RG Mainz-Wiesbaden / RG Frankfurt: Regenbogenempfang im Hessischen Landtag

Am 31. Oktober 2023 fand im Musiksaal des Hessischen Landtags der diesjährige Regenbogenempfang statt.

Eingeladen hatte die Präsidentin des Hessischen Landtages, Frau Astrid Wallmann. Sie bedankt sich damit bei allen Menschen, die sich für die Inklusion von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie asexuellen Menschen in unserer Gesellschaft engagieren. Seitens des Völklinger Kreis nahmen Mitglieder der Regionalgruppen Mainz-Wiesbaden und Frankfurt teil.

Regionalkoordinator Hansgeorg Schaller der RG Mainz-Wiesbaden) mit der Präsidentin des Hessischen Landtags MDL Astrid Wallmann und Regionalkoordinator Dirk Schusdziara von der RG Frankfurt.

Die Präsidentin des Hessischen Landtags MDL Astrid Wallmann mit den Regionalkoordinatoren des Völklinger Kreis Hansgeorg Schaller der RG Mainz-Wiesbaden und Dirk Schusdziara der RG Frankfurt (links und rechts)

Umrahmt wurde der Empfang durch eine Lesung von Frau Marianne Zückler. Frau Zückler führte uns mit einer Lesung aus ihrem Buch „Freiheit, Liebe Hoffnung – Über sexuelle Orientierung und Ausgrenzung in Osteuropa“ vor Augen, wie Menschen in Osteuropa aufgrund ihrer sexuellen Orientierung immer noch tagtäglich mit Anfeindungen und Schikanen im Beruf, der Kirche und Familie konfrontiert sind.

 

Der Völklinger Kreis dankt der Mitarbeiterin des Landtags für die Aufnahmen und deren Nutzungsmöglichkeit.

Partnervereine: Wirtschaftsweiber feiern 25-jähriges Jubiläum – Vorstandsvorsitzender des VK Kurt Siering war mit dabei.

Die Wirtschaftsweiber feierten dieses Jahr in Mannheim ihr 25-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Gäste waren erschienen: Vertreterinnen von WyberNet, der Vizepräsident des Landtags Baden Würtemberg und unser Vorsitzender des Vorstands Kurt Siering. Es war eine besondere Gelegenheit, gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert voller Erfolge, Erinnerungen und wertvoller Partnerschaften zurückzublicken.

Die Wirtschaftsweiber und der Völklinger Kreis stehen seit Anbeginn Seite an Seite in den Forderungen an unsere Gesellschaft. Diese langjährige Kooperation wollten die Wirtschaftsweiber auf ihrer Veranstaltung würdigen.

Margarete Voll und Stefanie Götz, aktueller kommissarischer Vorstand der Wirtschaftsweiber hierzu: „Wir geben damit an unsere Mitglieder ja nicht nur den Reminder an vergangene gelungene Tage, sondern eben auch eine Botschaft und Aufforderung für zukünftige Kooperationen.“ Sie bedankten sich bei unserem Vorstand Kurt Siering, dass ihm das in seiner Rede ganz wunderbar gelang.

 

 

Das verwendete Bildmaterial erstellte Yeliz Beckedahl und Karin Windt.
Die Bildrechte liegen bei dem Wirtschaftsweiber e.V.

MV2023: Eine Mitgliederversammlung des Völklinger Kreis in neuer Form.

Am vergangenen Wochenende fand in der Universität Bremen die diesjährige Mitgliederversammlung des Völklinger Kreis statt. Neben dem formellen Teil der MV mit den satzungsgemäßen Bestandteilen fand am Nachmittag in informeller Runde die Zukunftswerkstatt zum Projekt X, dem Modernisierungs-Projekt des VK, statt.

Der Vorstand hatte sich dazu entschlossen, einen zentralen Teil der MV, die Präsentation des Vorstandsberichts, deutlich anders zu gestalten. So entfiel die übliche Präsentation aller Vorstände zugunsten einer längeren Aussprache zwischen den Mitgliedern und Vorständen. Der Bericht war den Teilnehmern im Vorfeld der MV zugestellt worden. Die zahlreichen Fragen, die kritische und sachliche Diskussion sowie die formulierten Anforderungen an zusätzlich bereitzustellenden Informationen sprechen für die neue Vorgehensweise.

Die Universität Bremen als Ort der diesjährigen MV war daher gut gewählt: genug Raum für die unterschiedlichen Formate, kurze Wege und ein richtiges Mittagessen.
„Der Vorstand hat sich sehr über das Interesse an der diesjährigen Mitgliederversammlung gefreut. Um so mehr, da das neue Format der Vorstandspräsentation zu einem größeren Austausch zwischen Mitgliedern und Vorstand führt. Insgesamt war es ein voller Erfolg. Die von Mitgliedern gewünschten inhaltlichen Ergänzungen werden für kommende Mitgliederversammlungen berücksichtigt.“ kommentierte Kurt Siering, Vorsitzender des Vorstandes des Völklinger Kreis (VK), dem Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, nach der ersten Mitgliederversammlung im neuen Format.

