FG Human Resources/FG Forschung und Technik: Tagung in Amberg

FG Human Ressources und Forschung und Technik tagen in Amberg: Gemeinsam Zukunft gestalten

Begegnungen, neue Impulse und gelebte Vielfalt: Vom 25. bis 28. Juni 2026 trafen sich Mitglieder der VK-Fachgruppen Human Resources sowie Forschung und Technik zur Tagung in Amberg. Teilnehmende nicht nur aus diesen beiden, sondern vieler Fach-, Regional- und Themengruppen nutzten die vier Tage, um sich fachlich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam über die Zukunft von Arbeitswelt, Technologie und Diversity Management zu diskutieren.

Zukunft erleben – von der Smart City bis zur Industrie 4.0

Amberg präsentierte sich als innovativer Wirtschafts- und Hochschulstandort. Den Auftakt bildete der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Amberg sowie der Stadtwerke zum Smart-City-Projekt. Im Mittelpunkt standen die Chancen der Digitalisierung für Kommunen und die Frage, wie technologische Entwicklungen den Alltag der Menschen nachhaltig verbessern können.

Im Stadtlabor+ kamen die Teilnehmenden anschließend mit Gründerinnen und Gründern der Region ins Gespräch. Die Veranstaltung „Connect+ – Ideen. Menschen. Möglichkeiten.“ zeigte eindrucksvoll, wie Innovation dort entsteht, wo Menschen ihre Ideen miteinander teilen.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der Siemens AG in Amberg. Die Führung durch das hochmoderne Elektronikwerk und das Besucherzentrum „The Impulse“ vermittelte faszinierende Einblicke in die Produktion der Zukunft. Besonders spannend war der Austausch über Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz sowie die Bedeutung von Unternehmenskultur, Vielfalt und moderner Personalentwicklung.

Wissenschaft, Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung

Auch die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden öffnete ihre Türen für die VK-Delegation. Das neu gegründete „Regional Institute for Startup and Entrepreneurship“ zeigte, wie Hochschulen junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und Innovationen fördern können. Die anschließende Diskussion machte deutlich, wie eng Fachkräfteentwicklung, Unternehmertum und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind.

Ein weiterer bewegender Programmpunkt war der Besuch bei Kunterbunt Amberg e. V.. Der Verein engagiert sich für queeres Leben in der Region und organisiert unter anderem den Christopher Street Day. Im offenen Austausch wurde deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung für eine vielfältige Gesellschaft sind – Werte, die auch den VK seit vielen Jahren prägen.

Netzwerken heißt auch, eine Region kennenzulernen

Neben den fachlichen Inhalten blieb ausreichend Zeit, Amberg mit seiner historischen Altstadt und seinem besonderen Charme zu entdecken. Stadtführungen, eine Fahrt mit der traditionellen Plätte auf der Vils sowie der Besuch der beeindruckenden Glaskathedrale sorgten für unvergessliche Eindrücke. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Besuch des traditionsreichen Bergfests auf dem Mariahilfberg.

Selbst Temperaturen von teilweise fast 40 Grad konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Im Gegenteil: Die sommerliche Atmosphäre, viele Gespräche im Freien und die herzliche Gastfreundschaft der Oberpfalz machten die Tagung zu einem besonderen Erlebnis.

Der VK lebt vom persönlichen Austausch

Was bleibt, sind nicht nur viele neue fachliche Impulse, sondern vor allem zahlreiche persönliche Begegnungen. Die Tagung hat einmal mehr gezeigt, dass der VK weit mehr ist als ein Berufsverband. Die Gespräche in Amberg haben neue Perspektiven eröffnet, bestehende Kontakte vertieft und viele Ideen für die zukünftige Arbeit im Verband entstehen lassen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Gastgeberinnen und Gastgebern, Referentinnen und Referenten sowie den beteiligten Institutionen und Unternehmen für ihre Offenheit, ihre Zeit und die spannenden Einblicke. Ein besonderer Dank geht auch an das Organisationsteam, das diese gelungene Tagung möglich gemacht hat.

