Fünf politische Forderungen des Berufsverbands VK e. V.

1. Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz
Wir setzen uns ausdrücklich für die Aufnahme der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes ein.
Ziel ist die klare verfassungsrechtliche Verankerung des bestehenden Schutzanspruchs und die sichtbare Stärkung des Diskriminierungsschutzes. Eine solche Ergänzung schafft Rechtssicherheit, stärkt die Bindungswirkung für staatliches Handeln und setzt ein eindeutiges Signal für Gleichbehandlung in allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich der Arbeitswelt.

2. Sicherung der Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten
Die Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten müssen verlässlich geschützt werden. Das Selbstbestimmungsgesetz ist in seiner Zielsetzung zu sichern und rechtsstaatlich umzusetzen.
Maßnahmen, die auf eine gesonderte Erfassung oder Registrierung von trans- oder nicht-binären Personen hinauslaufen, lehnen wir ab. Schutz und Teilhabe dürfen nicht durch zusätzliche Offenlegungspflichten oder strukturelle Sonderbehandlungen gefährdet werden.
Rechtssichere und stabile Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für Planungssicherheit in Unternehmen und für den Schutz der betroffenen Beschäftigten.

3. Diskriminierungsfreiheit beim Einsatz algorithmischer Systeme
Beim Einsatz algorithmischer Systeme, insbesondere in Bewerbungs- und Auswahlverfahren, muss gewährleistet sein, dass keine unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung aufgrund sexueller Identität oder geschlechtlicher Identität erfolgt.
Unternehmen benötigen klare Prüf- und Transparenzstandards, um Diskriminierungsrisiken zu erkennen und auszuschließen. Der Schutz vor Diskriminierung ist auch in digitalisierten Entscheidungsprozessen uneingeschränkt sicherzustellen.

4. Diskriminierungsfreie und inklusive Kommunikation
Unternehmen und Behörden sollen eine diskriminierungsfreie und respektvolle Kommunikation gewährleisten. Dazu gehört die Möglichkeit einer geschlechtsneutralen und inklusiven Ansprache.
Sprachliche Praxis ist Teil professioneller Organisationskultur. Sie trägt zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Beschäftigten bei und fördert ein Arbeitsumfeld, das von Respekt und Gleichbehandlung geprägt ist.

5. EU-weite Harmonisierung des Antidiskriminierungsschutzes
Die vollständige und einheitliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2000/78/EG in allen Mitgliedstaaten ist sicherzustellen.
Antidiskriminierungsschutz darf nicht vom Wohn- oder Arbeitsort innerhalb der Europäischen Union abhängen. Ein harmonisierter Rechtsrahmen stärkt die Mobilität von Fachkräften, schafft Planungssicherheit für international tätige Unternehmen und fördert einen integrierten europäischen Arbeitsmarkt.

Europäische Vernetzung erleben: VK zu Gast beim 30-jährigen Jubiläum von network – Gay Leadership Schweiz

Ein Wochenende voller Begegnungen, Ideen und europäischer Perspektiven: Vertreter des Berufsverband VK – Netzwerk für Vielfalt und Karriere waren in Zürich zu Gast beim 30-jährigen Jubiläum unseres Schweizer Partnerverbands network – Gay Leadership Schweiz. Die Teilnahme hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen europäischen Proud-Professionals-Netzwerken ist – fachlich, strategisch und persönlich.

Bereits der Auftakt am Freitagabend im Club HIVE setzte den Ton für ein intensives Wochenende: ein offenes Get-together mit vielen neuen Kontakten und Gesprächen in entspannter Atmosphäre. Am Samstag folgte eine abwechslungsreiche und effizient organisierte Generalversammlung, ergänzt durch Workshops, Podiumsdiskussionen und einen gemeinsamen Apéro im Lichthof der Universität Zürich – ein Format, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig Beteiligung in einem aktiven Mitgliederverband gestaltet werden kann.

Den Höhepunkt bildete ein festliches Galadinner mit über 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Community. Neben Rückblicken auf drei Jahrzehnte Verbandsarbeit standen insbesondere Zukunftsperspektiven für Leadership, Sichtbarkeit und Vernetzung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung machte deutlich, welche Wirkung engagierte Netzwerkarbeit entfalten kann, wenn Mitglieder, Partnerorganisationen und gesellschaftliche Akteur:innen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Für den VK bestätigt der Austausch mit europäischen Partnerverbänden wie network die große Bedeutung internationaler Zusammenarbeit. Gerade im europäischen Kontext entstehen neue Impulse für strategische Themen, für berufliche Vernetzung und für die Weiterentwicklung von Community-Strukturen.

Ein wichtiger Rahmen dafür ist unser eigenes Austauschprogramm EPIC – European Proud InterConnection. EPIC stärkt gezielt die Verbindung zwischen Proud Professionals, Organisationen und Institutionen in Europa und schafft Räume für Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, voneinander zu lernen, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und europäische Zusammenarbeit sichtbar zu gestalten.

