ULA vertritt Führungskräfte in der ganzen Palette von berufspolitischen Anliegen. International ist der VK Mitglied des EPBN, dem European Pride Business Network.

ORGANISATION

Um die Interessen unserer Mitglieder bestmöglich vertreten zu können und jederzeit schnell und flexibel agieren zu können, legen wir im VK großen Wert auf eine leistungsfähige Organisationsstruktur. Motto dabei:

„Kurze Wege, unbürokratische
Entscheidungsfindung“

­100% GLEICH auch im Job!

 

Anpassung des Antidiskriminierungskatalogs

Wir fordern eine Anpassung des Antidiskriminierungskatalogs in Artikel 3 Abs. 3 Grundgesetz an denjenigen der europäischen Grundrechtecharta und damit die Aufnahme der Merkmale der sexuellen Ausrichtung und des Alters.

Auch wenn das Bundesverfassungsgericht das Gebot der Nicht-Diskriminierung wegen sexueller Orientierung bereits aus Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz ableitet, ist Richterrecht doch immer wandelbar und gibt den Lesben und Schwulen angesichts der historischen Erfahrung von Verfolgung keinen dauerhaft sicheren Schutz. Außerdem wäre die explizite Aufnahme ein klares gesellschaftliches Signal.

Ganzheitliches Diversity Management

Wir treten für ein ganzheitliches Diversity Management und für die Wertschätzung von Vielfalt im Arbeitsleben ein. Für die Privatwirtschaft wollen wir dies durch Erfahrungsaustausch und Information voranbringen. Dies sollen Bundeswirtschafts- und Bundesarbeitsministerium moderieren und fördern. Im öffentlichen Dienst ist der Staat unmittelbar als Arbeitgeber gefordert.

Die Wertschätzung von Vielfalt am Arbeitsplatz verbessert die individuelle Teilhabe im Beruf und fördert die Chancen- und Leistungsgerechtigkeit. Dazu bedarf es eines Diversity Managements, das alle Dimensionen von Vielfalt beinhaltet – auch die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität. Dies ist auch Teil einer wirtschaftlichen Modernisierungsstrategie, denn diverse Unternehmen sind in der Regel produktiver, kreativer und damit erfolgreicher.

Stärkung öffentlicher Arbeitgeber

Wir setzen uns dafür ein, dass die Anstrengungen öffentlicher Arbeitgeber für Gleichstellung und ganzheitliches Diversity Management verstärkt und besser koordiniert werden. Die sexuelle Orientierung und Identität muss als Dimension gleichberechtigter Teil dieser Strategien sein.

Öffentliche Arbeitgeber haben oft zahlreiche Beauftragte (Frauenbeauftragte, Behindertenbeauftragte etc.). Diese arbeiten weitgehend unkoordiniert nebeneinander. Wenn man Diversity Management als integrierte Strategie begreift, brauchen diese Aktivitäten ein inhaltliches und organisatorisches Dach.

Nationaler Aktionsplan

Wir fordern die Umsetzung eines Nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie. Bildung gegen Diskriminierung und für Vielfalt soll dadurch nachhaltig gestärkt werden, dass das Kapital der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in der nächsten Wahlperiode weiteraufgestockt wird.

Es ist erforderlich, die Bemühungen für den Abbau von Diskriminierung und die Schaffung gleichberechtigter Arbeitsbedingungen ressortübergreifend zu koordinieren und auch die oberen Bundesbehörden sowie öffentliche Unternehmen im Eigentum des Bundes einzubeziehen.

Streichung von Ausnahmetatbeständen

Wir setzen uns dafür ein, dass Beschäftigte in sozialen Unternehmen auch dann nicht mehr diskriminiert werden, wenn diese im Eigentum von Religionsgemeinschaften sind. Die Ausnahmetatbestände für Unternehmen von Religionsgemeinschaften sind im Arbeitsrecht und im Betriebsverfassungsgesetz zu streichen.