Wir freuen uns schon heute auf die nächste Tagung – und auf viele weitere Begegnungen in unserem Netzwerk für Vielfalt und Karriere.

 

Fünf politische Forderungen des Berufsverbands VK e. V.

1. Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz
Wir setzen uns ausdrücklich für die Aufnahme der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes ein.
Ziel ist die klare verfassungsrechtliche Verankerung des bestehenden Schutzanspruchs und die sichtbare Stärkung des Diskriminierungsschutzes. Eine solche Ergänzung schafft Rechtssicherheit, stärkt die Bindungswirkung für staatliches Handeln und setzt ein eindeutiges Signal für Gleichbehandlung in allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich der Arbeitswelt.

2. Sicherung der Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten
Die Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten müssen verlässlich geschützt werden. Das Selbstbestimmungsgesetz ist in seiner Zielsetzung zu sichern und rechtsstaatlich umzusetzen.
Maßnahmen, die auf eine gesonderte Erfassung oder Registrierung von trans- oder nicht-binären Personen hinauslaufen, lehnen wir ab. Schutz und Teilhabe dürfen nicht durch zusätzliche Offenlegungspflichten oder strukturelle Sonderbehandlungen gefährdet werden.
Rechtssichere und stabile Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für Planungssicherheit in Unternehmen und für den Schutz der betroffenen Beschäftigten.

3. Diskriminierungsfreiheit beim Einsatz algorithmischer Systeme
Beim Einsatz algorithmischer Systeme, insbesondere in Bewerbungs- und Auswahlverfahren, muss gewährleistet sein, dass keine unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung aufgrund sexueller Identität oder geschlechtlicher Identität erfolgt.
Unternehmen benötigen klare Prüf- und Transparenzstandards, um Diskriminierungsrisiken zu erkennen und auszuschließen. Der Schutz vor Diskriminierung ist auch in digitalisierten Entscheidungsprozessen uneingeschränkt sicherzustellen.

4. Diskriminierungsfreie und inklusive Kommunikation
Unternehmen und Behörden sollen eine diskriminierungsfreie und respektvolle Kommunikation gewährleisten. Dazu gehört die Möglichkeit einer geschlechtsneutralen und inklusiven Ansprache.
Sprachliche Praxis ist Teil professioneller Organisationskultur. Sie trägt zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Beschäftigten bei und fördert ein Arbeitsumfeld, das von Respekt und Gleichbehandlung geprägt ist.

5. EU-weite Harmonisierung des Antidiskriminierungsschutzes
Die vollständige und einheitliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2000/78/EG in allen Mitgliedstaaten ist sicherzustellen.
Antidiskriminierungsschutz darf nicht vom Wohn- oder Arbeitsort innerhalb der Europäischen Union abhängen. Ein harmonisierter Rechtsrahmen stärkt die Mobilität von Fachkräften, schafft Planungssicherheit für international tätige Unternehmen und fördert einen integrierten europäischen Arbeitsmarkt.

FG Kleine Unternehmen: Team- und Moderationstechniken

Vom 3. bis 5. Oktober 2025 traf sich die Fachgruppe Kleine Unternehmen in Augsburg zur Fachgruppentagung. Die Veranstaltung war ebenfalls für  Vereinsmitglieder anderer Fachgruppen geöffnet – eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und den Austausch im Verein zu vertiefen.

Ein gelungener Auftakt

Am Feiertag startete das Wochenende mit einem kulturellen Programm und gemeinsamen Aktivitäten. Schon am ersten Tag herrschte eine lebendige, offene Stimmung – und beim Abendessen wurde nicht nur gelacht, sondern auch gefeiert, denn ein Mitglied hatte Geburtstag.