Das Jubiläumswochenende in Zürich hat eindrucksvoll gezeigt: Starke Netzwerke wirken über Ländergrenzen hinweg – und genau darin liegt eine zentrale Chance für die Zukunft europäischer Zusammenarbeit im VK.

Weitere Informationen:

 

 

Eindrucksvolle Verleihung des Max-Spohr-Preises 2026 in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, April 2026 – In den Türmen der Deutschen Bank in Frankfurt am Main hat der Berufsverband VK e.V. auch in diesem Jahr den Max-Spohr-Preis verliehen. Vor mehr als 200 Gästen wurden Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander engagieren.

Die feierliche Veranstaltung wurde von Kurt Siering, dem Vorstandsvorsitzenden des Berufsverbandes VK e.V. eröffnet. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner richtete sich per Videobotschaft an die Anwesenden. Moderiert wurde der Abend von Susanne Sikora, Inclusion Lead der Deutschen Bank.

Zu den Laudatorinnen und Laudatoren zählten unter anderem Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig und Präsident des Deutschen Städtetages, Nancy Faeser, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemalige Bundesministerin des Innern, sowie Sophie Koch, Queerbeauftragte der Bundesregierung.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Rede von Michel Friedman, die mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations gewürdigt wurde. Ihr Zitat „Nur aus dem Ausleben des Ichs lebe ich.“ prägte die Veranstaltung und unterstrich die Bedeutung individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Für die musikalische Begleitung sorgte VK-Mitglied Marek Reichert, der als Bariton das Publikum mit einer eindrucksvollen Darbietung begeisterte.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Max-Spohr-Preises 2026

Jurypreise:

  • Großunternehmen: Hays AG
  • Kommunen: Stadt Bielefeld / Stadtverwaltung Bielefeld
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Allround-Team GmbH
  • Institution des öffentlichen Dienstes (Bund): Bundeskriminalamt (entgegengenommen durch den Präsidenten des BKA, Holger Münch)

Sonderpreise des Vorstands:

  • Sonderpreis Haltung: Michel Friedman
  • Kommunalpolitik:
    • Simon Blümcke, Oberbürgermeister von Friedrichshafen
    • Dirk Gene Hagelstein, Bürgermeister von Neu-Isenburg
    • Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen

Weitere Sonderpreise:

  • OutInChurch e.V.
  • Welcome Out
  • Sebastian Krug
  • HPSTD-Ambulanz am Universitätsklinikum Essen
  • Internationaler Preis: Ukrainian LGBT+ Military


Mit dem Max-Spohr-Preis würdigt der Berufsverband VK e.V. seit vielen Jahren herausragendes Engagement für Vielfalt in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die diesjährige Preisverleihung hat eindrucksvoll gezeigt, wie entscheidend gelebte Vielfalt für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Innovation und eine zukunftsfähige Arbeitswelt ist.

Über den Max-Spohr-Preis
Der Max-Spohr-Preis wird vom Berufsverband VK e.V. vergeben und erinnert an den Verleger Max Spohr, der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts für die Rechte homosexueller Menschen einsetzte. Der Preis zeichnet Persönlichkeiten und Organisationen aus, die sich in besonderer Weise für Akzeptanz, Gleichberechtigung und Vielfalt engagieren.

Über den Berufsverband VK e.V.
Der Berufsverband VK e.V. wurde 1991 gegründet und ist ein bundesweit tätiges Netzwerk von rund 700 queeren Berufstätigen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Der VK steht für Vielfalt, Solidarität und Sichtbarkeit im Berufsleben. Er bietet seinen Mitgliedern Räume für Austausch, Vernetzung und persönliche Entwicklung und setzt sich für diskriminierungsfreie, vielfältige und zukunftsorientierte Berufswelten ein.

Pressekontakt:
Berufsverband VK e. V.
Kaiserdamm 31
14057 Berlin
Telefon: +49 30 301 038 80
E-Mail: info@vk-online.de
Website: www.vk-online.de

Foto: Mario Andreya / marioandreya.de, weitere Fotos verfügbar. Bitte Pressekontakt nutzen.

Europe Celebrates 25 LGBTIQ+ Role Models at Landmark EPBN – WISE Awards

On Europe Day, May 9th, Warsaw became the heart of European workplace inclusion as the European Pride Business Network (EPBN) hosted the inaugural EPBN – WISE Role Models Award Ceremony at the Copernicus Science Centre. In a powerful display of unity, courage, and leadership, 25 LGBTIQ+ professionals and allies from Austria, Czechia, France, Germany, and Italy were honored for their work transforming workplaces and championing equality across the continent.

Held under the patronage of the European Parliament, the French and Canadian Embassies in Poland, Kampania Przeciw Homofobii (KPH), and the Polish Diversity Charter, the ceremony marked a historic first for Europe. This milestone event brought together policymakers, business leaders, ambassadors, civil society, and LGBTIQ+ advocates to celebrate the power of visibility and inclusion in shaping a more competitive, resilient, and democratic Europe.

 

“We are more than a business platform. We are a movement. These 25 Role Models show us what authentic leadership looks like. They remind us that visibility matters, that courage inspires change, and that inclusion is a source of strength for Europe,” said Matthias Weber, EPBN Chairman, in his opening remarks.

