Neue Future Leader braucht das Land (… und der Verband)

In diesem Jahr geht das Future Leaders Programm in seine sechste Auflage. Zwanzig junge Talente starteten im Januar im Rahmen einer digitalen Auftaktveranstaltung in die neue Session. Während der nächsten zwölf Monate lernen sie vielleicht sich selbst und den Völklinger Kreis von einer ganz neuen Seite kennen. Im Februar hielt Mitglied Gernot Sendowski einen Onlinevortrag zum Thema Diversity, dem Fokusthema unseres Verbands.

Anfang März kamen die Future Leader zum ersten persönlichen Kennenlernen für drei Tage im stylischen Hotel Friends in Düsseldorf zusammen. An diesem Wochenende standen die Persönlichkeitsentwicklung und das Stärkenmanagement im Vordergrund.
„Habt Ihr Euch schon einmal Eure eigenen Stärken bewusst gemacht“ – diese Frage stellten Stefan Brandt von der Regionalgruppe Hamburg und Future-Leader-Projektleiter Nicolai Tschirner den Teilnehmern und baten diese vor dem Treffen in Düsseldorf einen Stärkentest zu absolvieren, wodurch sich die Teilnehmer Ihrer eigenen Stärken bewusst werden und diese in den Kontext Ihrer beruflichen Tätigkeit setzen konnten.

Am Samstag hatten die Future Leader Gelegenheit, das Verbandsleben und die Vielfältigkeit des Völklinger Kreis kennenzulernen. Im Rahmen von Roundtables standen die Fachgruppenleiter der Young Professionals Benedikt Rothagen und Malte Siekaup, die zwei Regionalrat-Sprecher Dr. Thomas Dietrich und Markus Erlenbruch, Regionalkoordinator der RG Düsseldorf Moritz Leick, RG Düsseldorf und weitere Mitglieder wie z.B. Hugo Sanchez von der RG Dortmund Rede und Antwort.

Der Völklinger Kreis freut sich über die Future Leader, die den sprichwörtlichen „frischen Wind“ in den Verband hineintragen. Die Future Leader der vergangenen Jahre haben dies deutlich gemacht und bereits erste Verantwortung im Verband übernommen.

Den Samstagabend verbrachte die Gruppe im NOOIJ Dutch Deli, um abseits der Workshops in den gemeinsamen Austausch zu gehen und sich untereinander zu vernetzen. Bei Altbier mit Schuss und dem einen oder anderen Killepitsch (Düsseldorfer Kräuterlikör mit Tradition) klappte dies wunderbar. Im April startet für die Future Leader der nächste spannende Teil des Programms in Form des Mentorings durch Mitglieder des Völklinger Kreis. Jeder Future Leader erhält einen persönlichen Mentor, der ihn durch das Programm begleitet.

Wir wünschen allen Mentoren und Mentees gute Gespräche und einen offenen Austausch!

European Pride Business Network

Nahezu fast zwei Jahre sind seit der Gründung des EPBN, des European Pride Business Networks vergangen und wir möchten Euch heute hierzu ein kleines UpDate geben.

Das EPBN ist der europäische Dachverband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Führungskräfte und die Nachfolgeorganisation des bisherigen europäischen Dachverbandes EGMA (European Gay & Lesbian Members Association). In seiner Arbeit stützt es sich auf das Netzwerk seiner Mitglieder, unter anderen der Völklinger Kreis.

Seit seiner Gründung in 2020 bietet es seinen nationalen Mitgliedsverbänden eine Plattform auf europäischer Ebene und hat sich als verlässlicher Ansprechpartner für internationale Belange und europäische Institutionen etabliert.

Zum Präsidenten des Verbandes wurde Matthias Weber (Völklinger Kreis) gewählt, seine Stellvertretende sind Steffi Grimm (Wirtschaftsweiber), Feri Thierry (AGPRO) und Daniel Seiler (Network). Schatzmeister ist Christophe Margaine (l‘Autre Cercle). Jörg Höhn (Völklinger Kreis) unterstützt als Generalsekretär den Vorstand in seiner Arbeit.

„Unser Anliegen ist es, berufliche Belange von LGBTI+ auf europäischer Ebene zu bündeln und hier für Vertreter aus Politik und Wirtschaft ansprechbarer zu sein. Dabei agiert die EPBN vor allem als Plattform der jeweiligen nationalen Organisationen zum Kompetenzaustausch. Mit gemeinsamen Aktivitäten zeigen wir auch gegenüber den europäischen Institutionen Flagge zeigen stehen für ein weltoffenes und vielfältiges Europa.“ _Matthias Weber – Präsident EPBN

Zurzeit sind es bereits 10 europäische Organisationen, welche sich unter dem Dach der EPBN für eine gemeinsame Zukunft in Europa zusammengefunden haben. Auch weiterhin sind europaweit LGBTI+ Berufsverbände eingeladen, sich zu beteiligen, um zukünftig noch stärker als zuvor mit einer Stimme gemeinsam die Anliegen der LGBTI+ Berufsverbände in Europa zu vertreten.

Aktuell sind unter dem Dach der EPBN folgende nationalen Organisationen vertreten:

AGPRO (Österreich), L´Autre Cercle (Frankreich), Common Zone (Kroatien), EDGE (Italien), Network (Schweiz), Prague Pride (Tschechien), Queer Business Women (Österreich), Völklinger Kreis (Deutschland), Wirtschaftsweiber (Deutschland), Wybernet (Schweiz).

 

Für weitere Informationen: EPBN.EU

Vis-A-Vis Interview: Kurt Schultze und Dennis Terhoeven