Mitglieder im Workshop der Zukunftswerkstatt am Nachmittag der MV

Ebenfalls neu ist der vom Vorstand eingeführte “qualifizierte Forecast” für die Ausgaben von Regional- und Fachgruppen. Der Forecast schafft Transparenz hinsichtlich benötigter und abgerufener Budgets der einzelnen Gruppen und ist insofern besonders relevant für die Leiter der Regional- und Fachgruppen. Er erlaubt es dem Verband zukünftig, nicht ausgeschöpfte Mittel anderen Aktivitäten auf Verbandsebene von FG oder RG zuzuordnen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die zur Verfügung stehenden Mittel effektiver einzusetzen.

Seit der letzten Wahl zogen sich drei der gewählten Vorstände von ihrer Position zurück. Daher wählte der Regionalrat zwei neue Vorstände nach. Diese wurden auf der Mitgliederversammlung in Bremen von den Mitgliedern bestätigt. Der Völklinger Kreis gratuliert Stefan Katt und Ingo Hahn zu ihrer Wahl in den Vorstand. Leider musste uns Dr. Frank Janßen, verantwortlicher Vorstand für Diversity und stellvertretender Vorsitzender, mitteilen, dass er aufgrund beruflicher Veränderungen ab Januar nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung steht. Eine Nachwahl wird durch den Regionalrat organisiert.

Am Nachmittag arbeitete dann die Zukunftswerkstatt des Projekt X. Als Co-Projektleiter war Dr. Frank Janßen hier ganz begeistert: Die Modernisierung eines Verbands ist kein leichtes Unterfangen. Dass an diesem Nachmittag so viele unserer Mitglieder an der Zukunftswerkstatt teilnahmen, zeigt ihr Interesse und ihr Engagement an der Modernisierung.

Im dritten Teil der Zukunftswerkstatt wurde die Resonanz zusammengefaßt.

Moderiert wurde die Zukunftswerkstatt von Dr. Kirsten Schrick, die das Projekt X bereits seit dem Sommer begleitet. In Anwesenheit der Ehrengäste (unserer Partnerverbände AGPRO aus Österreich, NETWORK aus der Schweiz und den Wirtschaftsweibern) stellte Kurt Siering die Ergebnisse der im Frühjahr durchgeführten Mitglieder-Befragung vor. Dabei machte er die teilweise absolut gegensätzlichen Erwartungen der Mitglieder an den VK deutlich. Dr. Schrick stellte das Denkmodell des Golden Circles vor, welches auf den biologischen Prinzipien der Entscheidungsfindung basiert und Grundlage der Projektarbeit war.

Mitglieder im Gespräch.

Anschließend stellten Mitglieder des Projekt X die aktuellen Vorschläge zur Modernisierung des VK vor. Die Teilnehmer gaben hierzu Rückmeldung und schlugen teilweise alternative Ansätze vor. Insgesamt gab es eine große Resonanz auf die bisherigen Ergebnisse und Wertschätzung für die bisherige Arbeit.
Die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis werden von der Projektgruppe gesichtet und fließen in die weitere Arbeit ein. Die Zukunftswerkstatt am letzten Samstag markierte die Halbzeit des Projekts. Ziel ist es, alle Mitglieder in die Diskussion einzubeziehen. Erste Ideen für dezentrale Workshops nach dem Muster der Zukunftswerkstatt sind bereits von Regionalgruppen entwickelt worden.

Was war gut, was verbesserungswürdig bei der diesjährigen MV? Diese Frage stellen wir den Teilnehmern in Form einer kurzen Online-Umfrage. Deren Rückmeldungen fließen in die Planungen der nächsten Mitgliederversammlung mit ein, die vom 11. bis 13.10.24 in Nürnberg stattfinden wird. Wir danken den Mitgliedern der RG Nürnberg für die Bereitschaft, die Organisation zu übernehmen und freuen uns auf die nächste Mitgliederversammlung!

Materialien zur MV und zum Projekt X finden Mitglieder des VK im passwortgeschützten Bereich der Mediathek hier auf VK-Online.