Praxisnah lernen und erleben

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Team- und Moderationstechniken. Am Vormittag: „Lieblingstools aus der Toolbox“ mit Guido Zebisch und Übungen, die zeigten, wie schnell aus einer Gruppe ein echtes Team entstehen kann. Am Nachmittag: „Führung von Teams“ mit Nils Kasties, der praxisnah und mit Humor vermittelte, wie gute Besprechungen gelingen und wie man konstruktiv mit Störungen umgeht. Ein herzliches Dankeschön an beide Referenten für die engagierte, inspirierende und kurzweilige Durchführung!

Fachgruppenarbeit & Ausblick

Der Sonntag war der Fachgruppenarbeit gewidmet: Die Regularien wurden überarbeitet, die Planung für 2026 verfeinert und erste Ideen für die kommenden Jahre gesammelt.

Fazit: Drei Tage voller Austausch, Lernen und Gemeinschaft – ein Wochenende, das zeigt, wie lebendig und engagiert die Fachgruppe Kleine Unternehmen arbeitet.

 

 

Gemeinsames Präsenztreffen der Fachgruppen Kommunikation, Diversity und Kunst- und Kreativwirtschaft in Leipzig

Die Fachgruppen Kommunikation, Kultur- und Kreativwirtschaft und Diversity haben sich Ende September zu einem gemeinsamen Präsenztreffen in Leipzig getroffen.

Das Get-Together am Freitagabend zeigte wieder einmal, wie wunderbar es ist, sich endlich wieder physisch zu begegnen, teilweise zum ersten Mal überhaupt. Genau das ist es ja schließlich, was einen Verband ausmacht, das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch. Der Samstagvormittag führte uns in die Oper Leipzig, wo Marketingdirektor Uwe Möller eine eindrucksvolle Führung durch das Haus gab und uns die architektonische wie atmosphärische Besonderheit der Oper nahebrachte. Anschließend stellte er das Corporate-Newsroom-Prinzip vor, das die Oper Leipzig seit Kurzem verfolgt. Darauf folgte ein spannender Einblick von Michael Rohde in die spezifische Kommunikationsarbeit bei der Stage Holding. Den Abschluss bildete Martin Dürrschmidt, der die Marketingaktivitäten der Stadt Leipzig vorstellte mit einem besonderen Fokus auf ein geplantes Angebot im Bereich Queer-Tourismus.

Sehr beeindruckend war die Führung „blind sehen“ durch das Museum der Bildenden Künste Leipzig. Ein blinder Kunsthistoriker und seine sehende Kollegin erklärten uns Bilder. Die Hälfte von uns hatte Schlafmasken auf. Die Bilder entstanden im Kopf aufgrund der Erklärungen der Guides. Jeder von uns hat sofort bemerkt, wie schwer es ist, konkret, genau und eindeutig zu erklären. Die Grenzen zwischen nüchterner Beschreibung und Interpretation verschwimmen. Wer die Möglichkeit hat, an solch einer Führung teilzunehmen, dem sei das wärmstens empfohlen.

Nach einem langen Samstagabend hat ein Teil der Gruppe am Sonntag noch gemeinsam gefrühstückt und an einer Führung durch das Zeitgeschichtliche Forum teilgenommen. Danach sind wir dann mit vielen neuen Kontakten, Eindrücken und Perspektiven glücklich und müde auseinander gegangen.

FG Forschung und Technik: Quantentechnologie & Künstliche Intelligenz

Am vergangenen Wochenende traf sich unsere Fachgruppe Forschung und Technik zu einer spannenden Tagung, die sich den Zukunftsthemen Quantentechnologie und Künstliche Intelligenz widmete.

Der Auftakt fand am Freitagabend bei einem gemütlichen Get-together statt, das Gelegenheit zum Kennenlernen und ersten fachlichen Austausch bot. Am Samstag ging es im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNMF) in Paderborn weiter.

