Öffnung der Ehe: Ende des Zwangsoutings im Berufsleben

Der Völklinger Kreis (VK) freut sich über die große Mehrheit, die die Ehe für alle heute im Bundestag erhalten hat.

„Das Votum ist ein starkes Signal für Gleichbehandlung auch im Berufsleben. Als Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger begrüßen wir das Ende des Zwangsoutings im Job, das mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft verbunden war“, erklärt der Politik-Vorstand des VK, Alf Spröde.

„Auch für international tätige Fach- und Führungskräfte ist die heutige Entscheidung eine große Erleichterung. Denn eine Aufenthaltserlaubnis für den Partner ist mit der Ehe-Öffnung kein Problem mehr, wenn man etwa in den USA eine Berufstätigkeit aufnehmen möchte.“

100% gleich – auch im Job! – Kampagne des Berufsverbandes Völklinger Kreis

Trotz Fortschritten in den letzten Jahrzehnten ist die eigene sexuelle Identität für viel zu viele homosexuelle Menschen immer noch ein Karrierehemmnis, Grund für Diskriminierung am Arbeitsplatz oder Anlass zum Versteckspiel im Betrieb oder gegenüber Kunden.

Der Völklinger Kreis (VK) als Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger weist mit seiner diesjährigen Kampagne „100% gleich – auch im Job!“ öffentlich auf die berufliche Ungleichbehandlung hin und setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld ein.

„Gerade der morgige Gedenktag an den Start der modernen homosexuellen Emanzipationsbewegung in der New Yorker Christopher Street ist unser Auftakt dafür“, so VK-Vorstandsmitglied und Kampagnenleiter Alf Spröde.

Der Berufsverband, der in bundesweit 22 Regionalgruppen und 16 Fachgruppen organisiert ist, steht auf den verschiedenen CSD-Straßenfesten als kompetenter Ansprechpartner zum ganzheitlichem Diversity Management bereit.  Der VK informiert die Besucher über Möglichkeiten, Vorurteile am Arbeitsplatz abzubauen und Wertschätzung zu fördern. Außerdem macht er auf die berufspolitischen Forderungen aufmerksam.

Michael Kauch (1. links) und Alf Spröde (2.v.r.) – Der Vorstand des Völklinger Kreises

„Vermeintlich allgemeinpolitische Fragen sind im Kern auch entscheidend für den Beruf – etwa die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Denn das Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft führt zu einem Zwangsouting beim Arbeitgeber. Das kann auch heute noch zu negativen Konsequenzen führen – bei Arbeitgebern in kirchlicher Trägerschaft bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes“, so Michael Kauch, Vorsitzender des Völklinger Kreises.

„Außerdem erschwert die bisherige Rechtslage die Arbeitsaufnahme im Nicht EU-Ausland. Dort, wo die Ehe für alle besteht, wird die Lebenspartnerschaft oft nicht anerkannt, um eine Aufenthaltsgenehmigung auch für den Partner zu bekommen  – so in den USA.“

Darüber hinaus setzt sich der VK vor allem für Diversity Management in Unternehmen und Verwaltungen ein. VK-Vorstand Alf Spröde:

„Als allererstes ist die Politik ist gefordert, wenn der Staat auch Arbeitgeber ist. Diversity Management bei öffentlichen Arbeitgebern zu stärken ist genauso wichtig, wie Diskriminierungen bei privaten Arbeitgebern abzubauen.“ Spröde fordert auch weitere rechtliche Änderungen: „Die Ausnahmen für konfessionell geprägte Arbeitgeber in Arbeitsrecht und Betriebsverfassungsgesetz sollten abgeschafft werden. Zudem möchten wir schwule Führungskräfte die Gleichbehandlung im Recht langfristig absichern, indem die sexuelle Ausrichtung in den Gleichbehandlungskatalog des Artikels 3 des Grundgesetzes aufgenommen wird.“

Alle Forderungen und Termine unter: https://www.vk-online.de/news.html

Future Leaders: Nachwuchsförderung für schwule und bisexuelle Berufseinsteiger – Jetzt anmelden!

Das Programm Future Leaders des Völklinger Kreises (VK) geht in die zweite Runde: bis zu dreißig schwule oder bisexuelle Berufseinsteiger können diesmal am Programm teilnehmen. Auch für Studierende kurz vor dem Abschluss ist das Programm geöffnet.

Mit dem Programm will der VK als Berufsverband schwuler Führungskräfte die Entwicklung von Nachwuchsführungskräften voranbringen. Das Programm besteht aus drei Bausteinen: einem Mentoringprogramm mit erfahrenen Führungskräften und Unternehmern, einem Summer Camp mit spannenden schwulen Role Models und interaktiver Arbeit sowie der Mitarbeit bei den VK Young Professionals. Außerdem können die Teilnehmer in vielen Regionen die Angebote des VK vor Ort nutzen.