 

The evening featured keynote speeches by Katarzyna Kotula, Minister for Equality, Poland; Krzysztof Śmiszek, Member of the European Parliament; Matthias Weber, EPBN Chairman; Justin Nelson, Co-Founder and President of NGLCC (USA); Christophe Margaine, EPBN-WISE Project Manager and CFO at AIDES; as well as executives and representatives from Orange, Legrand, Sephora, and Société Générale.

Supportive video messages were shared by Ana Carla Pereira (Director for Equality and Non-discrimination, DG Justice and Consumers, European Commission), Jean-Marc Berthon (French Ambassador for the Rights of LGBT+ People), and Carolina Morace (Member of the European Parliament, Italy).

 

A Moment of Remembrance

During the post-ceremony cocktail, guests experienced a moving exhibit from the Warsaw Queer Museum, one of the few queer-dedicated museums globally, honoring queer history in Poland and beyond.

 

“Today we are celebrating the very first European Role Models, we are celebrating diversity in the workplace. We are more than 220 persons present here today at the Warsaw’s Copernicus Science Centre auditorium, representing around 40 companies, 24 NGOs, from 15 countries, and dozens of people from across Europe are following us on livestream,” Christophe Margaine, EPBN-WISE Project Manager.

 

Introducing the 25 EPBN – WISE Leader LGBTIQ+ Role Models

  • Austria: Brigitte Bichler, Jasmina Metzke, Tamara Scheidl, Martina Bednar, Florian Klimscha
  • Czechia: Katerina Nosek, Garrett Dibon-Smith, Martin Zelenka, Barbora Šikolová, Jan Kotik
  • France: Xavier Vey, Aliette Mousnier-Lompré, Frédéric Xerri, Yoann Lacan, Alexandre Maymat
  • Germany: Tanja Bauer-Glück, Liam Michelle Seifert, Robert Nessing, Carsten Gorray, Tabea Fesser
  • Italy: Mario Di Carlo, Luca Condosta, Andrea Notarnicola Cociani, Ferdinando Poscio, Arianna Forzani

 

In addition to the main cohort of Role Models, the ceremony also honoured: Outstanding LGBTIQ+ Professionals, recognised for their exceptional leadership and impact in the workplace, and Allies, acknowledged for their steadfast support and advocacy for inclusion across Europe.

 

EPBN – WISE Outstanding LGBTIQ+ Professionals

  • Austria: Martina Bednar
  • Czechia: Garrett Dibon-Smith, Martin Zelenka, Jan Kotik
  • Germany: Liam Michelle Seifert, Carsten Gorray

 

EPBN – WISE Allies

  • Austria: Jasmina Metzke, Florian Klimscha
  • Czechia: Katerina Nosek
  • France: Frédéric Xerri

Each of the awardees was selected by a high-level jury of DEI and business leaders from across Europe.

 

 

Thanks to EPBN – WISE Award Ceremony Partners and Sponsors
The ceremony was made possible thanks to the generous support of:

  • Orange, Legrand, Société Générale, Sephora, Label Paris Europe
  • Consortium partners: L’Autre Cercle (France), EDGE (Italy), Pride Biz Austria (Austria), Pride Business Forum (Czechia), Berufsverband VK (formerly Völklinger Kreis – Germany)

This initiative would not have been possible without the co-funding and support of the European Commission’s CERV programme (Citizens, Equality, Rights and Values). This reflects the European Union’s steadfast commitment to equality, inclusion, and democratic resilience. Supporting initiatives like EPBN – WISE is not just an investment in civil society, it is an investment in the future of Europe itself. At a time when fundamental values are being challenged, the EU’s support for workplace inclusion sends a strong message: that “United in Diversity” is more than a motto, it is the DNA of Europe’s successful future.

 

Missed the Ceremony? Watch the full broadcast on YouTube.

What’s Next for EPBN – WISE?
Following the ceremony, EPBN will launch a multi-country survey across the five participating countries to collect data on LGBTIQ+ workplace experiences. In 2026, the network will host a European conference in Prague, presenting survey findings and building new strategies for sustainable workplace inclusion.

 

About the European Pride Business Network (EPBN)

Founded in 2022, the European Pride Business Network (EPBN) is a politically independent umbrella organization bringing together national and regional LGBTIQ+ professional associations from across Europe. EPBN works to advance workplace equality, foster inclusive business environments, and promote the economic empowerment of LGBTIQ+ individuals. Today, the network unites 23 member organizations across 21 European countries, forming a strong and growing alliance committed to driving sustainable change through visibility, advocacy, and collaboration.

Der Völklinger Kreis e. V. hat einen neuen Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung des Völklinger Kreis e. V. im Oktober in Nürnberg wurde ein neuer Vorstand für die kommenden 24 Monate gewählt. Zu den wiedergewählten 5 Vorständen der letzten Amtsperiode kommen nun 3 neue Gesichter dazu, die den Vorstand erweitern und verstärken.

