Regionalgruppe Bremen

Was bietet der VK Bremen an?

Die Regionalgruppe VK Bremen bietet den Mitgliedern und Interessenten zahlreiche Austauschmöglichkeiten und gute Gespräche bei unseren Treffen. Dabei bieten wir insbesondere Erfahrungsaustausch zu den Themen des beruflichen Umfelds als schwule Führungskraft.

Regelmäßige Treffen

Für das Networking und den Erfahrungsaustausch treffen wir uns mindestens zwei mal im Monat. Zu allen Treffen sind auch die Partner unserer Mitglieder und Interessenten herzlich eingeladen.

Kontakt: bremen(at)vk-online.de

„Esel, Hund, Katze und Hahn…“ / Networking-Wochenende der RG Dortmund und RG Bremen

v.l. Adrian Jonas und Markus Erlenbruch

Am letzten Wochenende trafen sich die Regionalgruppen Dortmund und Bremen zu einem gemeinsamen Networking-Wochenende in Bremen. Die Idee zu diesem gemeinsamen Treffen der beiden Gruppen hatten die Regionalratsprecher Adrian Jonas von der Regionalgruppe Bremen und Markus Erlenbruch von der Regionalgruppe Dortmund bereits auf der Regionalratssitzung 2020 in Hannover. Ursprünglich für Mai 2021 in Bremen geplant, konnte das Treffen aufgrund des Lockdowns aber leider erst diesen Mai stattfinden.

Domführung am Freitag Nachmittag

Das tat dem Erfolg dieser Idee aber keinen Abbruch. Und so machten sich am Freitag, dem 20. Mai, 22 Dortmunder auf den Weg nach Bremen.
Bereits am Freitagnachmittag gab es dann auch bereits den ersten Programmteil für alle Früh-Eintreffenden: eine Führung durch den Bremer Dom.

Abendliches Networking im Rahmen eines Get-Together im Radison Blue

Am Freitagabend stand das Networking im Fokus. Dies fand im Rahmen eines Get-Togethers bei bremischen Spezialitäten im Radisson Blue statt.

Stadtführung am Samstag morgen. Im Hintergrund links das Bremer Rathaus und rechts der Bremer Dom.

Samstagmorgen ging es dann gleich weiter mit einem geführten Rundgang durch die Bremer Altstadt.
Nach einem Mittagessen im Ratskeller ging es zur Hafenrundfahrt auf der Weser. Im Anschluss dann eine umfassende Führung durch das Bremer Rathaus mit dem ehemaligen Sprecher des Senats Peter Lohmann. Die Führung war großartig, gefühlt haben wir wirklich das ganze Rathaus zu sehen bekommen. Abends fanden sich alle Teilnehmer dann zum Essen im historischen Schnoorviertel zusammen.

Nach dem Mittagessen ging es auf zur Weserfahrt.

Letzter Programmteil war am Sonntag ein Besuch der Kunsthalle Bremen. Ebenfalls mit kompetenter Führung.

Am Samstagnachmittag wurden die Teilnehmer durch das Bremer Rathaus geführt.

Dieses ereignisreiche Wochenende durfte aber nicht schließen, ohne eine Gegeneinladung zu einem weiteren gemeinsamen Networking-Wochenende an die Mitglieder der Regionalgruppe Bremen ausgesprochen zu haben. Dieses ist für den Mai 2023 geplant. Das Thema hierfür steht schon fest: Eisen, Kohle und Stahl / Auf den Spuren der Krupp-Dynastie an der Ruhr.

Regionalgruppe Bremen: Ein Wochenende in Krakau

Sieben Mitglieder der Regionalgruppe Bremen begaben sich am letzten Aprilwochenende gemeinsam auf eine Bildungsreise in die polnische Stadt Krakau.

Wir bedanken uns bei Georg von der Regionalgruppe Bremen, einem langjährigem Mitglied des Völklinger Kreis. Er hat das Wochenende für uns in einem persönlichen Reisebericht zusammengefasst. Für die Bilder danken wir Adrian (RK der Regionalgruppe Bremen).