Den wissenschaftlichen Einstieg gestaltete Dr. Johannes Knörzer von der ETH Zürich mit einem beeindruckend klaren Vortrag zu den Grundlagen der Quantentechnologie. Er erläuterte, wie dieses interdisziplinäre Forschungsfeld die technischen Möglichkeiten der Quantenmechanik nutzt – etwa in den Bereichen Quantencomputing, Quantensimulation, Quantenkommunikation, Quantenmetrologie und den zugrunde liegenden Basistechnologien. Dabei werden quantenmechanische Phänomene wie Superposition und Verschränkung eingesetzt, um Anwendungen zu entwickeln, die weit über die Möglichkeiten klassischer Technologien hinausgehen.

Anschließend vertieften wir das zweite Schwerpunktthema Künstliche Intelligenz anhand von Videobeiträgen von Prof. Alke Martens (Institut für Informatik, Universität Rostock). Die Reels boten Diskussionsstoff zu vielfältigen Aspekten: Einfluss von Einzelpersonen auf KI-Antworten (GROK), Kunst durch KI?, KI in der Schule, Automatisierbare Ethik?, KI und Klimawandel und weitere spannende Fragen.

Nach dem fachlichen Vortragsprogramm wurden wir durch das Nixdorf-Museum mit seiner beeindruckenden Ausstellung zu Computern und Datenverarbeitung in all ihren Formen und in ihrer interessanten Geschichte geführt. Besonders faszinierend waren die KI-gesteuerten Roboter, die eindrucksvoll zeigten, wie weit die Technik bereits ist. Danach blieb Zeit, selbst an zahlreichen interaktiven Stationen zu experimentieren – ein Vergnügen für Kopf und Hände gleichermaßen.

 Fazit: Eine rundum gelungene, erkenntnisreiche Tagung mit lebhaften Diskussionen, inspirierenden Vorträgen und vielen neuen Impulsen – sowohl für den Berufsalltag als auch für die persönliche Perspektive auf Zukunftstechnologien.

 

FG Young Professionals: Agil, interaktiv und inspirierend – Unser SCRUM-Workshop

Am 9. November 2024 wurde „The Squaire“ in Frankfurt zum Hotspot für agiles Arbeiten. Die Fachgruppe Young Professionals tauchten in die Welt von SCRUM ein – und das mit einer ganz besonderen Methode: LEGO.

Der von Blue Tomato Technologies GmbH geleitete Workshop bot eine perfekte Mischung aus Theorie und Praxis. Die Teilnehmer lernten die zentralen Elemente von SCRUM kennen und setzten diese spielerisch mit LEGO um. Von der Sprintplanung bis zur Retrospektive wurde sichtbar, wie gut gemeinsame Ansätze Teams voranbringen können. Der Workshop lebte von Interaktion, Kreativität und vielen Aha-Momenten, die garantiert auch den Arbeitsalltag bereichern.

Neben dem Workshop-Programm bekamen die Teilnehmer einen exklusiven Einblick in die Arbeit der FraAlliance GmbH – direkt vor Ort am Frankfurter Flughafen.

Der Startschuss für das ereignisreiche Veranstaltungswochenende fiel bereits am Vorabend: Beim lockeren Get-together im „Restaurant Seefeld“ trafen sich die Teilnehmer und Mitglieder der Regionalgruppe Frankfurt, um erste Kontakte zu knüpfen und sich auf die Veranstaltung einzustimmen. Der entspannte Rahmen bot die perfekte Gelegenheit für Networking und anregende Gespräche.

Das Feedback war durchweg positiv – die Mischung aus innovativen Inhalten und kollegialem Austausch kam bei allen sehr gut an.

Vielen Dank an die Teilnehmer, Blue Tomato Technologies GmbH und der FraAlliance GmbH! Wir freuen uns auf weitere spannende Themen und Formate bei zukünftigen Veranstaltungen.