 

Kurt Siering mit Dr. Kirsten Schrick und Gernot Sendowski beim Empfang in der Bremischen Bürgerschaft am Freitag Abend vor der Mitgliederversammlung. Foto Hinnerk Mattias Rätz

Mit Ehrengästen auf dem Empfang in der Bremischen Bürgerschaft: v.l.n.r Kurt Siering mit Wittich Mahlknecht von AGPRO und Thomas Wehry von NETWORK mit Matthias Weber. Foto Hinnerk Mattias Rätz

Regionalkoordinator von Bremen und Organisationsleiter der MV 2023 Adrian Jonas zusammen mit der Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft Antje Grotheer und Vorstand Markus Erlenbruch. Foto Hinnerk Mattias Rätz

 

DiverseCity: Konferenz für Diversity-Management in Mainz-Wiesbaden

Kooperation und Innovation sind die Schlüssel, um in Unternehmen und Verwaltungen professionalisiertes Diversity-Management nicht nur zu fördern, sondern auch mit Leben zu füllen. Unter diesem Aspekt stand die diesjährige DiverseCity in Mainz-Wiesbaden am 29. September 2023. Es war die erste Präsenzveranstaltung der Reihe seit Corona.

Sie fand statt in Kooperation der beiden Berufsverbände Völklinger Kreis e.V. und Wirtschaftsweiber e.V. zusammen mit der Landeshauptstadt Mainz und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die DiverseCity ist der Diversity-Management-Kongress mit Best Practices, Vorstellung neuester Studienergebnisse sowie Networking. Diese wendet sich an Entscheider*innen, Diversity‐Verantwortliche, Führungskräfte und interessierte Mitarbeiter*innen aus Unternehmen, Kommunen und Verbänden. Dieses Mal hatten sich ca. 100 Teilnehmende in der Mainzer Rheingoldhalle eingefunden.

Eröffnet wurde die DiverseCity durch Frank Janßen, Vorstand Völklinger Kreis und Tanja Bauer, Vorständin Wirtschaftsweiber, sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz Herr Nino Haase. Tanja Bauer moderierte die Veranstaltung und führte uns gekonnt durch das Programm.

Zu Beginn sprach Prof. Dr. Frohn, der uns die die aktuelle Diversity-Studie des Instituts für Diversity- & Antidiskriminierungsforschung vorstellte und die Ergebnisse erläuterte, kommentierte und bewertete. Damit konnten die Teilnehmer*innen einen guten Einblick in die Thematik und die Bedeutung von Diversity-Management gewinnen.

Anschließend berichteten uns Vertreter*innen der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden, der R+V Versicherung und der DB-Cargo über das Diversity-Management in ihren Organisationen. Die Ansätze für erfolgreiches Diversity Management, die uns berichtet wurden, waren individuell und auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der jeweiligen Organisationen zugeschnitten. Dennoch, so vielfältig und unterschiedlich wie diese Firmen und Behörden sind, eines erwies sich als wesentlich: Engagement, Commitment und Vorbildsverhalten der Entscheidungsträger*innen sind wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiches und nachhaltiges Diversity-Management.

Die Veranstaltung wurde durch eine spannende Panel-Diskussion ergänzt, an der die Referenten als auch Frau Gläser von der Polizei Rheinland-Pfalz und Frau Tablack vom Queeren Zentrum Wiesbaden teilnahmen.

Regen Anklang fand die Möglichektie, sich in den Pausen bei Kaffee und Gebäck oder kühlen Getränken gegenseitig auszutauschen und Kontakte aufzubauen oder zu vertiefen. Gegen Ende der Veranstaltung wurde der Wunsch nach einer Folgeveranstaltung geäußert

Nach der offiziellen Veranstaltung nutzen die beiden Berufsverbände Völklinger Kreis e.V. und Wirtschaftsweiber e.V. ein gemeinsames Abendessen im Restaurant Heiliggeist, um das Networking zu vertiefen und über weitere Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren, um das Diversity-Management in der Region stärker zu fördern.

 

Unser Dank geht an Clara Perl von den Wirtschaftsweibern Rhein-Main und den Mitgliedern der Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden im Völklinger Kreis, Andreas Link und Ulrich Fassbinder. Was sie geleistet haben, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Die ganze Zeit, von 9h am Morgen bis spät nach 18h am Abend, waren sie mit viel Liebe zum Detail und starkem Einsatz im Dauerstress unterwegs.

VK-Vorstandsvorsitzender zu Besuch in Wien: 25 Jahre AGPRO und EPBN Jahresversammlung

Matthias Weber und Kurt Siering vor dem österreichischen Parlament

Diese Woche war unser Vorsitzender des Vorstands Kurt Siering zu Besuch in Wien, um an zwei wichtigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Vorsitzender des Vorstands Völklinger Kreis Kurt Siering mit AGPRO Präsident Wittich Mahlknecht und EPBN Präsident Matthias Weber.

Am Mittwoch war er Gast der Jubiläumsveranstaltung der AGPRO „25 Jahre LGBTIQ+ in der Wirtschaft“ im österreichischen Parlament. Es ist eine große Würdigung, dass diese Veranstaltung hier stattfinden konnte. Dies zeigt, wie viel in den letzten 25 Jahren erreicht wurde und wie gut die AGPRO heutzutage in das politische Netzwerk Österreichs eingebunden ist.

