Fünf politische Forderungen des Berufsverbands VK e. V.
1. Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz
Wir setzen uns ausdrücklich für die Aufnahme der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes ein.
Ziel ist die klare verfassungsrechtliche Verankerung des bestehenden Schutzanspruchs und die sichtbare Stärkung des Diskriminierungsschutzes. Eine solche Ergänzung schafft Rechtssicherheit, stärkt die Bindungswirkung für staatliches Handeln und setzt ein eindeutiges Signal für Gleichbehandlung in allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich der Arbeitswelt.
2. Sicherung der Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten
Die Rechte von trans- und nicht-binären Beschäftigten müssen verlässlich geschützt werden. Das Selbstbestimmungsgesetz ist in seiner Zielsetzung zu sichern und rechtsstaatlich umzusetzen.
Maßnahmen, die auf eine gesonderte Erfassung oder Registrierung von trans- oder nicht-binären Personen hinauslaufen, lehnen wir ab. Schutz und Teilhabe dürfen nicht durch zusätzliche Offenlegungspflichten oder strukturelle Sonderbehandlungen gefährdet werden.
Rechtssichere und stabile Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für Planungssicherheit in Unternehmen und für den Schutz der betroffenen Beschäftigten.
3. Diskriminierungsfreiheit beim Einsatz algorithmischer Systeme
Beim Einsatz algorithmischer Systeme, insbesondere in Bewerbungs- und Auswahlverfahren, muss gewährleistet sein, dass keine unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung aufgrund sexueller Identität oder geschlechtlicher Identität erfolgt.
Unternehmen benötigen klare Prüf- und Transparenzstandards, um Diskriminierungsrisiken zu erkennen und auszuschließen. Der Schutz vor Diskriminierung ist auch in digitalisierten Entscheidungsprozessen uneingeschränkt sicherzustellen.
4. Diskriminierungsfreie und inklusive Kommunikation
Unternehmen und Behörden sollen eine diskriminierungsfreie und respektvolle Kommunikation gewährleisten. Dazu gehört die Möglichkeit einer geschlechtsneutralen und inklusiven Ansprache.
Sprachliche Praxis ist Teil professioneller Organisationskultur. Sie trägt zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte von Beschäftigten bei und fördert ein Arbeitsumfeld, das von Respekt und Gleichbehandlung geprägt ist.
5. EU-weite Harmonisierung des Antidiskriminierungsschutzes
Die vollständige und einheitliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2000/78/EG in allen Mitgliedstaaten ist sicherzustellen.
Antidiskriminierungsschutz darf nicht vom Wohn- oder Arbeitsort innerhalb der Europäischen Union abhängen. Ein harmonisierter Rechtsrahmen stärkt die Mobilität von Fachkräften, schafft Planungssicherheit für international tätige Unternehmen und fördert einen integrierten europäischen Arbeitsmarkt.



Vom 3. bis 5. Oktober 2025 traf sich die Fachgruppe Kleine Unternehmen in Augsburg zur Fachgruppentagung. Die Veranstaltung war ebenfalls für Vereinsmitglieder anderer Fachgruppen geöffnet – eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und den Austausch im Verein zu vertiefen.
Fachgruppenarbeit & Ausblick
Das Get-Together am Freitagabend zeigte wieder einmal, wie wunderbar es ist, sich endlich wieder physisch zu begegnen, teilweise zum ersten Mal überhaupt. Genau das ist es ja schließlich, was einen Verband ausmacht, das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch. 

Den wissenschaftlichen Einstieg gestaltete Dr. Johannes Knörzer von der ETH Zürich mit einem beeindruckend klaren Vortrag zu den Grundlagen der Quantentechnologie. Er erläuterte, wie dieses interdisziplinäre Forschungsfeld die technischen Möglichkeiten der Quantenmechanik nutzt – etwa in den Bereichen Quantencomputing, Quantensimulation, Quantenkommunikation, Quantenmetrologie und den zugrunde liegenden Basistechnologien. Dabei werden quantenmechanische Phänomene wie Superposition und Verschränkung eingesetzt, um Anwendungen zu entwickeln, die weit über die Möglichkeiten klassischer Technologien hinausgehen.

Am 9. November 2024 wurde „The Squaire“ in Frankfurt zum Hotspot für agiles Arbeiten. Die Fachgruppe Young Professionals tauchten in die Welt von SCRUM ein – und das mit einer ganz besonderen Methode: LEGO.


Am Wochenende des 29. Juni 2024 trafen wir uns in Hannover zu unserer Fachgruppentagung der Young Professionals und es war ein Tag voller Energie, neuer Ideen und inspirierender Gespräche.
Ein großes Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben!




Die Veranstaltung „Smart Home: Leben mit der Digitalisierung“ fand vom 19. bis 21. April 2024 im iHomeLab der Hochschule Luzern statt. Das iHomeLab, ein Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz, bot den idealen Rahmen für die Diskussion über die Zukunft des Wohnens in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Der sehr informationsreiche Tag endete mit dem internen Meeting zur Besprechung der nächsten Aktivitäten der Fachgruppe Forschung und Technik. Am Abend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Schiff in Luzern weiter auszutauschen. Insbesondere die Teilnahme von Vertretern von NETWORK war sehr spannend und unterhaltsam. Wir freuen uns alle neuen schweizerischen Freunde auf den nächsten Veranstaltungen des VK in Deutschland wieder zu sehen.
Vom 24. – 26. November traf sich die Fachgruppe Forschung und Technik des Völklinger Kreises in Gemünden am Main. Unter dem Motto „Was macht eigentlich…? – Kompetenzen in der Fachgruppe Forschung und Technik“ versammelten sich Mitglieder und Fachexperten zu einem intensiven Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen in ihren jeweiligen Fachgebieten.