Treffen des Regionalrats des Völklinger Kreises (VK)

Am 14. September 2024 fand das halbjährliche Treffen des Regionalrats des Völklinger Kreises (VK) im Hotel Drees statt. Das Rahmenprogramm wurde von Markus Erlenbruch organisiert und bot den Teilnehmern neben dem fachlichen Austausch auch kulturelle Erlebnisse.

 

Wahl der neuen Regionalratssprecher

Ein zentraler Punkt der Tagung war die Wahl der neuen Regionalratssprecher. Christoph Podszun, der für eine weitere Amtsperiode nicht kandidierte, wurde (in Abwesenheit) für sein langjähriges Engagement gewürdigt. Die bisherigen Sprecher Thomas Dietrich, Jörg Augustin und Dirk Schusdziara stellten sich erneut zur Wahl. Zusätzlich trat Benedikt Rothhagen von den Young Professionals als neuer Kandidat an. Alle vier wurden einstimmig gewählt.

 

Berichte aus den Gruppen

Im Anschluss berichteten die Vertreter der verschiedenen Gruppen über aktuelle Projekte und Initiativen:

  • Future Leaders Programm: Stefan Katt informierte über den erfolgreichen Verlauf des Programms, bei dem die Mentee-Mentor-Paare sich bereits regelmäßig treffen. Für das nächste Jahr ist eine frühzeitige Programmplanung vorgesehen, um eine breite Teilnahme an den gemeinsamen Veranstaltungen zu ermöglichen.
  • Marktplatz der Fachgruppen: Benedikt Rothhagen berichtete über die Planungen für den „Marktplatz der Fachgruppen“ auf der bevorstehenden Mitgliederversammlung. Dort sollen die verschiedenen Fachgruppen des VK ihre Arbeit präsentieren.
  • Queeres Business Netzwerk Rhein-Neckar: Robert Nessing stellte die Kooperation zwischen verschiedenen queeren Gruppen der Region vor, die erfolgreich zusammenarbeiten. Diese Struktur könnte als Vorbild für andere Regionalgruppen dienen.
  • Projekt der Young Professionals: Sascha Blank präsentierte die geplante Reise der Young Professionals nach Brüssel, bei der politische Vertreter der EU getroffen werden sollen. Frank Sarfeld bot seine Unterstützung an und betonte die Notwendigkeit, alle Aktivitäten eng mit dem Vorstand abzustimmen.

 

Vorstandsthemen und Satzungsänderungen
Der im Vorfeld zur Verfügung gestellte Vorstandsbericht wurde in einzelnen Punkten (insbesondere Finanzen, Kommunikation, Vereinsbenefits) durch Vorstandsmitglieder vorgestellt und in der Gruppe diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens waren die vorgeschlagenen Änderungen der Verbandssatzung, die im Rahmen von Projekt X erarbeitet wurden. Der Vorstand stellte den Vorschlag vor, der in 1,5 Jahren aus vielen Diskussionen mit den VK-Gruppen und einzelnen Mitgliedern erstellt wurde. Dieser Vorschlag wird der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Distanzierung des VK von extremistischen Parteien und Gruppierungen. Aus der Mitgliedschaft kam der Vorschlag, eine klare Haltung in der Satzung zu verankern. Der Vorstand brachte daraufhin einen Entwurf ein, der in der Präambel der Satzung die Werte des VK hervorhebt und klarstellt, dass die Mitgliedschaft in extremistischen Vereinigungen unvereinbar mit der Mitgliedschaft im VK ist. Dabei wird bewusst vermieden, konkrete Parteibezeichnungen zu nennen, um flexibel auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können.

 

Rahmenprogramm
Am Vortag, dem 13. September 2024, fand ein gelungenes Get-Together im Hotel Drees statt. Am Abend nach der Tagung versammelten sich die Mitglieder des Regionalrats für eine Führung durch die stillgelegte Zeche Zollern, eine der Vorzeigezechen des Ruhrgebiets. Die Teilnehmer besichtigten die Förderanlagen, die Maschinenhalle und das Verwaltungsgebäude. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Essen im „Pferdestall“ der Zeche.