Die Begrüßung erfolgte durch Doris Bures, zweite Präsidentin des Nationalrates. Das Symposium unterteilte sich in zwei große Themen-Bereiche. Zum einen ging es “Über die politische Zukunft der LGBTIQ+ Community”. Hier hielt Alma Zadic, Österreichs Bundesministerin für Justiz, zu Beginn ein Impuls-Statement. Im zweiten Themen-Bereich ging es um “Das westliche Wirtschaftssystem unterm Regenbogen”. Hier sprach der Präsident des EPBN (European Pride Business Network) Matthias Weber (ebenfalls im VK-Vorstand) ein Impuls-Statement und VK-Mitglied Jens Schadendorf hielt eine Keynote.

Am Donnerstag ging es dann weiter zur Jahresversammlung 2023 des EPBN. Unter der Leitung von EPBN-Präsident Matthias Weber und der stellvertretenden Vorsitzenden Steffi Grimm besprachen Kurt Siering und Vertreter:innen aller 13 Mitgliedsorganisationen aus 10 Ländern in einer hypriden Veranstaltung die zukünftige Entwicklung des EPBN und dessen Engagement, die Gleichstellung und Inklusivität von LGBTIQ+ in der Geschäftswelt zu fördern. In diesem Rahmen hat Kurt Siering den Teilnehmenden den VK vorgestellt.

EPBN Präsident Matthias Weber bei seinem Impuls-Statement auf dem AGPRO-Symposium.

Am Abend wurde dann gefeiert. Die AGPRO lud zur Party. Gegründet 1998, setzt sich die AGPRO seit einem Vierteljahrhundert für LGBTIQ+ am Arbeitsplatz ein.

EPBN-Jahresversammlung im Hyprid-Format

Ihr Engagement für Inklusivität und Gleichberechtigung hat den Weg für positive Veränderungen in der Geschäftswelt Österreichs ermöglicht.

Wir gratulieren der AGPRO zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Ebenfalls danken wir den Organisatoren der EPBN für die gelungene Jahresversammlung.

 

Regionalratstagung des Völklinger Kreis in Nürnberg

Zweimal im Jahr tagt der Regionalrat des Völklinger Kreis. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. In Nürnberg fand die zweite Regionalratstagung dieses Jahres statt. In einem Konferenzraum mit großartigem Blick über die Dächer der Altstadt von Nürnberg tauschten sich die Teilnehmer zu aktuellen Themen im Verband aus.

Kernthemen waren dieses Mal die bevorstehende DiverseCity Mainz-Wiesbaden (https://diversecity.de/diversecity-mainz-wiesbaden-2023/) und selbstverständlich die anstehende Mitgliederversammlung des VK in Bremen.

Für das Rahmenprogramm wurde durch das Organisationsteam eine Führung durch die Altstadt von Nürnberg organisiert.

Zur DiverseCity gab Hansgeorg Schaller vom Projektteam der DiverseCity der Regionalgruppe Mainz-Wiesbaden den Mitgliedern des Regionalrats einen guten Einblick in Umfang und Stand der Organisation eines solchen Events. Die DiverseCity wird in der Regel von einem Team einer Regionalgruppe in Zusammenarbeit mit dem Diversity-Vorstand des VK organisiert. Dank zahlreicher Detailinformationen konnten sich die Teilnehmer ein gutes Bild über den zu erwartenden Organistionsumfang einer solchen Veranstaltung machen.

Später berichtete der Vorstand über die Themen der anstehenden Mitgliederversammlung in Bremen. Interessensschwerpunkt war dabei das Projekt X zur Modernisierung des Verbands. Die Veranstaltung des Projekt X ist zwar nicht Teil der Mitgliederversammlung, wird aber nach der Mitgliederversammlung am Nachmittag stattfinden. Alle interessierten Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen. Den Teilnehmern des Regionalrats wurden an diesem Wochenende die Ergebnisse der Anfang des Jahres durchgeführten Meinungsumfrage vorab präsentiert. Diese bilden die Basis für die Nachmittags-Veranstaltung in Bremen. Den anwesenden Mitgliedern werden dort die Erkenntnisse und erarbeiteten Hypothesen vorgestellt, welche dann gemeinsam diskutiert werden. Die Ergebnisse dieses Diskurses werden in den kommenden zwölf Monaten weiter ausgearbeitet und sollen auf der MV 2024 zur Wahl gestellt werden. (Weitere Informationen zum aktuellen Stand hier: https://www.vk-online.de/projekt-x-der-voelklinger-kreis-modernisiert-sich-ein-update/)

Die Regionalratssprecher bedanken sich bei den anwesenden Regionalkoordinatoren und Fachgruppenleitern für ihre Teilnahme und den Organisatoren für deren Arbeit, welche diesen Regionalrat erst möglich machte.