Es ist nachvollziehbar, dass Religionsgemeinschaften wie andere Tendenzbetriebe eine Sonderstellung im Arbeitsrecht haben, wenn es um ihren Verkündigungsbereich geht. Ein Recht zur Diskriminierung von Beschäftigten und einen Rabatt bei der Mitbestimmung darf es aber nicht in Unternehmen geben, die zwar Religionsgemeinschaften gehören, aber keinen religiösen Unternehmenszweck haben. Beschäftigten in einem kirchlichen Krankenhaus, Kindergarten oder Pflegeheim darf nicht länger Kündigungsschutz und ein Betriebsrat versagt bleiben. Dies gilt umso mehr, als diese Einrichtungen weit überwiegend aus Mitteln des Staates bzw. der Sozialversicherungen finanziert werden.

­Der VK in den Medien

Pressemitteilungen

Die aktuellsten Pressemitteilungen des Verbands. Um auf dem laufenden zu bleiben, tragen Sie sich bitte in unseren Newsletter ein.

Presseecho

Der Verband in den Medien. Hier finden Sie die regelmäßig neuste Belege und Links zur Präsenz des Verbands in der Presse.

­Unser Mitgliedernetzwerk

Netzwerk – in Regional-, Fach- und Themengruppen und mit internationalen Partnern – Wir schaffen Verbindungen. Wir sind Ort des Vertrauens, ein Ort, um nach Rat zu fragen, ein Ort des Austauschs, ein Ort für Freundschaften, ein Ort, um uneingeschränkt authentisch zu sein.

Wir sind ein Netzwerk für alle Fragen und Themen im beruflichen Kontext – und vor diesem Hintergrund dann ganz natürlich auch auf privater Ebene. Wir sind geographisch in Regionalgruppen organisiert, die sich über das ganze Bundesgebiet verteilen. Parallel dazu sind wir in einer Vielzahl von Fach- und Themengruppen organisiert.

Wir sind Forum und Plattform für den Austausch zwischen unseren Mitgliedern. In den Fach- und Themengruppen bündeln wir Expertisen, Interessen und Know-How und machen es unseren Mitgliedern nutzbar. Unser Anspruch soll sich in einem vielfältigen Veranstaltungsangebot widerspiegeln. Neben dem beruflichen Erfahrungsaustausch spielen der allgemeine Gedankenaustausch und die Kommunikation eine wichtige Rolle. Man könnte auch sagen: Es darf auch Spaß machen, Mitglied im Netzwerk zu sein.

Unsere Regionalgruppen
Unsere Regionalgruppen sind die regionale Heimat unserer Mitglieder. Bei regelmäßigen Meetings und Jour fixe-Veranstaltungen werden berufliche und fachliche Erfahrungen ausgetauscht. Über 20 Regionalgruppen repräsentieren den VK und seine Ziele in den Regionen. Sie sind erster Ansprechpartner für die regionale Politik und Wirtschaft und unsere Partnerverbände aus der LGBTIQ+-Community.
In unseren Regionalgruppen findet auch im Wesentlichen die Betreuung unserer Neumitglieder statt. Wenn Du Dich für eine eine Regionalgruppe interessierst oder primär für eine Fach- oder Themengruppe, dann nimm doch direkt Kontakt zu unseren Vertretern vor Ort auf. Die Zugehörigkeit zu einer Regionalgruppe regelt sich in unserem Verband nach Ihrem Wohn- oder Arbeitsort. Eine Übersicht über die Regionalgruppen findest Du hier:

Unsere Fach- und Themengruppen
Unsere Fach- und Themengruppen geben unseren Mitgliedern Gelegenheit zum regelmäßigen beruflichen und fachlichen Erfahrungsaustausch und zur fachlichen Weiterbildung. Die Aufnahme als VK-Mitglied ist auch über unsere Fach- und Themengruppen möglich.

Unsere Geschäftsstelle hilft gerne bei allem weiter, was sich aus dieser Übersicht nicht beantwortet:
Telefon: 030 – 30 10 38 80
E-Mail: info@vk-online.de

Es begann im Sommer 1990 mit einer Kleinanzeige:

HISTORIE – WIE FING ALLES AN?

Zur Geschichte des VK

Der Vorstandsassistent, der 1990 die Initiative gestartet hatte, wohnte damals in Völklingen. Aus diesem Grunde entschloss sich die Gründungsversammlung am 14. September 1991 in Hamburg für den Namen „Völklinger Kreis e.V.“.