 

 

Ein Wochenende in Krakau

Ein persönlicher Reisebericht

 

Freitag, 29. April 2022 04:00
Adrian und Thobi setzen ihre siebensitzige Sänfte in Gang, um weitere fünf VKler aus Bremen und Umgebung einzuladen. Ziel: Krakau. Wir schweben los.

16 statt geplant 11 Stunden später kommen wir an. Nach mehrstündigen Zwischenlandungen. In einem Lokal vor der Grenze mit bärbeißiger, dann freundlicher Bedienung, in Staus ohne Ende, auf ein paar Raststätten. Ohne das geplante Abendessen (Platz im Bauch für später). Gute Unterhaltungen. Die Stimmung ist gut und lustig. Gelegenheiten zum Beine Vertreten und auf der Decke liegen an der Autobahn gibt es genug. Uns treibt keiner.

Abendliches Konzertbesuch: Hr. Professor Pawel Kubica spielt Chopin

Chopin ist ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte Polens. Beim abendlichen Konzertbesuch mit Hr. Professor Pawel Kubica am Flügel.

 

Samstag, 30. April 2022
Krakau begeistert. Adrian führt uns zunächst nach Nowa Huta, das in der Sowjetzeit erbaute Viertel mit vielen Siedlungshäusern, Schulen, Grün und sogar einer so modernen wie geschmackvollen Kirche, in die wir leider nur hineinsehen können. Ein Paradies für Kinder.

Dann kreuzen wir, nun elektrisch betrieben und per Audioguide aufgeschlaut durch das jüdische Viertel Kazimierz mit seinen vielen Synagogen, Gassen, Geschäften, Lokalen. Ein sehr junges und entspanntes Viertel. Wir genießen die ersten Piroggen der Reise. Und noch einiges anderes aus der Karte. Suppe im Brot und das größte halbe Hähnchen aller Zeiten zum Beispiel. Nun Gelegenheit zum ausführlichen Powernap im Hotel.

Abends dann ein Highlight. Musik vom berühmtesten polnischen Komponisten, dessen Liebesbriefe an seinen Geliebten die kirchengetriebene Regierung eigentlich verschwinden lassen wollte: Frederik Chopin. Professor Pavel Kubica begeistert mit einer äußerst dynamischen Vorstellung von Mazurken, Préludes, Walzern und Polonaisen, die Chopin schon allein wegen fehlenden Konzertflügels derart wohl nie erlebt haben kann.

Unsere Reisegruppe auf dem Krakauer Hauptmarkt.

Dann Dinner im SZARA GES, einem traditionellen Lokal mit guten Speisen, genüsslichem Stöhnen zu Piroggen, Entenbrust, Käsekuchen und ansprechendem Personal.

Eine dreiköpfige Delegation in die Szene gesandt und der Rest geht ins Bett. Ausschlafen.

 

Sonntag, 1. Mai 2022
FRÜHstück (die Delegierten schaffen es nur zu 2/3) und schon geht es in die Altstadt zum Barbakan, einem Wehrturm der Stadtmauer. Tomasz Gorny, Touristenführer aus Begeisterung, führt uns von da durch die wunderschöne, liebevoll rekonstruierte Innenstadt, zur Wawelburg, zur Königsstrasse, zur Universität, zu Märkten mit ihren unterschiedlichen Geschichten, zu den Tuchhallen, zur Marienkathedrale.

Mit Augenzwinkern erläutert er uns die unglaubliche Zahl der Kirchen und erklärt, dass zerstörte Kirchen in den letzten Jahrhunderten auch mal nicht wieder aufgebaut wurden, da sie eh zu dicht standen. Und vieles mehr aus seinem Wissensschatz. Die Stadt brummt von zehntausenden Coronabefreiten. In der Pause ergattert Thomasz in letzter Minute noch ein Gewölbe zum Essen.

Livespiel im Jazzclub u Muniaka

Der Jazzclub u Muniaka. Gegründet von Janusz Muniak, eine der schillerndsten Figuren des polnischen Jazz. Koloss des Saxophons. Er spielte in den Bands von Trzaskowski, Komeda, Stańka und Ptaszyn und leitete in den letzten vier Jahrzehnten seine eigenen Bands.

