Fachgruppe Young Professionals

Als junger schwuler Mann in einer beruflichen Führungsposition zu sein, bietet besondere Herausforderungen. Nicht selten bestehen neben Vorurteilen aufgrund der sexuellen Identität auch Vorurteile bezüglich des Alters.

Andere „Young Professionals“ haben wiederum schlicht den Wunsch nach Austausch mit Personen in ähnlichen Situationen.

Die Fachgruppe dient daher vor allem der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit im Dialog mit anderen. Zusätzlich wird sie für kollegiale Beratung, gegenseitiges Mentoring und als Netzwerkplattform genutzt.

Die Mitglieder legen dabei Wert auf authentisches Auftreten im Verband und gegenüber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie Partnerorganisationen.

Kontakt: youngprofessionals(at)vk-online.de

Gruppenbild Young Professionals August 2021

Die Fachgruppe Young Professionals geht gestärkt aus der Pandemie

Vom 13. bis zum 15. August 2021 traf sich die Fachgruppe Young Professionals in München. Es war das erste Mal nach einer langen Zeit reiner Online-Treffen. Rund 15 Mitglieder der Fachgruppe, sowie einige Future Leaders, folgten der Einladung in die bayerische Landeshauptstadt.

Gemeinsam arbeiteten sie an einem sommerlichen Wochenende an den Themen, die ihre persönliche Arbeits- und Lebenswelt besonders betreffen:

  • Wie kann im eigenen Unternehmen ein LGBTI* – Firmennetzwerk gegründet werden?
  • Wie steht es um die queere Community in Zeiten der Pandemie?
  • Welche Themen und Akzente möchten die Young Professionals in 2022 setzen?

Es begann mit einem Austausch zu den Erfahrungen mit LGBTI*- Firmennetzwerken. Diese existieren bereits in einigen Unternehmen, in denen Young Professionals arbeiten, in anderen Unternehmen hingegen (noch) nicht.

In Diskussionen und Kleingruppenarbeit wurden Fragen gesammelt, Gründungsgeschichten geteilt und offene Fragen gefunden. Um diese weiter zu bearbeiten, wurde beschlossen eine fachgruppeninterne Arbeitsgruppe zu bilden, die einen Guide zur Gründung eines LGBTI*- Firmennetzwerks erarbeiten wird.

Der Samstagnachmittag war geprägt von der Frage, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die regionalen queeren Communities hatte. Die Mitglieder tauschten ihre Erfahrungen aus Städten im gesamten Bundesgebiet aus und kamen zum Schluss überein, dass queere Einrichtungen momentan mehr denn je unterstützt werden müssen.

Es wurden weiter zusätzliche Schwerpunkte für das kommende Jahr festgelegt. Im Fokus stehen dabei vor allem Kooperationen mit anderen Fachgruppen. So möchte man z. B. in gemeinsamen Diskussionen unterschiedlichste Perspektiven auf Arbeits- und LGBTI* – Themen kennenlernen.

Die aufgrund der Pandemie eingeführten monatlichen Online-Veranstaltungen bleiben bestehen, um die Vernetzung der Fachgruppe untereinander zu stärken.