Regionalgruppe Mainz/Wiesbaden

Willkommen bei der Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden des Völklinger Kreis!

Die Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden gehört mit ca. 20 Mitgliedern zu den kleineren Regionalgruppen des VK.
Unsere Gruppe besteht aus einer interessanten Mischung aus Selbständigen und Angestellten mit verantwortungsvollen Aufgaben aus den verschiedensten Branchen,
z. B. Gastronomie und Hotellerie, Medizin oder Unternehmensberatung.

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat in einem ungezwungenen Rahmen. Zudem planen wir alle ein bis zwei Monate zusätzliche Veranstaltungen kultureller oder geselliger Natur. Wir stehen in engem Kontakt zur deutlich größeren Regionalgruppe in Frankfurt und es besteht die Möglichkeit, an deren zahlreichen Veranstaltungen teilzunehmen.
Die Möglichkeit für einen intensiven fachlichen Austausch besteht zudem im Rahmen der bundesweit organisierten Fachgruppen.

Regelmäßige Treffen
Wir treffen uns regelmäßig an jedem ersten Donnerstag im Monat in ungezwungener Atmosphäre, abwechselnd in Mainz und in Wiesbaden, jeweils um 19:30 Uhr.
Alternativ nutzen wir Digital Meetings über das Tool „Zoom“. Nähere Informationen zur jeweiligen Veranstaltungsart finden sich im jeweiligen Termin im Kalender.
Eine eventuelle Verlegung der regelmäßigen Termine (z.B. der erste Donnerstag ist ein Feiertag) wird ebenfalls im jeweiligen Termin im Kalender angezeigt.

Weitere Veranstaltungen
Neben unseren regelmäßigen Treffen führen wir alle ein bis zwei Monate zusätzliche Veranstaltungen durch, meistens kultureller oder geselliger Art.
Beispiele für solche Veranstaltungen in der Vergangenheit sind: Weinprobe, gemeinsamer Theaterbesuch, Stadtrundgang, Besichtigung einer Ausgrabungsstätte.

Kontakt: rg-leitung-mainz-wiesbaden@verteiler.vk-online.de

RG Mainz-Wiesbaden: Proud Table 2025

Die Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden im Berufsverband VK hat am 25.09.2025 die Veranstaltung „Proud Table Wiesbaden 2025“ organisiert.

V.l.n.r.: Dr. Hansgeorg Schaller vom Berufsverband VK als Moderator, Sofia Karipidou von der CDU, Ingo von Seemen von Die Linke und Joachim Tobschall von der SPD

In entspannter Atmosphäre diskutierten die Teilnehmer der Veranstaltung im Queeren Zentrum Wiesbaden (QZWI) mit Vertretern der politischen Parteien über queere Themen. Die engagierte und lebhafte Diskussion drehte sich hauptsächlich um queere Themen der lokalen Politik. Aber auch die Debatte über die Änderung von Artikel 3 des Grundgesetzes kam nicht zu kurz. Hier drückten alle Diskussionsteilnehmer ihre Hoffnung aus, dass das Grundgesetz so erweitert wird, dass sexuelle Identität und sexuelle Orientierung vor Diskriminierung geschützt sind.

Es diskutierten:
• für die CDU Sofia Karipidou, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin
• für die Linke Ingo von Seemen, Fraktionsgeschäftsführer
• für die SPD Joachim Tobschall, Stadtverordneter
• die eingeladene Vertreterin der Fraktion „Bündnis90/die Grünen“ konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

In Wiesbaden wird das Thema LSBTIQ* sowohl auf kommunaler Ebene als auch durch die Zivilgesellschaft aktiv und engagiert behandelt. Leider gab es auch in Wiesbaden einige besorgniserregende Entwicklungen und Schlagzeilen rund um LSBTIQ*-Themen. Diese zeigen, dass die gesellschaftliche Akzeptanz zwar wächst, aber noch nicht selbstverständlich ist.