Kurt Siering bleibt Vorstandsvorsitzender, er wurde noch in Nürnberg vom neuen Vorstand einstimmig gewählt. Künftig gibt es 2 stellvertretende Vorsitzende; der neue Vorstand wählte dazu Stefan Katt und Frank Sarfeld.

Ebenfalls wurden die Ressorts im VK teilweise neu zugeordnet. Die einzelnen Ressorts sind nun wie folgt im Vorstand verteilt:

  • Kurt Siering, Vorsitzender des Vorstands: Finanzen und Personal/HR
  • Stefan Katt, stv. Vorsitzender: Diversity und Future Leaders
  • Frank Sarfeld, stv. Vorsitzender: Politik
  • Sascha Blank: Internationales/Europa
  • Uli Fassbinder: Kommunikation
  • Dr. Ulrich Thomas Gabor: Operations und IT
  • Ingo Hahn: Recht
  • Markus Wagner: Verbandskoordination, Max-Spohr-Preis, Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand ist direkt erreichbar unter vorstand@verteiler.vk-online.de oder via Geschäftsstelle unter info@vk-online.de.

 

Besten Dank für die Portraits: Copyright by Moritz Leick – www.moritzleick.de

Max-Spohr-Preis 2024 – Diversity in der deutschen Wirtschaft: Deutsche Bank, LBBW Landesbank Baden-Württemberg und Providens Sicherheit Hamburg sind die Gewinner:innen – Sonderpreis geht an „Vielfältig. Pflege in allen Facetten“

Die Preistragenden wurden auf einer Verleihung in Baden-Baden geehrt.

 

Gruppe mit den Preisträger:innen des Max-Spohr-Preises 2024 in Baden-Baden bei der Verleihung.

Die Gewinner:innen des diesjährigen Max-Spohr-Preises zusammen mit Daniel Born, Vizepräsident des Landtags Baden-Württemberg, dem geschäftsführenden Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld Helmut Metzner, dem Vorsitzenden des Vorstands des VK Kurt Siering und dem zuständigen Vorstand Matthias Weber.

Im Rahmen einer festlichen Verleihung in Baden-Baden wurden am Freitagabend, den 20. September die diesjährigen Preistragenden des Max-Spohr-Preises geehrt.

Der Max-Spohr-Preis steht dieses Jahr unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner und Teresa Schlichting, Chief People & Culture Officer der Gewinnerin des Max-Spohr-Preises 20222 Riverty (ein Unternehmen der Bertelsmann Group).

„Diversity ist im Kern nichts anders als ein anderer Begriff für Miteinander“; betonte der Schirmherr des Max-Spohr-Preises, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner in seinem Grusswort.

„Diversity Management in Unternehmen ist nicht irgendein neumodischer Kram, keine Spielerei. Diversity Management ist auch ein ökonomischer Wettbewerbsvorteil.  Genauso wichtig ist aber auch für unser Land ein starker Zusammenhalt, ein gutes Miteinander.

Der Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg Daniel Born hob in seinem Grußwort den Beitrag hervor, den modernes Diversity-Management für unser Land erbringt, denn, so Born „Wir erleben aktuell, dass es politische Kräfte in unserem Land gibt, die gegen jede ökonomische Vernunft, gegen jede Menschlichkeit die Offenheit, Freiheit und Demokratie bekämpfen wollen.“

Kurt Siering, Vorsitzender des Völklinger Kreises, bei der Verleihung: „In ganz Europa versuchen radikale Parteien, den in den letzten Jahrzehnten erreichten gesellschaftlichen Fortschritt zurückzurollen. Auch daher gewinnt der Max-Spohr-Preis weiter an Bedeutung, und das nicht nur für die LGBTQIA-Community“.

Matthias Weber, verantwortlicher Vorstand im VK für den Max-Spohr-Preis und in der Vergangenheit auch langjähriger Vorstand für Diversity: “Wir bedanken uns vor allem bei allen Unternehmen und deren Mitarbeitenden, die in diesem Jahr in hohem Maße engagierte Bewerbungen eingereicht haben. Dies ist Zeichen für steigende Bemühungen rund um Diversity-Management.“

Der geschäftsführende Vorsitzende der Bundesstiftung, Magnus Hirschfeld, Helmut Metzner übergab den diesjährigen Sonderpreis. Helmut Metzner über die Preisträgerin: „Die Vielfältig. GmbH ist eine Pionierin in der Vermittlung von Verständnis und Respekt für Vielfalt in Pflege und Alter. Hier wird Basisarbeit für Queersensibilität in allen Lebensphasen geleistet.“

Die diesjährigen Preisträger:innen der vier Kategorien sind:

Deutsche Bank AG (Unternehmen), LBBW (Öffentlicher Sektor), Providens Sicherheit UG (KMU – Kleine- und Mittlere Unternehmen), und die Vielfältig. GmbH – Pflege in allen Facetten (Max-Spohr-Sonderpreis).

