Regionalratstreffen in Erfurt: Neue Regionalratssprecher gewählt

Zwei der bisherigen Regionalratssprecher traten nicht erneut zur Wahl an: Markus Erlenbruch (ganz links) und Adrian Jonas (ganz rechts). Dr. Thomas Dietrich und Jörg Augustin (mitte links und rechts) wurden als Regionalratssprecher bestätigt

Am Samstag, den 10. September 2022, trafen sich die Mitglieder des Regionalrats, der Vorstand des Völklinger Kreis und natürlich die Regionalratssprecher zur zweiten Sitzung in diesem Jahr in Erfurt.

Im Fokus stand die Organisation der diesjährigen Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main und die Neuwahl der Regionalratssprecher. Zur Wahl standen neben den beiden bereits tätigen Sprechern Jörg Augustin und Dr. Thomas Dietrich auch Christoph Podszun und Dirk Schusdziara.

Der Regionalrat im September 2022 in Erfurt.

Den Regionalrat bilden die Vertreter der einzelnen Regionalgruppen und Fachgruppen, also in der Regel die Regionalkoordinatoren und die Fachgruppenleiter. Bei den Sitzungen des Regionalrats werden anstehende Themen und Projekte, die sowohl bundesweit als auch für die einzelnen Regionalgruppen interessant sind, besprochen und auch verabschiedet.

Zudem berichten die Mitglieder des Vorstands über ihre Arbeit, die Regionalkoordinatoren tauschen sich zudem über ihre Erfahrungen in den Regionen aus und die Gruppen berichten aus ihren Fachkreisen. Die Abstimmung des Vereinslebens zwischen allen aktiven Gruppen wird so wesentlich durch den Regionalrat bestimmt.

Der Regionalrat trifft sich zweimal im Jahr zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands. Der Ehrenrat ist ebenfalls eingeladen. Die nächste Sitzung des Regionalrats findet im Frühjahr 2023 in Köln statt.

 

Wir danken allen teilnehmenden Vertretern der Gruppen und dem Vorstand für ihr kommen. Ebenfalls danken wir den bisherigen Regionalratssprechern Markus Erlenbruch und Adrian Jonas für ihr vorbildliches Engagement im Völklinger Kreis.

„Diversity Management im öffentlichen Dienst“ – eine große Fachgruppentagung im Juli 2022 in Darmstadt

Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung haben sich die beteiligten Parteien auf eine wichtige Position verständigt: Sie wollen Queerfeindlichkeit entgegenwirken und dazu in der Arbeitswelt, insbesondere auch im öffentlichen Dienst, das Diversity Management voranbringen. Diese politische Forderung war Anlass für die Fachgruppen Politik, Public Sector und Recht des VK, eine gemeinsame Tagung zu organisieren und diese Forderung aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung zu diskutieren.

Die Planungsgruppe um Rene Geist, Lars Molsen, Christoph Podszun und Wolfgang Rettich hatte für das Wochenende vom 08.07. bis 10.07.2022 nach Darmstadt eingeladen, um für den Völklinger Kreis Eckpunkte zu erarbeiten. Damit kann der VK als Berufsverband die Politik bei der Ausgestaltung des Diversity Managements abgestimmt begleiten. 25 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Berufen und mit sehr diverser Erfahrung fanden sich zusammen. Das Panel der Vortragenden, die den Aufschlag zu der Fachgruppentagung bildeten, war fachkundig besetzt.

Mit Sören Landmann führte der LSBTI-Beauftragte der Stadt Mannheim in das Thema ein; erst wenige Tage zuvor hatte Sören für sein ehrenamtliches Engagement für das Bündnis Queere Nothilfe Ukraine stellvertretend den Max-Spohr-Preis 2022 des VK entgegennehmen können. Er stellte Strategien für LGBTIQ*-Diversityarbeit vor und ordnete sie in den Kontext der weiteren Akteure von Diversity-Beauftragten ein.