 

Der nächste Regionalrat findet statt am:

  1. – 24.3. im Hospitalhof in Stuttgart.

 

Über den Regionalrat:

Den Regionalrat bilden die Vertreter der einzelnen Regionalgruppen, also in der Regel die Regionalkoordinatoren. Zweimal im Jahr treffen sie sich zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands. Der Ehrenrat und die Leiter der Fachgruppen sind ebenfalls eingeladen. Bei den Sitzungen des Regionalrats werden die anstehenden Themen und Projekte, die sowohl bundesweit als auch für die einzelnen Regionalgruppen interessant sind, besprochen und auch verabschiedet. Zudem berichten die Mitglieder des Vorstands über ihre Arbeit, die Regionalkoordinatoren tauschen sich zudem über ihre Erfahrungen in den Regionen aus. Die Abstimmung des Vereinslebens zwischen allen aktiven Gruppen wird so wesentlich durch den Regionalrat bestimmt.

Der Sprecher des Regionalrats und seine Stellvertreter vertreten den Regionalrat gegenüber dem Vorstand und werden in ihrer Funktion auch tatkräftig in die Vorstandsarbeit eingebunden, so dass eine enge Rückkopplung zwischen Vorstand und den Regionalgruppen möglich wird. Die Koordination der Arbeiten in den Regionalgruppen, den Fachgruppen und im Bundesverband selbst wird so wesentlich unterstützt.

Das Gremium Regionalrat hat weitere wichtige organisatorische Aufträge. Falls ein Vorstandsmitglied ausscheidet oder zurücktritt, fällt dem Regionalrat die Aufgabe zu, einen Nachfolger bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu bestimmen. Sollte der gesamte Vorstand zurücktreten, so wird der Regionalrat innerhalb eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Daneben führt er in diesem Fall bis zur Neuwahl des Vorstands kommissarisch die Geschäfte des Vereins.

Projekt X: Der Völklinger Kreis modernisiert sich – ein Update

Auf der letztjährigen Mitgliederversammlung verpflichtete sich der amtierende Vorstand, den VK fit für die Zukunft zu machen und ihn an den gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen der Zeit auszurichten. Hierfür wurde das Projekt X initiiert. Die Arbeitsgruppe Projekt X agiert als Thinktank des Verbands, in dem sich Mitglieder unterschiedlicher Fach- und Regionalgruppen, Interessen und Alter engagieren können, um Wege der Veränderung anzustoßen.

Projektleiter der Gruppe sind unser Vorsitzender des Vorstands Kurt Siering und die beiden Vorstände Malte Siekaup und Dr. Frank Janßen. Dies unterstreicht die Bedeutung dieser Arbeitsgruppe für die zukünftige Entwicklung des Verbands.

Mit der Umfrage fing es an.

Das Projekt startete zum Jahresanfang mit einem umfangreichen Fragebogen, welchen die Mitglieder des VK online ausfüllen konnten. Über 260 Mitglieder des Verbands kamen der Bitte nach und gaben der Arbeitsgruppe so die Gelegenheit, einen tiefen Einblick in die Sichtweisen der Mitglieder zu erhalten. Diese Umfrage bildet die Grundlage für weiterführende Überlegungen.

Letztes Wochenende fand in Düsseldorf nun das erste von zwei Treffen im Vorfeld der diesjährigen Mitgliederversammlung statt. Zehn Mitglieder der Arbeitsgruppe nahmen an diesem als Zukunftswerkstatt angelegten Workshop teil.

Unter der Anleitung von Fr. Westphal, Expertin für Organisationsentwicklung und Teambildung, evaluierten die Teilnehmer zuerst die wichtigsten Problemfelder, welche sich durch die Umfrage zeigten. Im nächsten Schritt priorisierten sie diese in intensiver Gruppenarbeit und entwickelten erste Lösungsansätze, diese anzugehen. Am Ende hatte die Gruppe erfolgreich Themenstellungen priorisiert und Diskursräume definiert, in welchen das weitere Vorgehen abgebildet werden kann.

Der nächste Schritt in diesem Verfahren erfolgt beim  anstehenden Treffen in München. Auch hier sind die Mitglieder der Gruppe eingeladen, sich für einen Workshop zusammenzufinden. Moderiert von Dr. Kirsten Schrick wird sich die Gruppe den evaluierten Problemen über den systemischen Blickwinkel nähern und die definierten Diskursräume weiterentwickeln und Arbeitshypothesen entwickeln.

Wir laden ein zum offenen Diskurs während der Mitgliederversammlung in Bremen.