 

Zum Max-Spohr Preis

Der Max-Spohr-Preis ist der Diversity-Preis des Völklinger Kreis, Deutschlands größtem Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger. Er besteht seit 2001 und wird alle zwei Jahre durch eine unabhängige Jury vergeben. 2024 wurde er zum 13. Mal überreicht. Mit ihm werden in den Kategorien öffentliche Arbeitgeber:innen, Wirtschaftsunternehmen und bereits zum zweiten Mal auch KMU (Kleine- und mittlere Unternehmen) für ihr vorbildliches Diversity Management ausgezeichnet.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei einem vorurteilsfreien und wertschätzenden Arbeitsumfeld für die lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Beschäftigten (LGBTI*).

Auch dieses Jahr wurde wieder zusätzlich ein Sonderpreis vergeben. Dieser geht an eine Person oder Organisation, die in der deutschen Gesellschaft dafür gesorgt hat, dass Vielfalt mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit bekommt. Dieses Jahr vergab die Jury den Preis an die Vielfältig. GmbH – Pflege in allen Facetten. Die Jury möchte mit dieser Preisverleihung den Fokus auf LBGTIQ+ im Bereich Pflege lenken, welche in unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Die Verleihung fand am Freitagabend in Baden-Baden statt. Traditionell richten vorherige Preisträger:innen die Verleihung aus. Ausrichter der diesjährigen Veranstaltung in Baden-Baden waren die Preistragenden von 2022: Riverty und die Polizeiakademie Niedersachsen.

Weiterführende Informationen finden sich hier:

 

Der Berufsverband Völklinger Kreis e.V. (VK) ist das Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbständiger und der Partner für berufliche Förderung, Wertschätzung und Chancengleichheit am Arbeitsplatz.

Das Video des Grussworts von Kai Wegner als auch weitere Informationen zum Preis: www.max-spohr-preis.de

Mehr zum Völklinger Kreis unter www.vk-online.de

Pressekontakt Völklinger Kreis: frank.sarfeld@vk-online.de (Frank Sarfeld, Ressortleiter Politik und Kommunikation, Völklinger Kreis)

Treffen des Regionalrats des Völklinger Kreises (VK)

Am 14. September 2024 fand das halbjährliche Treffen des Regionalrats des Völklinger Kreises (VK) im Hotel Drees statt. Das Rahmenprogramm wurde von Markus Erlenbruch organisiert und bot den Teilnehmern neben dem fachlichen Austausch auch kulturelle Erlebnisse.

 

Wahl der neuen Regionalratssprecher

Ein zentraler Punkt der Tagung war die Wahl der neuen Regionalratssprecher. Christoph Podszun, der für eine weitere Amtsperiode nicht kandidierte, wurde (in Abwesenheit) für sein langjähriges Engagement gewürdigt. Die bisherigen Sprecher Thomas Dietrich, Jörg Augustin und Dirk Schusdziara stellten sich erneut zur Wahl. Zusätzlich trat Benedikt Rothhagen von den Young Professionals als neuer Kandidat an. Alle vier wurden einstimmig gewählt.

 

Berichte aus den Gruppen

Im Anschluss berichteten die Vertreter der verschiedenen Gruppen über aktuelle Projekte und Initiativen:

  • Future Leaders Programm: Stefan Katt informierte über den erfolgreichen Verlauf des Programms, bei dem die Mentee-Mentor-Paare sich bereits regelmäßig treffen. Für das nächste Jahr ist eine frühzeitige Programmplanung vorgesehen, um eine breite Teilnahme an den gemeinsamen Veranstaltungen zu ermöglichen.
  • Marktplatz der Fachgruppen: Benedikt Rothhagen berichtete über die Planungen für den „Marktplatz der Fachgruppen“ auf der bevorstehenden Mitgliederversammlung. Dort sollen die verschiedenen Fachgruppen des VK ihre Arbeit präsentieren.
  • Queeres Business Netzwerk Rhein-Neckar: Robert Nessing stellte die Kooperation zwischen verschiedenen queeren Gruppen der Region vor, die erfolgreich zusammenarbeiten. Diese Struktur könnte als Vorbild für andere Regionalgruppen dienen.
  • Projekt der Young Professionals: Sascha Blank präsentierte die geplante Reise der Young Professionals nach Brüssel, bei der politische Vertreter der EU getroffen werden sollen. Frank Sarfeld bot seine Unterstützung an und betonte die Notwendigkeit, alle Aktivitäten eng mit dem Vorstand abzustimmen.

 

Vorstandsthemen und Satzungsänderungen
Der im Vorfeld zur Verfügung gestellte Vorstandsbericht wurde in einzelnen Punkten (insbesondere Finanzen, Kommunikation, Vereinsbenefits) durch Vorstandsmitglieder vorgestellt und in der Gruppe diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens waren die vorgeschlagenen Änderungen der Verbandssatzung, die im Rahmen von Projekt X erarbeitet wurden. Der Vorstand stellte den Vorschlag vor, der in 1,5 Jahren aus vielen Diskussionen mit den VK-Gruppen und einzelnen Mitgliedern erstellt wurde. Dieser Vorschlag wird der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Distanzierung des VK von extremistischen Parteien und Gruppierungen. Aus der Mitgliedschaft kam der Vorschlag, eine klare Haltung in der Satzung zu verankern. Der Vorstand brachte daraufhin einen Entwurf ein, der in der Präambel der Satzung die Werte des VK hervorhebt und klarstellt, dass die Mitgliedschaft in extremistischen Vereinigungen unvereinbar mit der Mitgliedschaft im VK ist. Dabei wird bewusst vermieden, konkrete Parteibezeichnungen zu nennen, um flexibel auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können.