Beeindruckend ist auch seine Schilderung des Auf und Ab in der polnischen Geschichte, der Stetigkeit und Wehrhaftigkeit der polnischen Identität trotz fast lückenloser Überfälle aus den benachbarten Diktaturen. Und nicht zuletzt der großen Solidarität mit der Ukraine, ihrer Freiheitsliebe und ihrem Mut, sich nicht wieder unterdrücken zu lassen. Seelenverwandtschaft.

Die tief im Volk verwurzelte Homophobie, von der wir allerdings nichts bemerken, führt er auf die priesterlichen Kanzeltiraden zurück. Bei den Jugendlichen gebe es aber eine Tendenz zur Hinterfragung der Kirche.

Dann geht’s in die Alchemia, ein Kneipenurgestein, in dem schon Adrians Uroma gesessen, auf ein (weiteres) Bierchen zu Fuß in Richtung Hotel. Dies nicht ohne Pause für eine 2 Liter Kanne Weizen für alle, im ehemaligen Straßenbahndepot. Abends dann erst Livemusik zu leckeren Speisen im Piano Rouge. Und ab in den Jazzkeller bei Muniak, eine der ältesten Jazzbars Krakaus. Herrlich, aber nächsten Morgen geht’s früh los!

 

Montag, 2. Mai 2022
Unsere Vertreter der arbeitenden Bevölkerung (Stolz!) konnten sich einen Tag frei nehmen. Um sich nun in 11 Stunden stauarmen Verkehrs zuzüglich drei Stunden wunderschönsten Breslaus mit atemberaubenden Plätzen (und leckeren Piroggen 😊) und Suche nach kleinen Bronzezwergen von Adrian und Thobi nach Hause wiegen zu lassen. Besser geht’s nicht.

„Ins Schwarze getroffen“ – Gastführung beim Schützenverein Annenheide e. V. für die Regionalgruppe Bremen

Beim Regionalgruppentreffen am 5. November wurde der Regionalgruppe Bremen von ihrem Mitglied Holger F. der Schützenverein Annenheide e. V. vorgestellt. Gegründet 1920 hat der in Delmenhorst Annenheide ansässige Verein heute ca. 200 Mitglieder.

Die Bedeutung von Vereinen auf die deutsche Gesellschaft ist nicht zu unterschätzen. Mit über 600 000 Vereinen ist Deutschland zwar nicht europäischer Spitzenreiter (das sind die Skandinavier und die Niederländer), dennoch ist fast jeder zweite Deutsche Mitglied in einem Verein.

Im regelmäßigen Austausch der Mitglieder untereinander haben hierbei gerade Sportvereine wie der Schützenverein Annenheide großen Einfluss auf aktuelle Themen in der Gesellschaft. Und dank des Engagements von Menschen wie unserem Mitglied Holger F. kommt auch hier das Thema Diversity nicht zu kurz.
Alle Teilnehmer hatten neben der Führung durch die Sportschießanlage und einem Gästeschießen die Gelegenheit zum Austausch über das Vereinswesen. Ein wunderbarer und informativer Abend, der gezeigt hat, dass die Arbeit an dem großen Thema Outing/Diversity/ nicht nur bei den CSDs oder bei Podiumsdiskussionen, sondern im nahen Umfeld passieren kann und muss.

RG Bremen: Jour Fixe in Präsenz

Nach langen Monaten ohne Möglichkeit, sich real zu treffen, konnten wir am 15. Juli endlich wieder ein Jour Fixe in Präsenz abhalten.

Neben den monatlich stattfindenden Monatsmeetings an jedem ersten Freitag im Monat findet in der RG Bremen jeden dritten Donnerstag im Monat unser Jour Fixe statt.

Hier können sich die Mitglieder zu aktuellen Themen austauschen und Gäste die Gelegenheit wahrnehmen, in den VK reinzuschnuppern und die Mitglieder der RG persönlich kennenzulernen.
Die RG macht dabei eine kulinarische Reise durch die abwechslungsreiche Gastroszene Bremens.
Die Organisation der abwechslungsreichen Jour Fixe übernimmt seit vielen Jahren zuverlässig unser Mitglied Peter B.