Erstes großes Etappenziel ist im Weiteren dann der Nachmittag des offenen Diskurses anläßlich der diesjährigen Mitgliederversammlung in Bremen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe stellen die erarbeiteten Arbeitshypothesen vor und gehen mit den teilnehmenden Mitgliedern des Verbands hierzu in Dialog. Die zuvor definierten Diskursräume werden mit Leben gefüllt, Rückmeldungen der Mitglieder werden aufgenommen, offen und struturiert diskutiert.

Die Ergebnisse dieses offenen Diskurses werden von Projekt X in der Folge weiter präzisiert und zu Entscheidungsvorlagen verdichtet und am Ende des Prozesses in einem Jahr auf der Mitgliederversammlung 2024 zur Abstimmung gebracht.

Projekt X freut sich über weitere Teammitglieder.

Auch wenn bereits mehrere Treffen stattfanden: Projekt X ist weiterhin für alle Mitglieder offen, die sich aktiv und mit viel Engagement beteiligen wollen, den Verband fit für die Herausforderungen in Gesellschaft und Beruf zu machen. Interessenten wenden sich bitte an die Geschäftsstelle unter buero@vk-online.de

Ebenfalls rufen wir alle Mitglieder auf, sich am Nachmittag der Mitgliederversammlung in Bremen am offenen Diskurs zu beteiligen, um an der Zukunft des VK mitzuwirken.

FG Forschung und Technik zu Besuch beim Maschinen- und Laserhersteller TRUMPF in Ditzingen bei Stuttgart

Am Freitag, dem 7. Juli 2023, hatte unsere Fachgruppe Forschung und Technik die Gelegenheit, den Laserhersteller TRUMPF SE + Co. KG zu besuchen. Der Besuch fand im Hauptwerk des Unternehmens in Ditzingen statt und versprach einen spannenden Einblick in die neuesten Entwicklungen im Bereich der Lasertechnologie.

Der Besuch begann mit einem Mittagessen in der Werkskantine, die direkt neben dem neuen Ausbildungszentrum liegt, das sich in einem neuen nachhaltig aus Holz gebauten Gebäude befindet.

Danach hieß Oliver Maassen, Chief Human Resources Officer (CHRO) und Mitglied des Vorstands von TRUMPF, die Teilnehmer willkommen und präsentierte einen Einblick in das weltweit agierende  Unternehmen, seine Visionen und aktuellen Entwicklungen.

Der fachliche Teil der Tagung begann mit einem Rundgang durch das beeindruckende Customer Center von TRUMPF (Smart Factory). Hier erhielten die Teilnehmer Einblicke in innovative Produktionsprozesse und technologische Lösungen. Dieses Customer Center fungiert zum einen als Vorführraum, in dem die neuesten Entwicklungen bei Trumpf gezeigt werden. Gleichzeitig werden hier aber auch F&E-Projekte und Kundenversuche durchgeführt – eine sehr effiziente Kombination dieser beiden wichtigen Aufgaben.

Im Anschluss an die Führung berichtete Dr. Thomas Harrer, Leiter des Geschäftsbereichs „Optische Systeme“ in einem fesselnden Vortrag über die neuesten Entwicklungen im Bereich Lasertechnologie. Er machte dies sehr deutlich am Beispiel des Einsatzes von Lasern für die Elektromobilität.

Nach der Kaffeepause präsentierte Frau Dr. Matera die Bedeutung von Leadership und Diversity in der Unternehmenskultur von TRUMPF.

Im Rahmen dieses Vortrags erwähnte Frau Matera, dass sich bei TRUMPF gerade ein LGBTIQ*-Netzwerk gebildet hat. Dieses Netzwerk dient als wichtiger Anlaufpunkt für queere Mitarbeitende und bietet ihnen eine Plattform zur Koordinierung von Aktivitäten. Das Netzwerk bietet queeren Menschen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam für eine offene und tolerante Arbeitsumgebung einzustehen.

Wir haben für den VK angeboten, Kontakte zu anderen queeren Firmen-Netzwerken herzustellen, um so den Aufbau des TRUMPF-Netzwerks zu erleichtern und zu unterstützen.

Wie wichtig dem Unternehmen diese Neuausrichtung zu einem diversen Unternehmen ist, zeigt sich auch an den Diskussionsbeiträgen von Herrn Maassen: er wurde von Frau Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, der CEO von TRUMPF, eingestellt, obwohl (oder gerade weil ?) er offen schwul lebt, nicht aus einer technisch-orientierten Branche stammt und nicht innerhalb von TRUMPF sozialisiert war.

Diese Entscheidung von Frau Leibinger-Kammüller zeigt, dass TRUMPF ein Unternehmen ist, das Innovation und Vielfalt schätzt und bereit ist, frischen Wind und Veränderungen zuzulassen. Die Einstellung von Herrn Maassen war ein mutiger Schritt, der das Engagement des Unternehmens für eine inklusive Unternehmenskultur unterstreicht. Es ist ein klares Signal an alle Mitarbeitenden, dass Vielfalt und Offenheit nicht nur toleriert, sondern aktiv gefördert werden. Vielleicht ein Kandidat für den Max-Spohr-Preis?