 

Rahmenprogramm
Am Vortag, dem 13. September 2024, fand ein gelungenes Get-Together im Hotel Drees statt. Am Abend nach der Tagung versammelten sich die Mitglieder des Regionalrats für eine Führung durch die stillgelegte Zeche Zollern, eine der Vorzeigezechen des Ruhrgebiets. Die Teilnehmer besichtigten die Förderanlagen, die Maschinenhalle und das Verwaltungsgebäude. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Essen im „Pferdestall“ der Zeche.

 

Abschluss und Ausblick
Das Treffen bot erneut einen spannenden Austausch und eine hervorragende Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung im Oktober in Nürnberg. Das nächste Regionalratstreffen ist für den 8.3.25 angesetzt. Die RR-Sprecher danken allen, die bei der Organisation und Durchführung der Tagung geholfen haben und bei allen, die mit ihren Beiträgen ein lebendiges interessantes Treffen ermöglicht haben!

Future Leaders 2023: Treffen zu Fragen rund um Führung, Führungskraft und Führungsverständnis

Am 15./16.12. trafen sich die Future Leader zum angekündigten Netzwerken und zum Austausch in den Büroräumen von Vorstand Stefan Katt in Hannover.

Über das Kennenlernen der Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen hinaus ging es weiter mit einem Input durch den Coach Aymann Saad. Hier wurden Fragestellungen angerissen und diskutiert, wie „Wozu bin ich Führungskraft?“ oder „Woher kommt mein Führungsverständnis“.

Danach sprachen sich die Teilnehmer an diesem ersten Präsenztreffen offen über den Mehrwert des Future Leader Programms aus? Die gesammelten Aspekte werden in das Programm aufgenommen. Zusammenfassend kann festgehalten werden, alle sind motiviert und freuen sich auf die Arbeitstreffen im kommenden Jahr. Auch ein Projektteam aus VKlern bildet sich derzeit und wird im Januar das Programm 2024 zusammen mit Projektleiter Stefan Katt planen.

Zum Abschluss gab es dann ein Get-together mit der RG Hannover auf dem historischen Weihnachtsmarkt in der Altstadt.

Zukunftswerkstatt: Der VK modernisiert sich – ein Update.

Auf der letztjährigen Mitgliederversammlung 2022 verpflichtete sich der amtierende Vorstand, den VK fit für die Zukunft zu machen und ihn an den gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen der Zeit auszurichten. Hierfür wurde das Projekt X initiiert. Die Arbeitsgruppe Projekt X agiert als Thinktank des Verbands, in dem sich Mitglieder unterschiedlicher Fach- und Regionalgruppen, Interessen und Alter engagieren können, um Wege der Veränderung anzustoßen.

Projektleiter der Gruppe sind unser Vorsitzender des Vorstands Kurt Siering und mit dem Ausscheiden von Dr. Frank Janßen im Herbst 2023 aus dem Vorstand der neue Vorstand Ingo Hahn.

Mit der Umfrage fing es an.

Das Projekt startete zum Jahresanfang 2022 mit einem umfangreichen Fragebogen, welchen die Mitglieder des VK online ausfüllen konnten. Über 260 Mitglieder des Verbands kamen der Bitte nach und gaben der Arbeitsgruppe so die Gelegenheit, einen tiefen Einblick in die Sichtweisen der Mitglieder zu erhalten. Diese Umfrage bildet die Grundlage für weiterführende Überlegungen.

Anfang des Sommers fand dann in Düsseldorf das erste von zwei Treffen im Vorfeld der diesjährigen Mitgliederversammlung statt. Zehn Mitglieder der Arbeitsgruppe nahmen an diesem ersten Workshop teil. Unter der Anleitung von Fr. Westphal, Expertin für Organisationsentwicklung und Teambildung, evaluierten die Teilnehmer zuerst die wichtigsten Problemfelder, welche sich durch die Umfrage zeigten. Im nächsten Schritt priorisierten sie diese in intensiver Gruppenarbeit und entwickelten erste Lösungsansätze, diese anzugehen. Am Ende hatte die Gruppe erfolgreich Themenstellungen priorisiert und Diskursräume definiert, in welchen das weitere Vorgehen abgebildet werden konnte.

Für den nächsten Schritt in diesem Verfahren traf man sich später im Sommer in München. Auch hier waren die Mitglieder der Gruppe eingeladen, sich für einen Workshop zusammenzufinden. Dieses mal moderiert von Dr. Kirsten Schrick näherte sich die Gruppe den evaluierten Problemen über den systemischen Blickwinkel und entwickelte die zuvor definierten Diskursräume und Arbeitshypothesen weiter.