Los geht es mit dem Summer Camp vom 18. bis 20. August 2017 in Berlin. Unterstützt wird das Programm in diesem Jahr von VK-Mitglied Harald Christ als Sponsor und Schirmherr. Der Vorstand einer großen Versicherung erläutert dazu:

„Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Fortschritte für Homosexuelle gemacht wurden, ist weder die rechtliche Gleichstellung noch die Chancengleichheit im Beruf erreicht. Wir unterstützen u.a. junge Männer dabei, selbstbewusste und qualifizierte Führungskräfte von morgen zu werden.“

Michael Kauch, Vorsitzender des Vorstands, lädt junge Männer am Anfang des Berufslebens oder gegen Ende des Studiums ein, sich zu bewerben.

„Vielfalt und Diversity Management ist in aller Munde, zu oft sind aber nur wenige Dimensionen, wie Gender und Alter, konkret umgesetzt. Junge schwule und bisexuelle Führungskräfte sollen sich dahingehend vorbereiten können, dass es noch nicht überall selbstverständlich ist, wenn der Chef einen Mann als Partner hat. Wir versuchen, den Nachwuchs so beim Übergang in den Beruf und in die Führungsrolle zu begleiten. Durch individuelles Mentoring und unser berufliches und privates Netzwerk bieten wir den Future Leaders die Unterstützung, um die besten und inklusivsten Führungskräfte von morgen zu werden.“

Um Bewerbungen wird bis zum 30. Juni 2017 gebeten. Der Verband und der Schirmherr können Bewerbungen ablehnen oder zurückstellen, wenn mehr Bewerbungen eingehen als Plätze im Programm vorhanden sind.

Future Leaders: Völklinger Kreis baut Nachwuchsförderung aus

Um angehende und zukünftige schwule Führungskräfte zu unterstützen, hat der Unternehmer Harald Christ die Schirmherrschaft für das Programm „Future Leaders“ des Völklinger Kreises (VK) übernommen.

Der Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger unterstützt schwule und bisexuelle Berufseinsteiger und Studenten durch den Zugang zum beruflichen Netzwerk, einem qualifizierenden Summercamp und einem  Mentorenprogramm. Die Teilnehmer des Programms arbeiten mit erfahrenen Führungskräften, Unternehmern und Coaches.

Für Harald Christ  ist dieses Programm besonders wichtig: „Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Fortschritte für Homosexuelle gemacht wurden, ist weder die rechtliche Gleichstellung noch die Chancengleichheit im Beruf erreicht“, erklärt er. „Wir unterstützen u.a. junge Männer dabei, selbstbewusste und qualifizierte Führungskräfte von morgen zu werden.“ Das Engagement für den Führungsnachwuchs hat Christ auch überzeugt, selbst Mitglied im VK zu werden.

Die Notwendigkeit, schwulen Führungsnachwuchs spezifisch zu unterstützen, sieht auch der wissenschaftliche Leiter des Kölner Instituts für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung, Dr. Dominic Frohn: „Schwule Mitarbeiter und Führungskräfte erleben nach wie vor mehr Ablehnung und weniger sozialen Rückhalt als gleichaltrige heterosexuelle.“ Daher sei es sinnvoll, die Berufseinsteiger durch Mentoring oder Coaching zu stärken, damit sie ihre Potenziale leichter entfalten können.

Mit der Schirmherrschaft und dem Sponsoring durch Harald Christ wird der VK  das 2016 erfolgreich gestartete Programm weiter ausbauen und die vorhandenen Plätze steigern. Ab Mai 2017 können sich interessierte junge Männer für das Programm bewerben. Details auf www.vk-online.de

Schwule Führungskräfte begrüßen Gesetzentwurf zur Entschädigung der Opfer des Paragraphen 175

Der Völklinger Kreis (VK) begrüßt, dass das Kabinett heute endlich den Gesetzentwurf zur Rehabilitation und Entschädigung der Opfer des Paragraphen 175 beschlossen hat.

„Notwendig ist nun ein zügiges parlamentarisches Verfahren, das noch offen für Verbesserungen sein sollte“, erklärt VK-Vorstandsmitglied Alf Spröde für den Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger.