In einem weiteren Teil übernahm es Holger Reuschling, Unternehmensberater aus Bad Nauheim und Vorstandsmitglied des VK, die verschiedenen Dimensionen von Diversity darzustellen. Er erläuterte den Vielfaltsbegriff und identifizierte „Diversity-Bremsen“, also Hindernisse auf dem Weg zur Lösung, die aus dem Weg geräumt werden müssen.

Mit diesem Input diskutierten die Fachgruppen umfassend das Thema und erarbeiteten zu acht Unterpunkten Standpunkte und Forderungen. Als Beispiele können gelten Implemetierungsrichtlinien, ferner die Anforderungen an die Ressourcen oder auch die Kommunikationsstrategien zur Umsetzung von Diversity Management, die jeweils in einem Rahmenpapier zusammengefasst wurden. Am frühen Abend endete nach intensivem Diskurs der fachliche Teil des Fachgruppentreffens; die Fachgruppen hatten auch am Sonntag noch Gelegenheit, interne Dinge wie die weiteren Jahresplanungen zu besprechen.

Begleitet wurde das gemeinsam Fachgruppentreffen von einem Rahmenprogramm, das weiterhin die Gemeinsamkeit betonte: Dem Grundgedanken des VK folgend war „Networking“ am Freitag- und am Samstagabend in ausgesuchten Restaurants zusammen mit den Regionalgruppen Rhein-Neckar, Frankfurt und Mainz-Wiesbaden ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

Fazit: Das gemeinsame Fachgruppentreffen in Darmstadt war aus Sicht der Teilnehmer ein so großer Erfolg, dass bereits weitere gemeinsame Tagungen angedacht wurden.

Treffen der Fachgruppen Kleine Unternehmen und International Business in Prag vom 24. – 27.06.2022

Ende Juni 2022 trafen sich Mitglieder der beiden Fachgruppen Kleine Unternehmen und International Business in der tschechischen Hauptstadt Prag zu einer Premiere: Einer ersten gemeinsamen Tagung!

In einem spannenden Workshop zum Thema „Neurolinguistisches Programmieren (NLP)“ führte uns VK-Mitglied Alexander Braun, pädagogischer Leiter der Lernform GmbH München, an zwei Tagen in die Thematik  mit praktischen Erkenntnissen, Tipps und Übungen beim Umgang im Geschäftsalltag ein.

Czeslaw Walek, neuer Generalsekretär des European Pride Business Networks (EPBN).

Die Gespräche am Rande in der Kaffeepause oder beim gemeinsamen Abendessen sowie das attraktive Rahmenprogramm boten vielfältige Gelegenheit für engere Verknüpfung der Fachgruppen untereinander vor der traumhaften Kulisse der Goldenen Stadt. Dabei entstanden bereits erste Ideen für eine Wiederholung des gemeinsamen Formats im kommenden Jahr an einem anderen europäischen Standort.

Den krönenden Abschluss bildete am Montagvormittag ein gemeinsames Frühstück mit Czeslaw Walek von unserem tschechischen Partner-Verein Prague Pride, unter anderem Organisator des jährlichen Prague Business Forum, einer Plattform für den Austausch unter Unternehmen über Gleichheit am Arbeitsplatz. Czeslaw wird zudem ab dem 1. August 2022 neuer Generalsekretär im europäischen Dachverband European Pride Business Network (EPBN).

FG Recht: Aktion #GesichtZeigen, initiiert von ALICE

VK-Mitglieder der Fachgruppe Recht beteiligen sich an der Förderung der Sichtbarkeit der Community in der Juristerei.

Zum dritten Mal in Folge ist auch dieses Jahr wieder die ALICE #GesichtZeigen-Liste veröffentlicht worden. Erstmal veröffentlicht vor zwei Jahren haben damals 40 Juristen aus der LGBTIQ* Community bundesweit für Sichtbarkeit gesorgt – mit Presseecho in den großen Medien, wie z. B. Der Spiegel. Auch in der Neuen Juristischen Wochenschrift, der auflagenstärksten juristischen Zeitschrift wurde berichtet.