 

Folgetag: Besuch in Heilbronn

Nach dem Besuch bei TRUMPF hatte die Fachgruppe Forschung und Technik die Gelegenheit, das Science Museum „experimenta“ in Heilbronn zu besichtigen. Die Mitglieder erlebten eine spannende und lehrreiche Zeit, in der sie in die Welt der Wissenschaft eintauchen konnten. Die „experimenta“ bot den Teilnehmern eine einzigartige Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern und durch praktische Experimente neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Das Science Museum „experimenta“ in Heilbronn ist ein interaktives und modernes Museum, das eine breite Palette von naturwissenschaftlichen und technologischen Ausstellungen bietet. Es richtet sich an Menschen jeden Alters und hat das Ziel, Wissenschaft und Technologie auf unterhaltsame und lehrreiche Weise erfahrbar zu machen. Das Museum ist in mehrere Bereiche unterteilt, die sich den Themenbereichen Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik und Technik widmen. Besucher haben die Möglichkeit, durch aktives Ausprobieren und Experimentieren eine Vielzahl von Phänomenen zu entdecken und zu erforschen.

Anschließend wurden die Fachgruppen-Mitglieder von Stefan Börsig durch Heilbronn geführt. Stefan zeigte insbesondere den historischen Marktplatz, den Bildungscampusund erläuterte die Entwicklung der Stadt aus dem Mittelalter, über die Zerstörungen im Krieg bis hin zur modernen Ausrichtung der Stadt. Ein wichtiger Treiber der Neuausrichtung der Stadt mit großen sozialen Engagement ist sicherlich Dieter Schwarz, der bekannteste Heilbronner, als Gründer und Eigentümer der Schwarzgruppe , zu der u.a. Lidl und Kaufland gehören.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch bei Trumpf ein äußerst bereicherndes Erlebnis für die Fachgruppe Forschung und Technik des Völklinger Kreises war. Die Einblicke in die Welt der Lasertechnologie und die Möglichkeit, mit führenden Experten auf diesem Gebiet in Kontakt zu treten, werden zweifellos zur weiteren Inspiration innerhalb der Fachgruppe beitragen.

Zusammen mit dem Besuch in Heilbronn, war dieses Wochenende wieder einmal sehr spannend, lehrreich und unterhaltsam.

Wir freuen uns alle auf die nächsten Treffen.

 

TD

RG Düsseldorf: DüsselSalon – die neue Veranstaltungsreihe

Die Düsseldorfer Regionalgruppe hat eine neue Veranstaltungsreihe: den DüsselSalon.

Idee dieser Veranstaltungen ist es, als Regionalgruppe in Kontakt mit interessanten Personen und Gruppen außerhalb des Verbands zu treten, um neuen Input zu den unterschiedlichsten Bereichen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur zu erhalten.

RG-Mitglieder laden ein und reichern die Gästeliste um VK-Freunde und einen oder mehrere externe Gäste an, die ein spannendes Thema aus den obengenannten Bereichen oder eine queere Perspektive aus der Gesellschaft mitbringen, die in der RG vielleicht bisher nicht vertreten ist.

Was immer das Interesse der Gruppe wecken könnte, ist für einen spannenden Austausch geeignet.

Inzwischen haben vier Begegnungen des DüsselSalons stattgefunden, die auf große Resonanz der Düsseldorfer VKler und umgebender RG´s (Koeln/Bonn, Dortmund) trafen.

Den Auftakt zum neuen machte im April RK Philipp Wolters, der zum ersten DüsselSalon bat und Anastasiya Zhuravlova und Frank Schuster vom Queeren Zentrum Düsseldorf e.V. als externe Gäste begrüßte, die über den Aufbau eines kulturellen Zentrums für die LSBTI-Familie in Düsseldorf sprachen.

Der zweite DüsselSalon fand bei VK-Freund Peter Mutscheller in Krefeld statt. Dort berichtete David Friedländer darüber, wie es ist, als schwuler Mann, Teil einer jüdischen Gemeinde in Deutschland zu sein. Welche Herausforderungen, Besonderheiten und Konflikte David in seiner ehrenamtlichen Arbeit bei der Düsseldorfer Gemeinde begegnet sind, konnten die Teilnehmer aus erster Hand erfahren.

Beim dritten DüsselSalon im Garten von RK Moritz Leick wurde es erneut politisch: Anwalt, Mediator und Diplomat Holger-Michael Arndt, sowie seinen Mann Goce Persoki (Vorsitzender des Düsseldorfer Integrationsrates) als Impulsgeber kennenlernen. Regionalkoordinator Moritz Leick bat zu einer kleinen Runde im Hinterhofgarten.