Für viele Betroffene sei nicht nur durch die Verurteilung selbst, sondern auch durch die dauernde Angst vor Verfolgung das Leben zur Qual geworden. Spröde ergänzt: „Diese Menschen haben oft nicht die Karriere gemacht, die sie machen wollten. Die ständige Angst sich zu exponieren, erkannt zu werden, hat zu Existenzen im Schatten geführt. Oft sind Homosexuelle nicht verhaftet worden, haben aber dennoch heute weniger zum Leben als sie es sich eigentlich hätten erarbeiten können. Viele leben heute in Einsamkeit und relativer Armut. Deshalb ist es für uns wichtig, dass die Entschädigung auch als Rente ausgezahlt werden kann und die Auszahlung nicht auf Altersrente und Sozialleistungen angerechnet wird.“

Stiftung PROUT AT WORK und der Völklinger Kreis vertiefen die Zusammenarbeit

VK-Vorstand Matthias Weber als neuer Beirat der Stiftung gewählt, Albert Kehrer bereichert Max-Spohr-Jury

Heute wurde der stellvertretende Vorsitzende des Völklinger Kreises (VK), Matthias Weber, in den Beirat der Stiftung PROUT AT WORK gewählt. Deren Vorstände, Albert Kehrer und Dr. Jean-Luc Vey, freuen sich über die intensivere Zusammenarbeit:

„VK und PROUT AT WORK ergänzen sich gut in ihren Zielsetzungen und können aus der Zusammenarbeit Synergien schaffen – ob bei gemeinsamen Auftritten bei öffentlichen Veranstaltungen, gegenseitiger Unterstützung bei Projekten oder beim Teilen von Knowhow.“

VK-Vorstand Matthias Weber kündigte zudem an, Albert Kehrer in die Jury des Max-Spohr-Preises des Völklinger Kreises zu berufen.

„Als Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger werden wir unseren etablierten Diversity-Preis 2018 erneut ausschreiben. Dafür freuen wir uns auf den fachlichen Input von PROUT AT WORK.“

Albert Kehrer, geschäftsführender Vorstand der PROUT AT WORK-Foundation sieht der Zusammenarbeit positiv entgegen. „Während gerade große Unternehmen mit eigenen LGBTIQ-Netzwerken als Stifter bei uns organisiert sind, sind die Führungskräfte im VK sowohl in größeren als auch kleinen und mittleren Unternehmen tätig. So erreichen wir gemeinsam die Breite der deutschen Wirtschaft, um Veränderungen in den Unternehmen anzustoßen und eine Kultur des wertschätzenden Miteinanders durch Diversity Management voranzubringen.“

Der Völklinger Kreis hat PROUT AT WORK bereits während der Gründungsphase der Stiftung unterstützt. So zum Beispiel 2006, als er im Auftrag der zukünftigen Mitstifter die Markenrechte sicherte, weil PROUT AT WORK noch keine Rechtsform hatte. Der Völklinger Kreis überträgt nun ohne Gegenleistung diese Markenrechte an die Stiftung. Dies soll als Zeichen einer gemeinsamen Vergangenheit und harmonischen Zukunft gelten.

Kein Panzer weniger wegen Diversity Management

VK unterstützt Veranstaltung des Verteidigungsministeriums zu sexueller Vielfalt

 „Ursula von der Leyen macht hier alles richtig“, kommentiert Michael Kauch die Kritik an der Verteidigungsministerin wegen der kommenden Veranstaltung zur Gleichstellung homosexueller Soldatinnen und Soldaten.

Der Völklinger Kreis, der Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, unterstützt die von der Ministerin eingeleiteten Maßnahmen für mehr Diversity Management in den Streitkräften nachdrücklich. „Die Belange schwuler und lesbischer Angehöriger der Bundeswehr sind genauso wichtig wie die anderer Soldatinnen und Soldaten.“

Peinlich und entlarvend sei die Kritik an der Ministerin. „Der frühere Generalinspekteur der Bundewehr, Harald Kujat, versteigt sich zu der Aussage, Homosexuelle würden in den Streitkräften nicht diskriminiert – man fragt sich, warum er diesen überraschenden Erfolg dann nicht auf einer öffentlichen Veranstaltung diskutieren will“, so Kauch.

Dass der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, wegen verzögerter Rüstungsprojekte meint, es gebe verfehlte Prioritäten, findet der VK-Vorsitzende ebenso abwegig:

„Es gibt keinen Panzer weniger wegen Diversity Management. Kein neues Gewehr wird früher oder später angeschafft, wenn sich die Ministerin um das Wohl aller ihrer Soldaten kümmert.“

Ehe jetzt öffnen, Diversity Management auch im Mittelstand verankern

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat heute eine repräsentative Umfrage zur Haltung der Bevölkerung zu homo- und bisexuellen Menschen vorgestellt. Der Völklinger Kreis (VK) begrüßt die hohe Zustimmung in der Bevölkerung zur Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Gleichzeitig gibt es Licht und Schatten bei Haltungen, die für die Arbeitswelt von Bedeutung sind.