Für damals bereits teilnehmende Mitglieder der Fachgruppe Recht des Völklinger Kreis war diese Sichtbarkeit aufgrund dieser öffentlichen Liste auch persönlich ein wichtiger Meilenstein. Sie löste in ihrem beruflichen Umfeld einige Resonanz aus und erfüllte somit auch den Zweck der Teilnahme an dieser Aktion. Das trotz intensiver Bemühungen 2020 zuerst nur 40 Personen an die Öffentlichkeit gingen und damit Sichtbarkeit erzeugten, zeigt aber wie schwierig das Thema LGBTIQ* in der Juristerei weiterhin ist und wieviel hier noch zu tun ist.

Letztes Jahr kam dann die zweite Auflage der ALICE-Liste, nun bereits mit 70 Personen. Auch aus der Fachgruppe Recht des Völklinger Kreis waren nun mehr und mehr mit dabei.

Dieses Jahr kam nun die dritte Auflage der Liste, aktuell mit 77 Personen. Auch wenn es weiterhin noch keine typische „100 Liste“ ist, freut es doch zu sehen, dass es mit jedem Jahr mehr Menschen werden, welche durch ihre Sichtbarkeit mehr Aufmerksamkeit für LGBTIQ* in der Juristerei schaffen. Die Sichtbarkeit der Community in der Juristerei ist nach wie vor nicht selbstverständlich und Aktionen wie die ALICE-Liste für mehr Sichtbarkeit werden auch in Zukunft notwendig sein.

Der Völklinger Kreis freut sich daher, dass aktuell bereits so viele Mitglieder der Fachgruppe Recht Teil dieser Liste sind.

#GesichtZeigen ist eine Aktion des ALICE LGBTIQ-Netzwerks der UHLALA.

Die Liste und weitere Informationen zur Aktion finden sich unter:

https://alice.lgbt/gesichtzeigen/

FG Forschung und Technik bei Merck in Darmstadt: Innovationen in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie

13. – 15. Mai 2022

Der chemischen Industrie sagen manche nach, sie sei schwerfällig und innovationsfeindlich. Dass das nicht so ist, konnten 26 Mitglieder, Partner und Freunde der Fachgruppe Forschung und Technik bei ihrem Treffen in Darmstadt erfahren. Ohne chemische und pharmazeutische Produkte ist unser Leben nicht mehr vorstellbar. Vieles beruht auf althergebrachter Technologie. Aber auch in dieser Industrie ist der Druck zu höherer Effizienz und Nachhaltigkeit längst spürbar.

Nach einem gemütlichen Get-Together am Vorabend bei hessischen Spezialitäten begann die Tagung am nächsten Morgen bei Merck. Dankenswerterweise konnten wir Konferenzräume bei Merck nutzen und wurden in die dortige Kantine zum Mittagessen eingeladen. Vielen Dank an Christian Weber für die gute Vorbereitung der Tagung!

Dr. Christian Weber, Head of Global Regulatory CMC & Devices, zeigte als Gastgeber, wie ein noch immer familiengeführtes Großunternehmen die Herausforderungen der Zukunft meistert.

Merck ist ein führendes Unternehmen im Life Science Bereich. Es werden weltweit neue Medikamente entwickelt und produziert, zusammen mit Kunden neue Produktionslösungen umgesetzt und an der Sicherheit von Arzneimitteln und Lebensmitteln gearbeitet. Als Project Manager Group Engineering zeigte Roger Kaschek, wie neue Projekte im Konzern umgesetzt werden.

In den darauffolgenden Vorträgen wurden neue Technologien von Dr. Thomas R. Dietrich (IVAM) und Dr. Tuan Anh Tran-Wigger (bp Europe SE) vorgestellt. In Thomas‘ Vortrag ging es dabei um die nachhaltige, sichere und effizientere Produktion in Mikroreaktoren. Intensive Diskussionen entstanden nach dem Vortrag von Anh zum Thema „Power to Liquid – Fluch oder Segen in der Krisenzeit“.

Die Tagung endete mit persischen Köstlichkeiten am Samstagabend. Eine hervorragende Führung über das „UNESCO Welterbe Mathildenhöhe“ rundete am Folgetag das wissenschaftlich-technisch spannende und kulturell interessante Wochenende ab.

 

 

 

Beitrag und Bilder: Thomas Dietrich

Fachgruppe „Kunst und Kultur“ gegründet!