RG Bremen: Bildungsreise nach Emden/Ditzum

Die durch niedrige Inzidenzwerte ermöglichten Lockerungen haben wir mit großer Freude zu einer Bildungsreise nach Emden und Ditzum genutzt.
Bei herrlichen Sonnenschein, so gar nicht „Schietwedder„, wie man es oft von der Küste gewohnt ist, genossen wir am 3. Juli 2021 gemeinsam mit Gästen anderer Regionalgruppen nach einer Fährüberfahrt den kleinen Ort Ditzum und anschließend Emden, früher auch als Venedig des Nordens bekannt.
Dieser Ausflug bot unseren Regionalgruppen-Mitgliedern als auch den Gästen aus anderen Regionalgruppen, nach Monaten der „digitalten Präsenz“ reichlich Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.
Ein Besuch der Kunsthalle und eine kurzweilige Stadtführung rundeten das Tagesprogramm ab.
Dank der Tipps von unserem Mitglied Eckhard J. haben wir seine Heimatstadt wunderbar genießen können!
P.Bollhagen bei der Überreichung.

RG Bremen: Einfach mal Danke sagen!

Mit einem feinen Kaffee-Becher aus Meissener Porzellan – und mit dem Logo des Völklinger Kreises bedruckt – wurde jetzt der Bremer Unternehmer Peter Bollhagen überrascht.
Überreicht wurde der Becher von Adrian Jonas, einer der beiden Regionalkoordinatoren der Bremer VK-Gruppe.

Adrian Jonas zur Überreichung des Porzellan-Bechers: „Einfach mal Danke sagen, darum geht es hier.“

Und den Dank hat Peter Bollhagen mehr als verdient. Seit vielen Jahren setzt sich der Malermeister, Kaufmann und Politiker für eine offene Gesellschaft und gegen die
Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgender am Arbeitsplatz ein. Er ist Gründungsmitglied des Völklinger Kreises in Bremen/Bremerhaven und organisiert für die VK-Regionalgruppe Bremen monatliche Treffen für Networking und den Erfahrungsaustausch der schwulen Führungskräfte. In der Politik ist der Hanseat als Schatzmeister des FDP-Landesverbandes Bremen und Mitglied im Stadtteilbeirat Bremen-Mitte aktiv.

Bollhagen bedankte sicht für das Geschenk und die Anerkennung seines Engagements: “Unsere Gesellschaft wird immer bunter – das unterstütze ich!“

Regionalgruppe Bremen des Völklinger Kreises wählt Regionalkoordinatoren – Vielfalt am Arbeitsplatz sichtbar machen

Die Bremer Regionalgruppe des VK hat am 10.04.2021 Adrian M. Jonas für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt und Frank Freyer neu als Regionalkoordinator gewählt.

Die Wahl fand im Rahmen einer digitalen Versammlung statt. Die Bremer VK-Gruppe will sich auch in den kommenden Jahren tatkräftig für eine offene und tolerante Gesellschaft einsetzen, in der es keinen Platz für Diskriminierung gibt.

In Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel gelte es ganz besonders, die wirtschaftlichen Vorteile einer diversen Arbeitnehmerschaft zu erschließen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen nutzten diese Potenziale oft noch zu wenig. Dabei schaffe Vielfalt am Arbeitsplatz einen Mehrwert für Unternehmen und die Gesellschaft.

Bei dem zweistündigen Onlinemeeting erarbeiteten die teilnehmenden Mitglieder der RG einen Arbeits- und Veranstaltungsplan für das Jahr 2021. Die Aktivitäten reichen von berufsspezifischen Vortragsthemen über Netzwerktreffen mit anderen Regionalgruppen und Tagesausflüge bis hin zu einem Sommerfest.

Die Veranstaltungen der RG Bremen werden künftig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben hybrid ausgerichtet sein, damit schafft die Gruppe die Möglichkeit für eine breitere Teilnahme an den Aktivitäten für alle Mitglieder.

Die VK-Regionalgruppe ist seit über zehn Jahren in Bremen und Bremerhaven aktiv, zeigt auf dem jährlichen Christopher Street Day (CSD) Flagge und trifft sich zweimal im Monat zum Networking und Erfahrungsaustausch. Die Gruppe ist Ansprechpartner für die regionale Politik und die Wirtschaft sowie die schwul-lesbische Community im kleinsten Bundesland. Der Völklinger Kreis ist der Berufsverband für schwule Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur.