FG Forschung und Technik: Zu Gast bei Zeppelin in Friedrichshafen
7.-10.5.26 in Friedrichshafen
Technologiegeschichte erleben, industrielle Innovationen kennenlernen und gemeinsam über die Zukunft der Luft- und Raumfahrt diskutieren – all das stand im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Fachgruppe Forschung und Technik des Völklinger Kreises in Friedrichshafen. Bereits am Donnerstagabend bot ein gemeinsames Get-together in der Innenstadt den Teilnehmenden Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und auf das bevorstehende Programm einzustimmen.
Ein Blick hinter die Kulissen von Zeppelin
Zunächst gilt unser Dank, Markus Wagner, der diesen Besuch bei Zeppelin initiiert und organisiert hat. Der Freitag begann im Werk der Zeppelin Systems GmbH mit einer Begrüßung durch Vertreter des Unternehmens. Anschließend erhielten wir einen umfassenden Einblick in den Standort Friedrichshafen, seine Aufgaben und seine Bedeutung innerhalb des Zeppelin-Konzerns. Besonders beeindruckend war die Führung durch den Anlagenbau. Die Teilnehmenden konnten hautnah erleben, wie hochkomplexe Anlagen für unterschiedlichste Industrien geplant, gefertigt und montiert werden. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Qualitätsmanagement, Präzision und innovative Ingenieurleistungen für den internationalen Erfolg des Unternehmens sind.
Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung des Zeppelin-Konzerns mit seiner außergewöhnlichen Geschichte. Ausgehend von den legendären Luftschiffen entwickelte sich Zeppelin zu einer weltweit erfolgreichen Unternehmensgruppe mit Aktivitäten in den Bereichen Anlagenbau, Baumaschinen, Vermietung und Antriebstechnik. Die anschließende Diskussion über die Zukunft des Industriestandorts Deutschland, die Rolle des Anlagenbaus sowie die Perspektiven der Luftfahrt zeigte, wie eng technologische Innovation und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbunden sind.
Am Nachmittag folgte ein besonderes Erlebnis: die Besichtigung des Zeppelin-Hangars. Während der Führung in Werft und Hangar durch den Geschäftsführer erhielten wir spannende Einblicke in den Bau, die Wartung und den Betrieb der modernen Zeppelin NT-Luftschiffe. Die Kombination aus traditionsreicher Luftfahrtgeschichte und modernster Technik machte diesen Programmpunkt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Den fachlichen Teil des Tages rundete ein internes Treffen der Fachgruppe ab, bei dem zukünftige Aktivitäten und Themen diskutiert wurden.
Luftfahrtgeschichte zum Anfassen
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Museumslandschaft Friedrichshafens. Im Zeppelin Museum führte uns eine fachkundige Führung durch die weltweit größte Sammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt. Neben der technischen Entwicklung der Zeppeline beeindruckte auch die hochkarätige Kunstsammlung mit Werken süddeutscher Künstler vom Mittelalter bis in die Moderne. Am Nachmittag wechselte die Gruppe zum Dornier Museum. Dort wurde anhand zahlreicher Originalflugzeuge und Exponate die Entwicklung der Luft- und Raumfahrt der vergangenen hundert Jahre anschaulich dargestellt. Besonders spannend war die Verbindung klassischer Luftfahrt mit modernen Anwendungen in Umwelttechnik, Medizintechnik und Verteidigung.
Von den Zeppelinen ins Weltall
Den Abschluss der Tagung bildete am Sonntag eine Führung durch die Raumfahrtausstellung des Dornier Museums. Die Ausstellung spannte den Bogen von den ersten Raumfahrtprojekten bis zu internationalen Missionen mit Ariane-Raketen, dem Space Shuttle und dem Hubble-Weltraumteleskop. Die Teilnehmenden erhielten einen faszinierenden Einblick in die Entwicklung der Raumfahrt und ihre Bedeutung für Wissenschaft, Kommunikation und unser tägliches Leben.
Fazit
Die Tagung bot eine gelungene Mischung aus Unternehmensbesichtigung, Technikgeschichte und Zukunftstechnologien. Der Besuch bei Zeppelin ermöglichte exklusive Einblicke in ein weltweit tätiges Technologieunternehmen, während die Museen eindrucksvoll zeigten, wie eng historische Innovationen und heutige Hightech-Entwicklungen miteinander verbunden sind. Neben den fachlichen Programmpunkten kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Die gemeinsamen Abendessen und Gespräche boten viele Gelegenheiten zum Networking und zur Diskussion aktueller Entwicklungen aus Forschung, Technik und Industrie.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Zeppelin Systems GmbH für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke sowie allen Referentinnen und Referenten und den Mitarbeitenden der Museen und ganz besonders noch einmal Markus Wagner, die alle diese außergewöhnliche Tagung ermöglicht haben. Wir freuen uns bereits auf die nächste Veranstaltung der Fachgruppe Forschung und Technik.
TD