 

Abschluss und Ausblick
Das Treffen bot erneut einen spannenden Austausch und eine hervorragende Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung im Oktober in Nürnberg. Das nächste Regionalratstreffen ist für den 8.3.25 angesetzt. Die RR-Sprecher danken allen, die bei der Organisation und Durchführung der Tagung geholfen haben und bei allen, die mit ihren Beiträgen ein lebendiges interessantes Treffen ermöglicht haben!

Tagung der Young Professionals in Hannover

Am Wochenende des 29. Juni 2024 trafen wir uns in Hannover zu unserer Fachgruppentagung der Young Professionals und es war ein Tag voller Energie, neuer Ideen und inspirierender Gespräche.

Den Auftakt unserer Tagung bildete ein entspanntes Get-together am Freitagabend. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Regionalgruppe Hannover genossen wir ein leckeres Abendessen in einem spanischen Restaurant. Eine gute Gelegenheit, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

Der Samstag begann mit intensiven und produktiven Gesprächen über die Zukunft der Young Professionals im Völklinger Kreis. Auf der Agenda standen die Planung weiterer spannender Treffen im Jahr 2025 und mögliche Auslandsaufenthalte, die uns helfen sollen, internationale Erfahrungen zu sammeln und unser Netzwerk europaweit auszubauen. Außerdem diskutierten wir über die bevorstehende Mitgliederversammlung und deren Bedeutung für die strategische Ausrichtung unserer Gruppe. Ein besonderer Fokus lag auf Ideen, wie wir unsere zukünftigen Treffen noch attraktiver und nützlicher gestalten können. Wir brainstormten innovative Formate und Inhalte, die sicherstellen sollen, dass unsere Events weiterhin inspirierende Plattformen für Austausch und persönliche Weiterentwicklung bleiben. Es war deutlich zu spüren: Die Young Professionals haben große Pläne und sind motiviert, unsere Treffen noch spannender und bereichernder zu gestalten!

Nach einem produktiven Vormittag ging es in der stylischen Rocket Lounge weiter, die uns freundlicherweise von der TÜV NORD GROUP zur Verfügung gestellt wurde bzw. gesponsort wurde. Hier fand unser World Café zum Thema „Aufbau eines LGBT+ Netzwerks in Unternehmen“ statt. Stefan Katt eröffnete diesen Nachmittag mit einer inspirierenden Vorstellung des VK.  Er betonte die Wichtigkeit von Netzwerken und die Unterstützung der LGBTQI+ Community in der Arbeitswelt. Frau Triin Tint, Managerin Diversity and Inclusion der TÜV NORD GROUP, stellte das Netzwerk innerhalb des TÜV NORD vor und betreute einen Stand im World Café. Ihr Input
war sehr wertvoll und gab uns einen tieferen Einblick in die Praxis von Diversity and Inclusion in einem großen Unternehmen. Unser VK-Mitglied Robert Nessing von BASF teilte mit uns spannende Einblicke und Erfahrungen aus dem queeren Netzwerk bei BASF. Seine Geschichten und Tipps haben uns gezeigt, wie wichtig und kraftvoll solche Netzwerke sein können. Zuletzt brachte uns Evelyn Heß-Niclausen die Arbeit und Ziele der Wirtschaftsweiber näher. Sie führte uns durch eine spannende Fragestellung im World Café, die zu vielen interessanten Diskussionen führte. Die Diskussionen im World Café waren lebhaft und voller innovativer Ideen. Viele von uns nahmen wertvolle Anregungen mit, wie wir selbst ein starkes LGBTQI+ Netzwerk in unseren eigenen Unternehmen aufbauen können.

Am Abend ließen wir den Tag gemeinsam auf dem Schützenfest in Hannover, dem größten Schützenfest der Welt, ausklingen. Im Gay People Zelt feierten wir zusammen und genossen die einzigartige Atmosphäre.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben!