Am Samstag, dem 2. April, gründete sich die Fachgruppe „Kunst und Kultur“. VK-Mitglied Steffen Meder hatte hierzu die Idee. Mit Unterstützung durch den Vorstand Holger Reuschling rief er alle interessierten Mitglieder in der letzten UpDate dazu auf, sich zu melden. Innerhalb weniger Tage meldeten sich dann auch bereits zahlreiche Mitglieder.

In dieser ersten Sitzung am 2. April via Zoom-Konferenz wurde zuerst eine interimistische Fachgruppenleitung mit Steffen Meder, Moritz Leick, Marc Mougeotte und Goce Andonoski gegründet. Diese wird sich nun organisatorisch um das nächste Treffen Anfang Juni kümmern.
Auch wenn es erst die erste Zusammenkunft war, gab es doch bereits gute inhaltliche Diskussionen. Man darf gespannt sein, was wir von dieser neuen Fachgruppe im Völklinger Kreis noch erwarten dürfen.

In jedem Fall zeigt die Resonanz auf den Aufruf aber bereits, dass mit dieser Fachgruppe für Kunst- und Kulturschaffende im Völklinger Kreis eine auch für zukünftige Mitglieder interessante Erweiterung des Fachgruppen-Angebots geschaffen wurde.

Zurzeit werden alle Strukturen für die Gruppe eingerichtet. Es ist aktuell die 17. Fachgruppe des Verbands. Mitglieder, welche Interesse an der Gruppe haben, melden sich bitte unter: kunst-kultur (at) vk-online.de

Neuaufstellung der Fachgruppe Kommunikation

Die Fachgruppe Kommunikation hat die Zeit der viralen Krise genutzt und sich nach langer Zeit des „Tiefschlafs“ im Herbst 2021 neu strukturiert.

Durch die Initiative von VK-Vorstand Holger Reuschling kam es im Oktober 2021 zu einem digitalen Plenum. Schnell wurde deutlich, welche spannenden Talente in der Gruppe vertreten sind. Ob Marketingspezialisten, Kommunikationsstrategen, Medienschaffende, oder VK-Freunde aus anderen Branchen, die Kompetenzen der Mitglieder sind beachtlich. Neue FG-Leiter sind Malte Stegner (damaliger FL), Sven Tomschin (RG Stuttgart) und Moritz Leick (RK der RG Düsseldorf).

Seit Oktober haben zwei digitale Vorträge stattgefunden: Im Januar berichtete David Rollik über seine Arbeit als Leiter der Kommunikationsabteilung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und gab spannende Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens.

Dr. Jens Brandenburg (Fotografie: Tobias Koch)

Die zweite Veranstaltung widmete sich Mitte März den Themen „Political Correctness“ und „Kommunikation in Krisenzeiten“.
Dr. Jens Brandenburg (parl. Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung) und Alf Spröde (FG-Leiter Politik) sprachen und über die Bedeutung von Kommunikation in Bezug auf politische Korrektheit. Ein vielfach beachtetes Thema, das zu einer intensiven Diskussion führte.
Interessant waren hierbei, neben der Perspektive aus den politischen Gremien – durch Dr. Jens Brandenburg – die vielseitigen Erfahrungen von VK-Vorstand Alf Spröde.

Vorstand Völklinger Kreis Alf Spröde (Fotografie: Monika Nonnenmacher)

Er zeigte auf, wie die politische Entwicklung der queeren Gesellschaft unser heutiges Denken und Handeln nachhaltig veränderte.

Wenn es etwas gibt, was wir aus den bisherigen Veranstaltungen mitnehmen können, dann, dass Kommunikation nicht nur als Soft Skill zu betrachten ist. Kommunikation ist für Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur essentiell.

Für die kommenden Monate sind weitere Onlinediskussionen vorgesehen, bevor im September ein erstes Fachgruppentreffen in Köln geplant ist, das mit Vorträgen und Netzwerkveranstaltungen zur Teilnahme einlädt.

Seid dabei!

Der Regionalrat hat getagt – hybrid!