Begegnungen, neue Impulse und gelebte Vielfalt: Vom 25. bis 28. Juni 2026 trafen sich Mitglieder der VK-Fachgruppen Human Resources sowie Forschung und Technik zur Tagung in Amberg. Teilnehmende nicht nur aus diesen beiden, sondern vieler Fach-, Regional- und Themengruppen nutzten die vier Tage, um sich fachlich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam über die Zukunft von Arbeitswelt, Technologie und Diversity Management zu diskutieren.
Auch die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden öffnete ihre Türen für die VK-Delegation. Das neu gegründete „Regional Institute for Startup and Entrepreneurship“ zeigte, wie Hochschulen junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und Innovationen fördern können. Die anschließende Diskussion machte deutlich, wie eng Fachkräfteentwicklung, Unternehmertum und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind.
Neben den fachlichen Inhalten blieb ausreichend Zeit, Amberg mit seiner historischen Altstadt und seinem besonderen Charme zu entdecken. Stadtführungen, eine Fahrt mit der traditionellen Plätte auf der Vils sowie der Besuch der beeindruckenden Glaskathedrale sorgten für unvergessliche Eindrücke. Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Besuch des traditionsreichen Bergfests auf dem Mariahilfberg.
Den wissenschaftlichen Einstieg gestaltete Dr. Johannes Knörzer von der ETH Zürich mit einem beeindruckend klaren Vortrag zu den Grundlagen der Quantentechnologie. Er erläuterte, wie dieses interdisziplinäre Forschungsfeld die technischen Möglichkeiten der Quantenmechanik nutzt – etwa in den Bereichen Quantencomputing, Quantensimulation, Quantenkommunikation, Quantenmetrologie und den zugrunde liegenden Basistechnologien. Dabei werden quantenmechanische Phänomene wie Superposition und Verschränkung eingesetzt, um Anwendungen zu entwickeln, die weit über die Möglichkeiten klassischer Technologien hinausgehen.

Die Veranstaltung „Smart Home: Leben mit der Digitalisierung“ fand vom 19. bis 21. April 2024 im iHomeLab der Hochschule Luzern statt. Das iHomeLab, ein Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz, bot den idealen Rahmen für die Diskussion über die Zukunft des Wohnens in einer zunehmend digitalisierten Welt.
Der sehr informationsreiche Tag endete mit dem internen Meeting zur Besprechung der nächsten Aktivitäten der Fachgruppe Forschung und Technik. Am Abend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Schiff in Luzern weiter auszutauschen. Insbesondere die Teilnahme von Vertretern von NETWORK war sehr spannend und unterhaltsam. Wir freuen uns alle neuen schweizerischen Freunde auf den nächsten Veranstaltungen des VK in Deutschland wieder zu sehen.
Vom 24. – 26. November traf sich die Fachgruppe Forschung und Technik des Völklinger Kreises in Gemünden am Main. Unter dem Motto „Was macht eigentlich…? – Kompetenzen in der Fachgruppe Forschung und Technik“ versammelten sich Mitglieder und Fachexperten zu einem intensiven Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen in ihren jeweiligen Fachgebieten.


Am Freitag, dem 7. Juli 2023, hatte unsere Fachgruppe Forschung und Technik die Gelegenheit, den Laserhersteller TRUMPF SE + Co. KG zu besuchen. Der Besuch fand im Hauptwerk des Unternehmens in Ditzingen statt und versprach einen spannenden Einblick in die neuesten Entwicklungen im Bereich der Lasertechnologie.
Nach dem Besuch bei TRUMPF hatte die Fachgruppe Forschung und Technik die Gelegenheit, das Science Museum „experimenta“ in Heilbronn zu besichtigen. Die Mitglieder erlebten eine spannende und lehrreiche Zeit, in der sie in die Welt der Wissenschaft eintauchen konnten. Die „experimenta“ bot den Teilnehmern eine einzigartige Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern und durch praktische Experimente neue Erkenntnisse zu gewinnen.





Der chemischen Industrie sagen manche nach, sie sei schwerfällig und innovationsfeindlich. Dass das nicht so ist, konnten 26 Mitglieder, Partner und Freunde der Fachgruppe Forschung und Technik bei ihrem Treffen in Darmstadt erfahren. Ohne chemische und pharmazeutische Produkte ist unser Leben nicht mehr vorstellbar. Vieles beruht auf althergebrachter Technologie. Aber auch in dieser Industrie ist der Druck zu höherer Effizienz und Nachhaltigkeit längst spürbar.
In den darauffolgenden Vorträgen wurden neue Technologien von Dr. Thomas R. Dietrich (IVAM) und Dr. Tuan Anh Tran-Wigger (bp Europe SE) vorgestellt. In Thomas‘ Vortrag ging es dabei um die nachhaltige, sichere und effizientere Produktion in Mikroreaktoren. Intensive Diskussionen entstanden nach dem Vortrag von Anh zum Thema „Power to Liquid – Fluch oder Segen in der Krisenzeit“.