Ein besonderer Dank gilt der TÜV NORD GROUP für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und das großzügige Sponsoring des Samstags sowie für die zahlreiche Teilnahme. Ein großes Dankeschön geht auch an alle anderen Teilnehmer der Young Professionals für ihre engagierte und inspirierende Teilnahme. Eure Teilnahme und euer Engagement sind der Schlüssel zu unserem Erfolg. Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen und darauf, gemeinsam noch mehr Young Professionals zu vernetzen und zu unterstützen. Bleibt gespannt – es warten noch viele spannende Projekte auf uns!

 

 

 

Wir danken Engin Yaldar für den Beitrag

FG Kommunikation und Politik „Gesellschaftliche Krisenkommunikation – Umgang mit Radikalisierung, Fake News und KI“

Am 7.-8. Juni kam es zu einer großen Fachtagung der Fachgruppe Kommunikation und der Fachgruppe Politik, in Düsseldorf. Oberthema der Fachtagung lautet: „Gesellschaftliche Krisenkommunikation – Umgang mit Radikalisierung, Fake News und KI“

Pascal Hesses Vortrag zu Fake News und KI:

In einer gemeinschaftlichen Tagung der Fachgruppe Kommunikation und der Fachgruppe Politik am Sa. 08.06., hielt Investigativjournalist und VK-Mitglied Pascal Hesse einen ausgiebigen Vortrag über die historische Entwicklung von Fake News und über den aktuellen Entwicklungsstand von KI In der Kommunikationsbranche.

Zum Rahmenprogramm gab es noch zusätzliche Führungen im Landtag, der Staatskanzlerei und dem Düsseldorfer Theatermuseums.

 

Erster Rahmenprogrammpunkt:

Am Freitag, dem 7. Juni empfing Landtagspräsident NRW André Kuper eine über 40-köpfige Gruppe des Völklinger Kreises (bestehend aus Mitglieder der FG Kommunikation, FG Politik, RG Düsseldorf, RG Dortmund, sowie des Vorstandes und einiger Interessenten), in den Räumen des Landtages. Neben einer Führung durch den Parlamentssaal, kam es zu einem Empfang, bei dem die Delegation mit Herrn Kuper ins Gespräch kommen konnte. Die Themen waren hierbei die anstehende Europawahl und der Umgang mit Radikalisierung in der Gesellschaft.

Zweiter Rahmenprogrammpunkt:

Am Samstag, dem 8. Juni empfing stellvertretender Regierungschefsprecher, Jan Miebach wieder eine Delegation aus Fachgruppe Kommunikation, Fachgruppe Politik, Regionalgruppe Düsseldorf, Regionalgruppe Dortmund und Vorstandsvorsitzenden Kurt Siering in den Räumen der Düsseldorfer Staatskanzlei, um über seine Arbeit als  Kommunikator der Landesregierung NRW zu referieren.

 

 

Als Ausklang der Fachgruppentagung empfing Dr. Sascha Förster Mitglieder der Fachgruppe Kommunikation im Düsseldorfer Theater-Museum, um durch die Ausstellung zu führen. Zudem referierte er über die LSBTI-Projekte und -veranstaltungen, die er als Museumsleiter in seinem Haus etabliert hat (zum Beispiel den „Pink Palace“).

 

Wir danken Fachgruppenleiter und Regionakoordinator Moritz Leick für den Beitrag

 

FG Forschung und Technik: „Smart Home: Leben mit der Digitalisierung“

Die Veranstaltung „Smart Home: Leben mit der Digitalisierung“ fand vom 19. bis 21. April 2024 im iHomeLab der Hochschule Luzern statt. Das iHomeLab, ein Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz, bot den idealen Rahmen für die Diskussion über die Zukunft des Wohnens in einer zunehmend digitalisierten Welt.