Mitte März kamen Regionalkoordinatoren, Fachgruppenleiter, Vorstand und Ehrenrat auf Einladung der Regionalgruppe München zur ersten Sitzung des Regionalrates 2022 für drei Tage an der Isar zusammen. Das Wochenende begann mit dem Get-Together im Restaurant Laurin am traditionsreichen Viktualienmarkt am Freitagabend, wo sich neue und alte Amtsträger bei einem oder auch mehreren gepflegten Weißbier trafen.

Für die am Samstag stattfindende Sitzung hatten sich die Regionalratssprecher gemeinsam mit dem Vorstand aufgrund der immer noch anhaltenden Auswirkungen der viralen Krise entschieden, neben der persönlichen Teilnahme vor Ort auch eine digitale Beteiligung zu ermöglichen.

Die Sitzung begann mit einem Spendenaufruf für die Opfer des Ukrainekrieges. Eingehende Spenden würden über den Förderverein Völklinger Kreis abgewickelt und queeren Organisationen vor Ort zur Verfügung gestellt. Anschließend widmete sich der Regionalrat der Vorstellung der von den Regionalratssprechern erarbeiteten umfangreichen Tagesordnung und beschäftigte sich mit verschiedenen Themenbereichen, so zum Beispiel der Zusammenarbeit von Future Leaders und der Fachgruppe der Young Professionals oder der wiederholten Intensivierung des Lotsenmodells im Rahmen des neuen Mitgliederaufnahmeprozesses.

Ein weiteres Thema war die Mitgliederversammlung 2022: Auf der Agenda der MV 2022, die im Oktober in Frankfurt am Main stattfindet, stehen die Neuwahlen des Verbandsvorstands. Ziel des amtierenden Vorstands ist es, der Mitgliederversammlung bis Oktober interessierte und geeignete Kandidaten für eine neue Vorstandsperiode zu präsentieren. Hierzu wurden erste Interessenten über die Vorstandsarbeit informiert und Bereitschaften für Kandidaturen erklärt. Vorsitzender des Vorstands Matthias Weber rief die Regionalrat-Mitglieder auf, ihre persönliche Bereitschaft zu einem möglichen Engagement im Vorstand zu prüfen und sich bei Interesse zu melden.

Am Nachmittag beschäftigte sich der Regionalrat im Rahmen verschiedener Fragestellungen mit der Identität unseres Berufsverbands. Ist der Völklinger Kreis in seiner Ausrichtung zukunftsfähig? Welche Sichtweise haben Externe, z.B. aus Medien, der Politik, der Wirtschaft, auf den Völklinger Kreis? Welche Ausrichtung wünschen sich unsere Mitglieder und welche Vorstellungen haben sie hinsichtlich interner Werte und Diversität? Dies alles waren Fragestellungen, die in zwei Präsenz- und einer virtuellen Gruppe diskutiert wurden.

Nach der Sitzung hatten die Mitglieder der Regionalgruppe München die Teilnehmer des Regionalrats zu einem geführten Rundgang durch das königliche München eingeladen, während dem sie mehr über die skurrile Freundschaft zwischen König Ludwig II und Richard Wagner erfahren haben. Natürlich durfte dabei auch der eine oder andere Seitenhieb auf das spezielle bayerische „Nationalgefühl“ nicht fehlen. Im Anschluss an den Rundgang wurde der Abend im Augustiner Stammhaus in der Neuhauser Straße fortgesetzt.

Der Regionalrat des Völklinger Kreis tagt zweimal jährlich. Die zweite Sitzung des Regionalrates findet im September in Erfurt statt, sofern die Gegebenheiten der viralen Krise ein Treffen zu dieser Jahreszeit zulassen. Die Einladung dazu erfolgt im Juli.

Wenn Ihr mit den RR-Sprechern Kontakt aufnehmen möchtet, und dies könnt Ihr gerne jederzeit tun, dann schreibt bitte an folgende Adresse: rr-sprecher (at) vk-online.de

Strukturmeeting der Fachgruppe Politik

Am 19. Februar 2022 hat die Fachgruppe Politik ein virtuelles Strukturmeeting abgehalten, in dem die zukünftige fachliche Ausrichtung besprochen und erörtert wurde.