In der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung kann sich der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) auf ein Viererbündnis aus SPD, Grünen, Linken und Volt stützen. Das Bündnis hat sich unter anderem beim Haushaltsplan 2025 klar positioniert. Der Fokus soll auf Schulbau, dem Ausbau von Krippen- und Kitaplätzen sowie der sozialen Infrastruktur liegen. Trotz des Rückhalts im Parlament steht Mende unter Druck: Die Haushaltslage ist angespannt, die Rücklagen schmelzen und die Opposition – vor allem CDU und FDP – fordert Einsparungen statt neuer Investitionen. Insgesamt kann sich der Oberbürgermeister auf eine mehrheitsfähige Koalition stützen, die seine sozialpolitischen und verwaltungsstrategischen Ziele mitträgt, wenngleich finanzielle Engpässe und politische Spannungen die Umsetzung erschweren.
Erfreulicherweise schätzen alle demokratischen Parteien in Wiesbaden – von den Linken bis zur CDU – die Bedeutung queerer Themen als wichtig und bedeutsam ein. Wichtige Projekte wie der CSD und das QZWI wurden daher parteiübergreifend finanziert. Die anwesenden Vertreter*innen der Parteien signalisierten, dass dieser Konsens auch weiterhin bestehen soll, wenngleich sie jeweils eigene Schwerpunkte in ihrer politischen Arbeit setzen. Ein wichtiges Ergebnis der Diskussionsrunde und Konsens unter den Diskussionsteilnehmer*innen war, dass die Sichtbarkeit der LSBTIQ*-Community von hoher Wichtigkeit ist um unsere Ziele durchzusetzten.

 

RG Mainz-Wiesbaden: Queeres Zentrum Wiesbaden (QZWI) eingeweiht

Der seit seiner Gründung vom VK und seiner Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden unterstützte Verein “Queere Zentrum Wiesbaden” (QZWI) wurde am 18. November 2022 mit einer „Baustellenparty“ eingeweiht. An der Einweihung beteiligten sich neben dem Vorstand des Vereins für das QZWI der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden Gert-Uwe Mende (SPD) sowie die Dezernentin für Umwelt, Wirtschaft, Gleichstellung und Organisation Christiane Hinninger (Grüne).

Das QZWI hat damit seine Übergangsimmobilie bezogen und seine Tätigkeit aufgenommen. Die Übergangsimmobilie liegt im Bereich der historischen Walkmühle in der Stadt Wiesbaden. In der Walkmühl-Anlage befinden sich auch die Räumlichkeiten, die das QZWI nach Abschluss der Sanierungsarbeiten (voraussichtlich 2025), beziehen wird. Aktuell stehen dem QZWI etwa 120 m² Nutzfläche zur Verfügung. Neben einem kleinen Büro kann der Verein damit Gruppen Veranstaltungsräume anbieten und eine Bibliothek mit queerer Literatur einrichten. Das QZWI soll als das „Wohnzimmer“ der queeren Vereine der Stadt Wiesbaden dienen.

Die Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden wird dieses Angebot nutzten und am Samstag, den 14. Januar 2023 erstmals ihr Strukturmeeting in den Räumen des QZWI durchführen. Die RG freut sich schon darauf, die Räume des QZWI zusammen mit weiteren queeren Vereinen aus Wiesbaden zu nutzen und gegebenenfalls gemeinsame Angebote für Beratung und Kultur zu organisieren und durchzuführen.

Das QZWI blickt auf eine gefühlt recht kurze Geschichte zurück. 2019 hatte sich auf Initiative des Runden Tisches zu LSBTIQ*–Lebensweisen in der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Arbeitsgruppe gebildet. Nach intensiven Vorbereitungen durch diese Arbeitsgruppe konnte am 21.11.2021 der gemeinnützigen Verein Queeres Zentrum Wiesbaden e.V. gegründet werden.

Zu den Zielen des Vereins gehören:

  • Die Einrichtung und der Betrieb eines Kommunikations- und Beratungszentrums für LSBTIQ* Menschen und Allys (Freunde/Alliierte)
  • Das Aktives Einstehen für geschlechtsbezogene Gleichberechtigung
  • Die Bereitstellung der Infrastruktur und Unterstützung für Projekte, Initiativen und Vereine

Gefördert werden Projekte in Wiesbaden, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander einsetzen. Wiesbaden ist eine vielfältige Stadt. Hier leben schätzungsweise 20.000 Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBT*IQ). Der Runde Tisch LSBT*IQ Lebensweisen in der Landeshauptstadt Wiesbaden begleitet die Einrichtung des Queeren Zentrums, um für die LSBT*IQ Community einen sicheren und sichtbaren Ort für Beratungs- und Gruppenangebote zu bieten. Der Runde Tisch wird von der städtischen LSBT*IQ-Koordinierungsstelle betreut. Der Betrieb des „Queeren Zentrum Wiesbaden“ wird über erhebliche finanzielle Mittel der Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt und sichergestellt.