Diesmal wurde das Treffen von der Fachgruppe Forschung und Technik zusammen mit der Fachgruppe Recht organisiert. Als weitere Partner konnten Mitglieder des schweizerischen Partnernetzwerks NETWORK gewonnen werden, die wertvolle Hinweise speziell für das Rahmenprogramm geben konnten.

Am Vortag konnten die Teilnehmer in Form einer Schnitzeljagd Luzern kennenlernen. Dass es dabei regnete, hatte keinen Einfluss auf die gute Stimmung unter den Teilnehmern. Insbesondere die geschichtsträchtige Altstadt war ein guter Kontrast zum modernen Technologiethema der Veranstaltung.

Nach einer gemeinsamen kurzen Fahrt mit der Bahn von der Luzerner Innenstadt zur Hochschule, wurden die Teilnehmer am Samstagmorgen herzlich begrüßt, gefolgt von einer einführenden Präsentation von Dieter von Arx, dem Chef des iHomeLab Visitor Centers. Von Arx erläuterte die Bedeutung von Smart Home-Technologien und deren Auswirkungen auf unseren Alltag. Das Thema beschäftigte offensichtlich bereits alle Teilnehmer, so dass sich interessante Diskussionen über den Einsatz, aber auch über Sinn und Notwendigkeit von KI im täglichen Leben entwickelten.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die zweistündige Führung durch das iHomeLab, geleitet von Dr. Daniel Bolliger, einem Senior Wissenschaftlichen Mitarbeiter des iHomeLab. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in die neuesten Entwicklungen und Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Gebäudeintelligenz. Es ist spannend, ein digitales Gebäude und die entsprechende KI im Einsatz zusehen. Es fing schon damit an, dass das Gebäude anfing mit uns zu sprechen, als wir uns ihm näherten. Im Inneren konnten wir uns dann an vielen Beispielen, insbesondere bei der medizinischen Unterstützung, die Funktionsweise des Hauses erläutern lassen.

Wieder zurück im Seminarraum, wurden von Sascha Kuhn, Partner bei Simmons & Simmons LLP, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Smart Home erläutert. Insbesondere ging Sascha dabei auf die Datenschutzregeln ein. Anschließend präsentierte Barbara Kaiser, Senior Marketing- & Communicationsmanager bei Miele, die Perspektive eines traditionsreichen Unternehmens auf die Digitalisierung. Barbara konnte uns viele Beispiele von intelligenten Hausgeräten aus ihrem Hause vorstellen.

Nach einer Kaffeepause stand das Thema „Diversity“ auf der Tagesordnung. Torsten Lange, Dozent für Kulturgeschichte der gebauten Umwelt und Diversity-Beauftragter der Hochschule Luzern, sprach über die Bedeutung von Vielfalt in der Hochschulbildung. Frank Preuss, Unternehmensinhaber von RIMTEC und Präsident von NETWORK, präsentierte die Aktivitäten des schweizerischen Partnerverbands des Völklinger Kreises. Hierbei wurden auch die im VK gerade diskutierte Modernisierung der Verbandsarbeit angesprochen. NETWORK hat diese Umstrukturierung bereits vor einigen Jahren erfolgreich abgeschlossen und konnte aus den Erfahrungen berichten.

Der sehr informationsreiche Tag endete mit dem internen Meeting zur Besprechung der nächsten Aktivitäten der Fachgruppe Forschung und Technik. Am Abend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Schiff in Luzern weiter auszutauschen. Insbesondere die Teilnahme von Vertretern von NETWORK war sehr spannend und unterhaltsam. Wir freuen uns alle neuen schweizerischen Freunde auf den nächsten Veranstaltungen des VK in Deutschland wieder zu sehen.

Insgesamt bot die Veranstaltung „Smart Home: Leben mit der Digitalisierung“ eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute aus verschiedenen Bereichen, sich über die Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung im Wohnbereich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

 

Wir danken Fachgruppenleiter Dr. Thomas Dietrich für den Beitrag.