Die Fachgruppenleiter Alexander Bernbach, Lars Molsen und Volker Borchers freuten sich über die rege personelle und fachliche Teilnahme.

Während des Meetings zeigte sich, dass es aktuell viele Themen gibt, in denen wir als Fachgruppe Politik unseres Berufsverbandes tätig werden können und sollten.

Besonders zur Sprache kamen die z. B. die Problematik um das kirchliche Arbeitsrecht hinsichtlich Arbeitnehmenden aus der LGBTI* Community. Ebenfalls Erwähnung fand das Gender-Pay-Gap, welches jährlich hauptsächlich zum Equal Pay Day (2022 am 7. März) in den öffentlichen Medien Aufmerksamkeit findet.

Im Weiteren die Notwendigkeit der Vermittlung von Diversity Maßnahmen in Unternehmen, gerade für die LGBTI* Community. Arbeitskollegen ist oftmals ihr verletzender, mitunter aggressiver Umgang mit Menschen aus der Community hier nicht bewusst. Letztlich waren auch die Möglichkeiten der Pflege politischer Kontakte durch die Fachgruppe, die Diskussion um Wahlprüfsteine hinsichtlich von LGBTI* Themen und die queeren Aspekte im Koalitionsvertrag der Bundesregierung Thema.

Die Fachgruppe wird jetzt die Themenbereiche priorisieren und die Bearbeitungsstruktur festlegen.

Wir freuen uns auf diese Arbeit, die uns unserem Ziel, ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld zu schaffen, näher bringen wird.

FG Forschung und Technik August 2021 FFM Flughafen 3

FG Forschung und Technik am Frankfurter Flughafen: Der Luftverkehr nach Corona

Die Fachgruppe Forschung und Technik kam am ersten Wochenende im September zu einem Präsenztreffen am Flughafen von Frankfurt am Main zusammen. Durch die Pandemie bedingt konnten leider nur 20 Mitglieder dieser zahlenmäßig starken Fachgruppe an dem Treffen teilnehmen.

FG Forschung und Technik August 2021 FFM Flughafen 2

Teilnehmer an der Tagung der FG Forschung un Technik am FFM Flughafen

Das FG-Wochenende widmete sich dem Thema „Zukunft der Luftfahrt“.

Magnus Raúl Abstoß, Leiter der Flugplanung der Lufthansa in Frankfurt, gab einen interessanten Einblick in die Herausforderungen, mit der die deutsche Fluggesellschaft während der Krise zu kämpfen hat. Dirk Schusdziara, Bevollmächtigter der Fraport für die FraAlliance, einer gemeinsamen Tochter des Flughafens und der Lufthansa, führte in einem Vortrag aus, wie die Zukunft des Airport FFM aussehen wird.

Neben den vielen technischen Neuerungen, die bei Flugzeugen oder in der digitalisierten Abfertigung von Passagieren erwartet werden, war eine überraschende Aussage von beiden Vortragenden, dass für die Zeit nach der Krise im Flugverkehr wieder Passagierzahlen und Einnahmen wie vor er Pandemie zu erwarten sind. Dies ist aufgrund der Diskussionen über den Ersatz von Dienstreisen durch digitale Konferenzen und durch die Herausforderungen des Klimawandels besonders erstaunlich.

Ein Highlight des Treffens war die Führung durch das neue Besucherzentrum des Flughafens mit einer virtuellen Fahrt durch das unterirdische Koffertransportsystem, einer Wand mit den weltweiten Flugbewegungen und dem virtuellen Besuch des gerade im Bau befindlichen Terminal 3.

Bei Frankfurter kulinarischen Spezialitäten am Freitag- und Samstagabend wurde das Thema vertieft und neue Ziele für die kommenden Fachgruppentreffen in 2022 besprochen. Es war eine gelungene Veranstaltung!

Der Dank der Fachgruppe gilt insbesondere Dirk Schusdziara, der viele sprichwörtliche „Türen“ im Flughafen öffnete und wesentlich zum Erflog der Veranstaltung beigetragen hat.