Die große Zukunftswerkstatt am Nachmittag nach der MV: offener Diskurs mit den Mitgliedern.

Am Nachmittag nach der Mitgliederversammlung erreichte das Projekt X mit der Zukunftswerkstatt das erste große Etappenziel. Moderiert wurde diese ebenfalls von Dr. Kirsten Schrick, die das Projekt X bereits zuvor in München begleitete. In Anwesenheit der Ehrengäste (unserer Partnerverbände AGPRO aus Österreich, NETWORK aus der Schweiz und den Wirtschaftsweibern) stellte der Vorsitzende des Vorstands Kurt Siering die Ergebnisse der im Frühjahr durchgeführten Mitglieder-Befragung vor. Dabei machte er die teilweise absolut gegensätzlichen Erwartungen der Mitglieder an den VK deutlich. Dr. Schrick stellte das Denkmodell des Golden Circles vor, welches auf den biologischen Prinzipien der Entscheidungsfindung basiert und Grundlage der Projektarbeit war.

Anschließend präsentierten Mitglieder des Projekt X die aktuellen Vorschläge zur Modernisierung des VK vor. Die Teilnehmer gaben hierzu Rückmeldung und schlugen teilweise alternative Ansätze vor. Insgesamt gab es eine große Resonanz auf die bisherigen Ergebnisse und viel Wertschätzung für die bisherige Arbeit. Ziel von Projekt X war und ist es, alle Mitglieder in die Diskussion einzubeziehen. Co-Projektleiter Dr. Frank Janßen hierzu am Nachmittag auf der Zukunftswerkstatt ganz begeistert: Die Modernisierung eines Verbands ist kein leichtes Unterfangen. Dass an diesem Nachmittag so viele unserer Mitglieder an der Zukunftswerkstatt teilnahmen, zeigt ihr Interesse und ihr Engagement an der Modernisierung.

2024: Die Zukunftswerkstatt vor Ort in den Regionalgruppen

Die Zukunftswerkstatt zur Mitgliederversammlung markierte die Halbzeit des Projekts. Die Ergebnisse dieses offenen Diskurses werden von Projekt X in der Folge nun weiter präzisiert. Um hier immer im Interesse der Mitglieder zu agieren und deren Wünsche und Forderungen umfänglich und authentisch in den Modernisierungsprozess einzubringen, geht die Zunkunftswerkstatt 2024 auf Deutschlandtour. Drei Regionen stehen hierfür bereits in der Planung für das erste Quartal 2024. Die Konsequenz aus all diesen Gesprächsforen wird in den nächsten Monaten sein, Informationen zu kanalisieren, Meinungen aufzunehmen und zu konkreten Vorschlägen zu verdichten, die, wie geplant, zur nächsten MV zur Abstimmung gestellt werden.

Projekt X freut sich über weitere Teammitglieder.

Auch wenn das erste Etappenziel schon erreicht wurde: Projekt X ist weiterhin für alle Mitglieder offen, die sich aktiv und mit viel Engagement beteiligen wollen, den Verband fit für die Herausforderungen in Gesellschaft und Beruf zu machen. Interessenten wenden sich bitte an die Geschäftsstelle unter buero@vk-online.de

Ebenfalls rufen wir alle interessierten Regionalgruppen dazu auf, sich mit einer Zukunftswerkstatt vor Ort in den Entscheidungsprozess einzubringen. Nur gemeinsam kann der Verband sich weiterentwickeln und „fit“ für die Zukunft werden.

MV2023: Eine Mitgliederversammlung des Völklinger Kreis in neuer Form.

Am vergangenen Wochenende fand in der Universität Bremen die diesjährige Mitgliederversammlung des Völklinger Kreis statt. Neben dem formellen Teil der MV mit den satzungsgemäßen Bestandteilen fand am Nachmittag in informeller Runde die Zukunftswerkstatt zum Projekt X, dem Modernisierungs-Projekt des VK, statt.

Der Vorstand hatte sich dazu entschlossen, einen zentralen Teil der MV, die Präsentation des Vorstandsberichts, deutlich anders zu gestalten. So entfiel die übliche Präsentation aller Vorstände zugunsten einer längeren Aussprache zwischen den Mitgliedern und Vorständen. Der Bericht war den Teilnehmern im Vorfeld der MV zugestellt worden. Die zahlreichen Fragen, die kritische und sachliche Diskussion sowie die formulierten Anforderungen an zusätzlich bereitzustellenden Informationen sprechen für die neue Vorgehensweise.

Die Universität Bremen als Ort der diesjährigen MV war daher gut gewählt: genug Raum für die unterschiedlichen Formate, kurze Wege und ein richtiges Mittagessen.
„Der Vorstand hat sich sehr über das Interesse an der diesjährigen Mitgliederversammlung gefreut. Um so mehr, da das neue Format der Vorstandspräsentation zu einem größeren Austausch zwischen Mitgliedern und Vorstand führt. Insgesamt war es ein voller Erfolg. Die von Mitgliedern gewünschten inhaltlichen Ergänzungen werden für kommende Mitgliederversammlungen berücksichtigt.“ kommentierte Kurt Siering, Vorsitzender des Vorstandes des Völklinger Kreis (VK), dem Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, nach der ersten Mitgliederversammlung im neuen Format.