Arndts sprach über seine Arbeit als Jurist und von seinem Engagement der Korruptionsbekämpfung in Osteuropa und seiner Arbeit als Honorarkonsul der Republik Nordmazedonien.

Zum vierten DüsselSalon kamen 20 VK-Freunde bei Matthias Weber und Hugo Sanchez in der „Pfefferfabrik“ in Düsseldorfs Innenstadt zusammen. Dieser Abend stand ganz im Zeichen der internationalen LGBTIQ*-Netzwerkarbeit, die Matthias als VK-Vorstand und Präsident unseres Europa-Verbandes EPBN betreut. Die Gäste Peter Stepman aus Los Angeles und Prof. Dr. Jakob Urbanik aus Warschau führten aus, wie wichtig es ist, sich über Grenzen hinweg mit anderen queeren Gruppen zu vernetzen – und sich in Ländern zu engagieren, in denen der Weg zur Gleichberechtigung der LGBTQIA+ Gemeinde noch kein westeuropäisches Niveau erreicht hat, oder bisher Erreichtes gerade wieder „zurückgedreht“ werden soll. Matthias gab ein Update über die sehr erfolgreiche Entwicklung unseres Europaverbandes.

Die vier Auflagen des DüsselSalon haben gezeigt, dass sowohl der Verband als auch seine Mitglieder davon profitieren und sich durch dieses Format mit queeren Verbänden, und gesellschaftlich relevanten Gruppen vernetzen können.

Die VK-Freunde lernen interessante, neue Perspektiven und Lebensrealitäten kennen – der Verband bekommt eine Chance, sich als lebendiger, aktiver Verein anderen Organisationen gegenüber vorzustellen und Präsenz zu zeigen.

Das Konzept des DüsselSalon geht auf: Die RG ist mit Begeisterung dabei, sodass Gäste der ersten Salonabende Gastgeber kommender DüsselSalons, die bereits in Planung sind.

 

EPBN-Dachverband mit neuem Mitglied

Der Völklinger Kreis freut sich, als Gründungsmitglied unseres Dachverbands EPBN (European Pride Business Network), mitteilen zu können, dass das EPBN seine Familie um einen neuen Mitgliedsverband erweitert hat.

Die EPBN-Vorstandsmitglieder haben einstimmig beschlossen, den Antrag der Federacja Znaki Równościści (Föderation Zeichen der Gleichheit) anzunehmen, der ersten polnischen Föderation, die 12 Organisationen vereint, die sich unermüdlich für die LGBTQ+ Gemeinschaft einsetzen.

Federacja Znaki Równości setzt sich für den Aufbau einer offenen und vielfältigen Gesellschaft ein, die frei von jeglicher Form der Diskriminierung ist, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund von Sexualität und Geschlecht liegt.

Aufgabe der Organisation ist es, eine sichtbare und sozial engagierte Gemeinschaft zu formen und zu integrieren, die ihren Wert anerkennt und für ihre Rechte kämpft. Sie hat bemerkenswerte Initiativen ins Leben gerufen, darunter ihr Vorzeigeprojekt, das Krakauer LGBT+-Gemeinschaftszentrum DOM EQ. Dieses Zentrum dient als sicherer Hafen und bietet der LGBTQ+-Gemeinschaft in Krakau die Möglichkeit zur Zusammenkunft.

Aber das ist nicht alles, was sie bewirken. Federacja Znaki Równosci führt auch Schulungsmaßnahmen für internationale Unternehmen mit Niederlassungen in Polen durch, bei denen sie über Inklusion, Vielfalt, integrative Sprache und die Schaffung eines LGBTQ+-freundlichen Arbeitsumfelds aufklärt. Ihr Fachwissen und ihre Erfahrung vor Ort werden zweifelsohne wertvolle Perspektiven einbringen.

Unser Vorstand für Internationales und Wirtschaftsverbände und ebenfalls Präsident des EPBN Matthias Weber über den Neuzugang:

„Wir freuen uns, Federacja Znaki Równości in der EPBN-Familie begrüßen zu dürfen. Ihr Engagement für die Schaffung einer inklusiven Gesellschaft deckt sich perfekt mit unseren Zielen und unserem Auftrag. Gemeinsam können wir einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der Rechte von LGBTQ+ in Polen und ganz Europa leisten.“

Geschäftsführer von Federacja Znaki Równości Mateusz Gedzba hierzu:

„Der Beitritt zu EPBN bietet uns eine Plattform, um unsere Stimmen zu verstärken und mit gleichgesinnten Organisationen zusammenzuarbeiten. Gemeinsam werden wir uns weiterhin für eine Gesellschaft einsetzen, in der sich jeder akzeptiert und wertgeschätzt fühlt, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.“