Zehn Jahre Vielfalt – DiverseCity-Jubiläum in Bonn gefeiert

Was kann für eine bessere Kultur und Vielfalt im Unternehmen getan werden? Wie wohl fühlen sich Mitarbeitende bei uns? Wie stehen Vorstände zur Frauenquote und LGBT+ im Unternehmen?  – Nur drei der Fragen, die im Rahmen der Veranstaltung „DiverseCity“ am Donnerstag in Bonn diskutiert wurden.

Matthias Weber (Völklinger Kreis e. V.), Susanne Klöß (Postbank), Andrea Kruse, Thomas Ogilvie (Deutsche Post DHL), Reza Moussavian, Yvonne von de Finn (Deutsche Telekom AG)

Die Postnachfolge-Unternehmen Deutsche Telekom AG, Deutsche Post DHL Group und Postbank – eine Niederlassung der DB Privat- und Firmenkundenbank veranstalteten gemeinsam mit dem Völklinger Kreis e. V. (VK) diese DiverseCity-Konferenz: Das Format, eine Bonner Erfindung, hat bundesweit viele Auflagen gefunden und kam nun nach zehn Jahren wieder zurück in die Bundesstadt. Hinter dem Titel „DiverseCity“ steht eine für die Gäste kostenlose Diskussionsrunde zu Vielfalt (Diversity Management) am Arbeitsplatz und in der Region mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen.

In die Zentrale der Deutschen Telekom AG luden die Vorständinnen und Vorstände der Unternehmen und des VK am Donnerstag zu einer großen Konferenz mit spannenden Gästen und einem abwechslungsreichen Programm. Zahlreiche Führungskräfte und Mitarbeiter_innen aus den drei Unternehmen trafen dort auf Mitglieder des VK, dem Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger. Auf dem Podium referierten unter anderem Susanne Klöß (Vorständin Privatkunden Postbank), Reza Moussavian (Senior Vice President HR Development und Digital & Innovation der Deutschen Telekom AG) und Thomas Ogilvie (Personalvorstand der Deutschen Post DHL Group).

Themen waren die Vorteile, aber auch mögliche Konflikte, die aus einer vielfältigen Belegschaft und Bevölkerung entstehen können. Der Kölner Psychologe Prof. Dr. Frohn und die Münchner Betriebswirtin Prof. Dr. Welpe vermittelten ein Theoriefundament, auf dem danach interaktive Workshops („Vorbilder berichten weiter“, „Sprache und Haltung – Digitale Demokratie/ Meinungsmache im Netz“, „Unconscious bias – Unbewusste Vorurteile“, „Das nächste Kapitel von Frauen und Führung: Maßnahmen, die wirklich wirken“) aufbauten.

Bei einem „Marktplatz der Vielfalt“ tauschten sich die Teilnehmer_innen über ihre praktische Erfahrung aus und knüpften unternehmensübergreifende Kontakte.

Matthias Weber, Vorstandsvorsitzender des VK, freut sich sehr über die gelungene Veranstaltung:

„Neben der Rückkehr an den ‚Geburtsort‘ der Konferenz sind unsere Partner wieder sehr große, auch internationale Unternehmen, die in ihrer DNA Vielfalt stehen haben und nun noch etwas mehr an ihrer eigenen Entwicklung gearbeitet haben. Der Austausch über Branchen und Unternehmen hinweg ist für die teilnehmenden Führungskräfte besonders wertvoll – Herausforderungen ähneln sich und die Lösungen muss man nicht als Betriebsgeheimnis behandeln“.

 

Weitere Informationen: www.diversecity.de