Mitglieder im Workshop der Zukunftswerkstatt am Nachmittag der MV

Ebenfalls neu ist der vom Vorstand eingeführte “qualifizierte Forecast” für die Ausgaben von Regional- und Fachgruppen. Der Forecast schafft Transparenz hinsichtlich benötigter und abgerufener Budgets der einzelnen Gruppen und ist insofern besonders relevant für die Leiter der Regional- und Fachgruppen. Er erlaubt es dem Verband zukünftig, nicht ausgeschöpfte Mittel anderen Aktivitäten auf Verbandsebene von FG oder RG zuzuordnen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die zur Verfügung stehenden Mittel effektiver einzusetzen.

Seit der letzten Wahl zogen sich drei der gewählten Vorstände von ihrer Position zurück. Daher wählte der Regionalrat zwei neue Vorstände nach. Diese wurden auf der Mitgliederversammlung in Bremen von den Mitgliedern bestätigt. Der Völklinger Kreis gratuliert Stefan Katt und Ingo Hahn zu ihrer Wahl in den Vorstand. Leider musste uns Dr. Frank Janßen, verantwortlicher Vorstand für Diversity und stellvertretender Vorsitzender, mitteilen, dass er aufgrund beruflicher Veränderungen ab Januar nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung steht. Eine Nachwahl wird durch den Regionalrat organisiert.

Am Nachmittag arbeitete dann die Zukunftswerkstatt des Projekt X. Als Co-Projektleiter war Dr. Frank Janßen hier ganz begeistert: Die Modernisierung eines Verbands ist kein leichtes Unterfangen. Dass an diesem Nachmittag so viele unserer Mitglieder an der Zukunftswerkstatt teilnahmen, zeigt ihr Interesse und ihr Engagement an der Modernisierung.

Im dritten Teil der Zukunftswerkstatt wurde die Resonanz zusammengefaßt.

Moderiert wurde die Zukunftswerkstatt von Dr. Kirsten Schrick, die das Projekt X bereits seit dem Sommer begleitet. In Anwesenheit der Ehrengäste (unserer Partnerverbände AGPRO aus Österreich, NETWORK aus der Schweiz und den Wirtschaftsweibern) stellte Kurt Siering die Ergebnisse der im Frühjahr durchgeführten Mitglieder-Befragung vor. Dabei machte er die teilweise absolut gegensätzlichen Erwartungen der Mitglieder an den VK deutlich. Dr. Schrick stellte das Denkmodell des Golden Circles vor, welches auf den biologischen Prinzipien der Entscheidungsfindung basiert und Grundlage der Projektarbeit war.

Mitglieder im Gespräch.

Anschließend stellten Mitglieder des Projekt X die aktuellen Vorschläge zur Modernisierung des VK vor. Die Teilnehmer gaben hierzu Rückmeldung und schlugen teilweise alternative Ansätze vor. Insgesamt gab es eine große Resonanz auf die bisherigen Ergebnisse und Wertschätzung für die bisherige Arbeit.
Die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis werden von der Projektgruppe gesichtet und fließen in die weitere Arbeit ein. Die Zukunftswerkstatt am letzten Samstag markierte die Halbzeit des Projekts. Ziel ist es, alle Mitglieder in die Diskussion einzubeziehen. Erste Ideen für dezentrale Workshops nach dem Muster der Zukunftswerkstatt sind bereits von Regionalgruppen entwickelt worden.

Was war gut, was verbesserungswürdig bei der diesjährigen MV? Diese Frage stellen wir den Teilnehmern in Form einer kurzen Online-Umfrage. Deren Rückmeldungen fließen in die Planungen der nächsten Mitgliederversammlung mit ein, die vom 11. bis 13.10.24 in Nürnberg stattfinden wird. Wir danken den Mitgliedern der RG Nürnberg für die Bereitschaft, die Organisation zu übernehmen und freuen uns auf die nächste Mitgliederversammlung!

Materialien zur MV und zum Projekt X finden Mitglieder des VK im passwortgeschützten Bereich der Mediathek hier auf VK-Online.

 

Kurt Siering mit Dr. Kirsten Schrick und Gernot Sendowski beim Empfang in der Bremischen Bürgerschaft am Freitag Abend vor der Mitgliederversammlung. Foto Hinnerk Mattias Rätz

Mit Ehrengästen auf dem Empfang in der Bremischen Bürgerschaft: v.l.n.r Kurt Siering mit Wittich Mahlknecht von AGPRO und Thomas Wehry von NETWORK mit Matthias Weber. Foto Hinnerk Mattias Rätz

Regionalkoordinator von Bremen und Organisationsleiter der MV 2023 Adrian Jonas zusammen mit der Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft Antje Grotheer und Vorstand Markus Erlenbruch. Foto Hinnerk Mattias Rätz