„Die Eheöffnung ist überfällig, die Bundesregierung muss jetzt handeln“, erklärt Michael Kauch, Vorsitzender des Völklinger Kreises. Aus Sicht des Berufsverbandes schwuler Führungskräfte und Selbständiger ist dies erforderlich, um berufliche Nachteile für Lesben und Schwule zu vermeiden.

„Die Lebenspartnerschaft als Familienstand führt zu einem Zwangsouting im Betrieb. Gerade bei Betrieben in kirchlicher Trägerschaft – vom Pflegeheim bis zum Krankenhaus – führt das zu unmittelbaren Gefahren für den Arbeitsplatz. Das deutsche Recht erschwert zudem die Berufstätigkeit Deutscher im Ausland. Nachdem zahlreiche Staaten weltweit die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet haben, wird die deutsche Lebenspartnerschaft zum Teil nicht anerkannt.So gibt es in den USA Probleme, eine Aufenthaltsgenehmigung für den Partner zu erhalten. Sich zwischen Partnerschaft oder Karriere entscheiden zu müssen – das ist nicht hinnehmbar.“

Für die Arbeitswelt bietet die Umfrage ansonsten Licht und Schatten. Jeder achte Befragte empfindet es als unangenehm, einen schwulen Kollegen zu haben.

„Das ist zwar eine Minderheit, diese Zahl kann einem schwulen Mitarbeiter dennoch Probleme am Arbeitsplatz bereiten. Umso wichtiger ist es, Akzeptanz gegenüber Lesben und Schwulen durch ganzheitliches Diversity Management in möglichst vielen Unternehmen zu verankern – auch im Mittelstand“, so Michael Kauch.

Er sieht die privaten und öffentlichen Arbeitgeber in der Pflicht: „Wenn Diskriminierungsschutz in den Unternehmen gut funktioniert und mit der Wertschätzung von Vielfalt Hand in Hand geht, kann man sich bürokratische Regelungen sparen.“

Positiv sei es, dass trotz massiver Kampagnen rechtspopulistischer Aktivisten fast 90 Prozent das Ziel unterstützen, in Schulen Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen zu vermitteln. „Denn eine solche Schulaufklärung legt den Grundstein für ein späteres gutes Miteinander im Betrieb.“

Um der Betroffenen willen: schnell entschädigen

Völklinger Kreis fordert schnellen Beschluss des Entschädigungs- und Rehabilitationsgesetzes für aufgrund des §175 verurteilte Männer

Der Völklinger Kreis (VK), der Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, hat im Rahmen der Verbändebeteiligung den Referentenentwurf zum StrRehaHomG an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geschickt. Der Verband lobt die Dynamik, mit der dieses Gesetz noch vor der Sommerpause in Kraft treten soll.

VK-Vorstand Alf Spröde sieht das als unabdingbar:

„Die Generation, die am stärksten von der beschämenden Rechtsprechung betroffen war, ist heute hochbetagt. Viele der damals Verfolgten und Verurteilten leben nicht mehr. Das Wichtigste ist es, die Rehabilitierung und Entschädigung schnell zu beschließen und auch schnell und unkompliziert umzusetzen. Der Nachweis soll einfach sein, die Antragstellung kann durch eidesstattliche Erklärung begonnen werden. Die Haushaltsmittel für die individuelle Entschädigung sind schon geplant, das zeigt die Ernsthaftigkeit des Justizministers. Die Kehrseite: Die Pauschalierung führt zu niedrigen Entschädigungen. Was völlig fehlt ist eine Kollektiventschädigung. Diese schulden wir den Männern, die die Rehabilitierung nicht mehr erleben. Das Stiftungskapital der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sollte deutlich angehoben werden.“

Für viele Betroffene sei nicht nur durch die Verurteilung selbst, sondern auch durch die dauernde Angst vor Verfolgung das Leben zur Qual geworden. Spröde ergänzt:

„Diese Menschen haben oft nicht die Karriere gemacht, die sie machen wollten. Die ständige Angst sich zu exponieren, erkannt zu werden, hat zu Existenzen im Schatten geführt. Oft sind Homosexuelle nicht verhaftet worden, haben aber dennoch heute weniger zum Leben als sie es sich eigentlich hätten erarbeiten können. Viele leben heute in Einsamkeit und relativer Armut. Deshalb ist es für uns wichtig, dass die Entschädigung auch als Rente ausgezahlt werden kann und die Auszahlung nicht auf Altersrente und Sozialleistungen angerechnet wird.“