Dieser Vorstandsassistent suchte schwule Führungskräfte, um Berufserfahrungen auszutauschen, um aus interessanten Begegnungen interessante Geschäftsverbindungen werden zu lassen und auch sich gegenseitig zu helfen. Aufgrund dieser Anzeige und weiteren Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten fanden sich zwei Dutzend Männer, die am 14. September 1991 den Berufsverband „Völklinger Kreis e.V.“ gründeten.

Seit 1993 führte der Verband den Untertitel “Bundesverband Gay Manager”, um auch nach außen offensiv zu demonstrieren, wer sich hier zusammengeschlossen hat.

2004 wurde der Untertitel in „Berufsverband schwuler Führungskräfte“ geändert. Dies wurde im Laufe der Zeit zu „Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger“.

Auf der Mitgliederversammlung 2024 in Nürnberg beschlossen die Mitglieder eine Namensänderung. Seither heißen wir „Berufsverband VK e. V.“ – Netzwerk für Vielfalt und Karriere.

HISTORIE – WIE FING ALLES AN?

Zur Geschichte des VK

Der Vorstandsassistent, der 1990 die Initiative gestartet hatte, wohnte damals in Völklingen. Aus diesem Grunde entschloss sich die Gründungsversammlung am 14. September 1991 in Hamburg für den Namen „Völklinger Kreis e.V.“.

Dieser Vorstandsassistent suchte schwule Führungskräfte, um Berufserfahrungen auszutauschen, um aus interessanten Begegnungen interessante Geschäftsverbindungen werden zu lassen und auch sich gegenseitig zu helfen. Aufgrund dieser Anzeige und weiteren Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten fanden sich zwei Dutzend Männer, die am 14. September 1991 den Berufsverband „Völklinger Kreis e.V.“ gründeten.

Seit 1993 führte der Verband den Untertitel “Bundesverband Gay Manager”, um auch nach außen offensiv zu demonstrieren, wer sich hier zusammengeschlossen hat.

2004 wurde der Untertitel in „Berufsverband schwuler Führungskräfte“ geändert. Dies wurde im Laufe der Zeit zu „Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger“.

Auf der Mitgliederversammlung 2024 in Nürnberg beschlossen die Mitglieder eine Namensänderung. Seither heißen wir „Berufsverband VK e. V.“ – Netzwerk für Vielfalt und Karriere.

Es begann im Sommer 1990 mit einer Kleinanzeige:

­PARTNERVERBÄNDE

Zusammenarbeit mit Führungskräfteverbänden in Deutschland

Der VK ist aktives Mitglied in der ULA – der Vereinigung deutscher Führungskräfteverbände. Die ULA vertritt Führungskräfte in der ganzen Palette von berufspolitischen Anliegen. Kernanliegen sind gute Führung in den Unternehmen, die arbeits- und sozialrechtlichen Interessen von Führungskräften und die betriebliche Mitbestimmung. Der VK bringt sich beim Thema gute Führung mit seinen Anliegen des Diversity Managements ein.

VK-Mitglieder haben Zugang zu den Angeboten unseres Dachverbandes ULA. Dazu gehören qualitativ hochwertige Seminare des ULA-Führungskräfteinstituts und der vergünstigte Zugang zu Rechtsschutz im Arbeitsrecht. Nähere Informationen zur ULA und ihren Mitgliedsverbänden: www.ula.de

Zusammenarbeit mit Partnerverbänden im Ausland

Als Dachverband für europäische homosexuelle Berufsverbände wurde 2020 das European Pride Business Network (EPBN) gegründet. Dort sind folgende Organisationen Mitglieder:

AGPro (Österreich)www.agpro.at
L’autre cercle (Frankreich)www.autrecercle.org
EDGE (Italien)www.edge-glbt.it
Network (Schweiz)www.network.ch
Prague Pride (Tschechischen Republik)www.praguepride.cz
Queer Business Women (Österreich)www.qbw.at
Völklinger Kreis (Deutschland)www.vk-online.de
Wirtschaftsweiber (Deutschland)www.wirtschaftsweiber.de
Wybernet (Schweiz)www.wybernet.ch
Weitere Informationen zum EPBN unter:www.epbn.eu

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